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Dagmar Leupold
Werkstatt Kurze Prosa
Schlüsselqualifikationsseminar, 3 ects
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Selbstauslöser
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| Dienstag 16-18 Uhr |
Ort: Wilhelmstraße
19-23, Raum -1.19 (UG) |
| Maximal 20 Teilnehmer |
Beginn: 24.04.12, 14
Uhr, c.t. |
In diesem Seminar wollen wir uns die Regeln von "Oulipo" (Ouvroi de Littérature Potentielle = Werkstatt für potentielle Literatur, 1960 von Raymond Queneau und François Le Lionnais eingerichtet) spielerisch zueigen machen: Spracherweiterung durch formale Zwänge.
Das bedeutet, dass wir uns - anstelle der klassischen Genese über eine Idee, ein Thema, ein Plot - einen "Selbstauslöser" bzw. einen Zufallsgenerator oder Algorith-mus suchen, um die Textproduktion zu starten. Auch freie Assoziation und kleine Vorgaben werden als "Trigger" genutzt. Dass dabei dennoch Texte im eigenen Recht entstehen, deren Handschrift unverwechselbar ist, wird sich zweifellos herausstellen! Wenn Interesse besteht (und die Ergebnisse hinterlassungsfähig sind), könnte auch eine gemeinsame Lesung geplant werden.
Anmeldung: Eingeschriebene StudentInnen der Uni Tübingen können sich ab 15.03.2012 schriftlich (unter Angabe folgender Daten: Adresse, Telefonnummer, Mailadresse, Studienfächer, Semesterzahl) oder zu den Öffnungszeiten des Studios persönlich oder telefonisch anmelden. Übersteigt die Zahl der Interessenten die angegebene Teilnehmerzahl, entscheiden wir durch das Losverfahren. Jede Anmeldung wird als verbindlich betrachtet, bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage.

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Dagmar Leupold
Werkstatt Lektüre
Schlüsselqualifikationsseminar, 3 ects |
Zeitgenossen, Zeitgeschichte: Josef Haslinger
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| Mi 14-16 Uhr |
Ort: Wilhelmstraße
19-23, Raum -1.19 (UG) |
| Maximal 20 Teilnehmer |
Beginn: 18.04.12, 14
Uhr, c.t. |
Im Mittelpunkt des diesjährigen Seminars steht das Werk des österreichischen Au-tors Josef Haslinger. Wir werden uns insbesondere mit seinem 2011 bei S. Fischer erschienenen Roman Jáchymov sowie mit Auszügen aus früheren Werken und kürzeren Erzählungen und Essays beschäftigen.
Es wird im Seminar allerdings nicht ausschließlich um die Würdigung und Diskussion des Haslinger'schen Werks gehen, sondern ebenso um die Texte der Teilnehmer/Innen: Wir wollen versuchen, kurze literarische Texte zu schreiben, die sich mit einem zeitgeschichtlichen Thema auseinandersetzen. Ob es sich dabei um die "Wende", den Fall der Mauer, 9/11 oder die Atomkraftgegner-Bewegung handelt oder um die Lebensgeschichten der eigenen oder einer früheren Generation ist jedem freigestellt.
In der Seminarreihe Zeitgenossen, Zeitgeschichte waren in den vergangenen Jahren bereits Uwe Timm, Bernhard Schlink, Hans-Ulrich Treichel, Julia Franck u.a. zu Gast; auch dieses Mal wird der Autor gegen Ende des Semesters am Nachmittag des 5. Juli, Termin bitte vormerken!! - an einer Seminarsitzung teilnehmen und den Studierenden Rede und Antwort stehen.
Zum Abschluss, ebenfalls am 5. Juli, wird Josef Haslinger in der Buchhandlung Gastl aus seinem Werk lesen, die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.
Anmeldung: Eingeschriebene StudentInnen der Uni Tübingen können sich ab 15.03.2012 schriftlich (unter Angabe folgender Daten: Adresse, Telefonnummer, Mailadresse, Studienfächer, Semesterzahl) oder zu den Öffnungszeiten des Studios persönlich oder telefonisch anmelden. Übersteigt die Zahl der Interessenten die angegebene Teilnehmerzahl, entscheiden wir durch das Losverfahren. Jede Anmeldung wird als verbindlich betrachtet, bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage.

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Dagmar Leupold
Werkstatt Schreiben für Medien und Zielgruppen
Schlüsselqualifikationsseminar, 3 ects |
Kurze Formen des Kulturjournalismus: Die Glosse
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| Mi 18 -20 Uhr |
Ort: Wilhelmstraße
19-23, Raum -1.19 (UG) |
| Maximal 20 Teilnehmer |
Beginn: 18.04.12, 18
Uhr, c.t. |
Zum möglichen Berufsfeld von Geistes- und Kulturwissenschaftlern gehört ohne Zweifel der Kulturjournalismus. Dieses Mal steht die Glosse im Zentrum der Semi-nararbeit: Glosse, gr. Glossa (Zunge, Sprache) bedeutete ursprünglich die Erklärung eines schwierigen Wortes am Rand oder zwischen den Zeilen eines Textes. Heute wird es als polemisch feuilletonistische Kurzform verstanden, deren wichtigstes Stilmittel die Ironie ist. Die Glosse ist eine meinungsäußernde Darstellungsform und unterscheidet sich vom Kommentar nicht im Thema, sondern in ihrer sprachlichen Form.
Wir werden gemeinsam Glossen aus unterschiedlichen (Print-)Medien lesen und diskutieren; im Laufe des Semesters sollte jede(r) Teilnehmer/In eine Glosse z.B. nach dem Vorbild des "Streiflichts" in der Süddeutschen Zeitung verfassen.
Anmeldung: Eingeschriebene StudentInnen der Uni Tübingen können sich ab 15.03.2012 schriftlich (unter Angabe folgender Daten: Adresse, Telefonnummer, Mailadresse, Studienfächer, Semesterzahl) oder zu den Öffnungszeiten des Studios persönlich oder telefonisch anmelden. Übersteigt die Zahl der Interessenten die angegebene Teilnehmerzahl, entscheiden wir durch das Losverfahren. Jede Anmeldung wird als verbindlich betrachtet, bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage.

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Dagmar Leupold
Werkstatt Kreatives Schreiben
SQ: interdisziplinäres Praxisseminar im Kontext des service learning, 12-14 ects |
"Ghostwriter" (Teil 2)
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| Do 12 -15 Uhr, 14-tgl. zweisemestrig! |
Ort: Wilhelmstraße
19-23, Raum -1.19 (UG) |
| Maximal 20 Teilnehmer |
Beginn: 19.04.12, 12
Uhr, c.t. |
In diesem 2-semestrigen Service-Learning-Seminar soll es um grundsätzliche Fra-gen des "In-die-Schrift-Bringens" gehen: Im ersten Semester anhand von eigenen Erfahrungen, im darauf folgenden als Pate oder ghostwriter eines Vertreters der älteren Generation. Das könnte die eigene Großmutter sein, ein Nachbar oder ein/e Bewohner/in eines Seniorenheims, der/die an einer solchen Kooperation Interesse und Freude hat. Es geht also um die Frage, wie man Lebensgeschichte(n) verschriftlicht und als Text in eine ästhetische Realität, die ihre eigenen Gesetzlichkeiten hat, überführt. An den sitzungsfreien Donnerstagen haben die Seminarteilnehmer Gelegenheit, ihre Texte in Stillarbeit unterstützt durch grundsätzliche Überlegungen, Anregungen und handwerkliche Hilfestellungen, die im Plenum vermittelt werden, weiterzuführen, bzw., im zweiten Semester, die Befragungen und Gespräche mit den "Patenkindern" durchzuführen. Der Terminus ghostwriter soll veranschaulichen, dass es sich bei dem Schreibprozess keineswegs um eine selbstverständliche Dynamik handelt nach dem Motto: Ich habe etwas erlebt, also schreibe ich es auf und erstelle damit einen Text -, sondern um ein komplexes Transformationsverfahren: Das Eigene wird zum Fremden, das Fremde zum Eigenen.
Ebenfalls an den Donnerstagterminen werden wissenschaftliche Inputs durch Fachreferenten gegeben, die in das Thema "Alter/Altern" und die Methodik des Service learning einführen. Zu diesen wissenschaftlichen Inputs wird es einen Reader geben. Über diese Sitzungen, wie über den gesamten eigenen Arbeitsprozeß, das Schreiben, Lesen, Zuhören wird von den Teilnehmenden ein ausführliches Lerntagebuch erstellt.
Am Ende des Seminars soll eine von den TeilnehmerInnen organisierte, möglichst öffentliche Veranstaltung stehen.
Die erste Sitzung dienst der ausführlichen Besprechung der 2-semestrigen Seminarkonzeption.
Ein Neueinstieg in diesen 2.Teil ist nicht mehr möglich.

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Frauke Meyer-Gosau
Werkstatt Literaturkritik
Schlüsselqualifikationsseminar, 2 ects |
"Schlagt ihn tot, den Hund! Er ist ein Rezensent."
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Kompaktseminar:
20.-22.04.2012
Fr 15-20 Uhr Sa 10-13 Uhr und 15- 18 Uhr So 10-13 Uhr, Beginn c.t. |
Ort: Wilhelmstraße
19-23, Raum -1.19 (UG) |
| Maximal 20 Teilnehmer |
Beginn: 20.04.2012, 15
Uhr, c.t. |
Der Aufforderung des Autors Goethe, sich des Literaturkritikers mit Gewalt zu entle-digen, würde sich heute wohl niemand mehr anschließen die Sache könnte sich aber anders erledigen. Als Berufsfeld existiert Literaturkritik seit etwa zweihundert Jahren, in den letzten 20 Jahren hat es sich dramatisch verändert: Einerseits hat sich der professionelle Bereich um Live-Auftritte vor Publikum (Moderationen, Buchpräsentationen, TV-Streitgespräche etc.) erweitert, zum anderen hat das Internet eine nicht-professionelle Form von Literaturkritik wirkungsvoll etabliert (Amazon-Leserkritiken etc.).
Das Seminar nimmt die verschiedenen Arbeitsbereiche der gegenwärtigen Literatur-kritik in praktischen Übungen auf: Welchen Anforderungen muss eine Rezension in der Zeitung oder im Radio genügen (im Unterschied zur Leser-Kritik auf kommerziellen Websites)? Wie sollte eine Hymne auf ein Buch, wie ein Verriss geschrieben sein, damit sie Effekt haben? Wie schreibt man eine Kurzkritik? Und was ist zu tun, damit eine Moderation bzw. Buch-Präsentation den Zuhörern Spaß macht, dieser aber nicht auf Kosten des Autors geht?
Es wird also viel geschrieben und gespielt werden. Als gemeinsame Textgrundlage dient der Roman "Moskauer Eis" von Annett Gröschner (Aufbau TB 2590, 2009, 9,95 ).
Anmeldung: Eingeschriebene StudentInnen der Uni Tübingen können sich ab 15.03.2012 schriftlich (unter Angabe folgender Daten: Adresse, Telefonnummer, Mailadresse, Studienfächer, Semesterzahl) oder zu den Öffnungszeiten des Studios persönlich oder telefonisch anmelden. Übersteigt die Zahl der Interessenten die angegebene Teilnehmerzahl, entscheiden wir durch das Losverfahren. Jede Anmeldung wird als verbindlich betrachtet, bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage.

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Daniela Danz
Werkstatt Lyrik
Schlüsselqualifikationsseminar, 2 ects |
Offene Stellen
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Kompaktseminar: 15.-17.06.2012
Fr 15-20 Uhr Sa 10-13 und 15-18 Uhr So 10-13 Uhr Beginn c.t. |
Ort: Wilhelmstraße
19-23, Raum -1.19 (UG) |
| Maximal 20 Teilnehmer |
Beginn: 15.06.2012, 15
Uhr, c.t. |
Ein Gedicht entsteht aus der Konfrontation mit der Dringlichkeit einer Frage oder Aufgabe. Es versucht eine ästhetische Bewältigung dieses Moments zu erreichen, indem es das Fragliche, das Schwierige und Dunkle, das Offene jedenfalls, strukturiert. Da diese Struktur jedoch eine sprachliche ist, entstehen neue Fragen, Probleme, offene Stellen, mit denen wiederum der Leser konfrontiert ist. Wir wollen in diesem Seminar Gedichte, auch die mitgebrachten, auf diese Momente des Offenen hin untersuchen. Welches sind die konstituierenden offenen Stellen? Durch welche Struktur versucht das Gedicht sie zu binden? Als wie produktiv erweist sich diese Struktur in Bezug auf das Offene? Und schließlich: wo sind die Grenzen zwischen dem sich öffnenden Offenen und dem den Leser ausschließenden Offenen?
Anmeldung: Eingeschriebene StudentInnen der Uni Tübingen können sich ab 15.03.2012 schriftlich (unter Angabe folgender Daten: Adresse, Telefonnummer, Mailadresse, Studienfächer, Semesterzahl) oder zu den Öffnungszeiten des Studios persönlich oder telefonisch anmelden. Übersteigt die Zahl der Interessenten die angegebene Teilnehmerzahl, entscheiden wir durch das Losverfahren. Jede Anmeldung wird als verbindlich betrachtet, bei Verhinderung bitten wir um rechtzeitige Absage.

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Dagmar Leupold |
Eintritt frei!
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1x monatlich, Di
Termine:
08.05.2012, 05.06.2012, 03.07.2012 |
Ort: Wilhelmstraße
19-23, Raum 1.19
19 Uhr - open end |
Die Teilnehmer sollten eigenständige literarische Projekte verfolgen jedes Genre ist willkommen und bei dieser Gelegenheit vorstellen. Die Texte sollten möglichst in Kopie den anderen vorliegen, damit eine fundiertere Diskussion möglich ist.
Anmeldung: per Mail an dagmar.leupold@uni-tuebingen.de oder telefonisch im Büro: 2977379. |