Die Münzsammlung des Instituts für Klassische Archäologie zählt zu den größten und bedeutendsten Universitätssammlungen in Deutschland. Mit etwa 8000 griechischen und 6000 römischen Münzen hat sie ihren Schwerpunkt in der Antike. Hinzu kommen rund 2000 mittelalterliche und neuzeitliche Münzen, 3000 Medaillen sowie eine Vielzahl weiterer numismatischer Objekte. Ein Schwerpunkt in den neueren Bereichen bilden württembergische Münzen und Medaillen, von denen die wichtigsten Stücke ausgestellt sind. Neben Vitrinen zur Münz- und Geldgeschichte, zur Portraitentwicklung und politischen Aussage werden die Münzen vor allem immer wieder in einen Kontext mit der Rekonstruktion älterer Sammlungen, mit archäologischen Funden und Befunden sowie mit antiken Kunstwerken gestellt. Diese Sichtweise erlaubt nicht nur einen ständigen Vergleich von Stil, Methode und Rezeption, sondern ebenso die Beobachtung gemeinsamer Einflüsse und Entwicklungen in verschiedenen Objekt- und Materialgruppen.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Reinhard Wolters