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Universität Tübingen
Botanisches Institut |
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Lehrstuhl Physiologische Ökologie der Pflanzen
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Charakterisierung, Lokalisation und Regulation der Expression pflanzlicher und pilzlicher Saurer Invertasen in der pathogenen Interaktion sekundäres Wirtsgewebe / Pathogen
In pflanzlichen Geweben werden Verwundungs- und Infektionsstellen vom umliegenden gesunden Gewebe durch aktive Abwehrmechanismen räumlich abgetrennt. Eine besondere Bedeutung kommt diesen Abschottungsreaktionen in mehrjährigen Geweben, wie z. B. den verholzten Achsen stehender Bäume zu. Um die Funktionalität des Gewebes, unter gleichzeitiger Eindämmung der Ausbreitung der Mikroorganismen aufrecht zuerhalten, kommt es nahe der Infektionsstelle zur Einlagerung von Phytoalexinen. Für diese Neusynthesen ist die Verfügbarkeit von Kohlenhydraten eine wesentliche Voraussetzung. In Vorversuchen konnten wir an unserem Modellbaum Robinia pseudoacacia zeigen, dass es in den lebenden Splintholzgeweben nach Infektion mit holzfäuleerregenden Basidiomyceten (Phellinus robiniae, Laetiporus sulphureus) zu einer Induktion Saccharose-abbauender Prozesse kommt. Außer der Induktion von Saccharose-Synthase und Neutraler Invertase, die im Erhaltungsstoffwechsel und bei genetisch gesteuerten Absterbeprozessen gesunden Splintholzes eine Rolle spielen, kam es nach Verwundung und Infektion in den sich ausbildenden Abwehrzonen zur Induktion pflanzeneigener Saurer Invertasen. |
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