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Universität Tübingen
Botanisches Institut |
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Lehrstuhl Physiologische Ökologie der Pflanzen
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| Regulation des Wassertransports in mykorrhizierten Wurzelsystemen
Regulation of water transport in mycorrhized root systems (DFG-Forschungsschwerpunkt / focus program) Die Bedeutung der Pilz-Wurzel-Symbiose (Mykorrhiza) für die Wirtspflanze liegt nach gängiger Auffassung in einer durch den Pilzpartner verbesserten Nährstoff- und Wasserversorgung. Es existieren eine Reihe von Untersuchungen, die zeigen, daß generell die Wasserversorgung, und damit auch die Trockenstreß-Resistenz von Pflanzen mit dem Grad der Mykorrhizierung korreliert ist. Unabhängig vom Weg des über pilzliche Rhizomorphen herangeschafften Wassers in den Zentralzylinder der Wirtswurzel (apoplastisch, symplastisch bzw. transzellulär) sind Wasserkanäle (Aquaporine) der pflanzlichen Plasmamembranen wesentlich an der Feinregulation des Wasserflusses beteiligt. Zu Beginn dieses Projekts hatten wir Indizien dafür, daß sich die Expression von Wirts-Genen, die für Aquaporine kodieren, in Abhängigkeit von der Mykorrhizierung verändert. Im Berichtszeitraum konnten wir in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Prof. Kaldenhoff durch heterologe Expression der betreffenden Gene aus Fichtenfeinwurzeln in Xenopus-Oozyten belegen, dass es sich dabei tatsächlich um Aquaporine handelt. Eines davon (PaMIP2; durch Mykorrhizierung reguliert) erhöhte die Wasserpermeabilität der Oozyten signifikant (Faktor 10). Ziel der weiteren Untersuchungen ist die gewebespezifische und subzelluläre Lokalisation der verschiedenen Aquaporine (insgesamt sind inzwischen 5 verschiedene Klone indentifiziert), sowie deren Expression in Abhängigkeit vom Mykorrhizierungsverlauf und -Grad und von der Wasserverfügbarkeit. |
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