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| Klassische Archäologie |
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| Ein Höhepunkt der Sammlung |
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Korinthische Deckelpyxis |
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In der für das Korinth archaischer Zeit (7./6. Jh. v. Chr.) typischen Weise umzieht ein sorgfältig ausgeführter Fries von Tieren die Pyxis. Er wurde durch orientalische Vorbilder angeregt. Binnenzeichnungen sind geritzt. Der Auftrag eines violettroten Malschlickers auf dem schwarzen bietet zusätzlichen Farbkontrast zum korinthischen hellen Töpferton. Den Bildgrund füllen gleichmäßig Rosetten und rosettenähnliche Ornamente ("horror vacui"). Die Gefäßform erhielt ihren Namen Pyxis vom Buchsbaumholz, aus dem sie ursprünglich gedrechselt wurde. Er lebt in unserer "Büchse" weiter.
- Art des Reiterfries-Malers, 590-580 v. Chr. - |
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| Die Sammlung |
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Einblicke |
| Die Klassische Archäologie, Mutterwissenschaft aller archäologischen Einzelfächer, erforscht die Kulturen der Griechen, Etrusker und Römer einschließlich ihrer Vorstufen und ihres Nachlebens. Die aus einem Bestand von etwa 10 000 Objekten ausgewählten Exponate umfassen den Zeitraum vom dritten Jahrtausend v. Chr. bis in die römische Kaiserzeit. Den Beginn der Tübinger Sammlung bildete die Stiftung des württembergischen Regierungsrates Carl Sigmund Tux, der, wie schon sein Vater, Münzen der Antike und Neuzeit sammelte. Im April 1798 ging seine Sammlung durch Testament in den Besitz der Universität Tübingen über. Bekanntestes Exponat, nicht nur der Tuxschen Sammlung, ist die weltberühmte Bronzestatuette des Tübinger Waffenläufers. Ein traditionelles Teilgebiet der Klassischen Archäologie - neben Plastik- und Architekturgeschichte - ist die Vasenforschung. Griechische Vasen geben durch ihre Form, ihre Verwendung, vor allem aber ihren reichen figürlichen Dekor eindringlich Aufschluss über Alltagsleben, Totenkult, Mythen und Religiosität. Die Gegenüberstellung mit Erzeugnissen aus Mittel- und Norditalien lässt erkennen, wie die Etrusker diese Gedankenwelt kennenlernten und selektiv übernahmen ohne dabei ihre eigene Identität zu verlieren.
Ansprechpartner: Dr. Kathrin Zimmer
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