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Castellina
del Marangone
Internationale
Forschungsgrabung in einer etruskischen Küstensiedlung |

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Akropolis
( Mittelalter ) |
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Das aus Macigno gefertigte Mörsergefäß
besitzt einen Ausguß am oberen Rand. Die Außenseite ist mit zwei
Rosetten sowie zwei fuchsartigen Tieren in erhabenem Relief verziert. 12./13. Jh. n. Chr.
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Auf
diesem Steinblock sind Reste von Wandbemalung erhalten, die schwarze
Rosetten auf rotem Grund zeigt. Weiße Streifen haben die bemalte Fläche
wohl in einzelne Felder eingeteilt. 14. Jh. n. Chr. |
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Der
durch zahlreiche Ornamentbänder reich verzierte Majolika-Teller zeigt in
seinem Zentrum das gelbe, ungewöhnlich schlichte Wappen der Familie
Bonacozzi. Das Wappen wird durch ein rotes Band in zwei Hälften geteilt,
die je mit einem Stern geschmückt sind. 1. H. 16. Jh. n. Chr. |
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Akropolis,
Bau III ( Archaik bis frühe Klassik ) |
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Dieses
aus zwei Stücken zusammengesetzte Ziegelfragment ist auf einer Seite mit
Rosetten aus weißen, roten und schwarzen Segmenten bemalt; auf der
anderen befinden sich über einer Zierleiste die Reste zweier Bildfelder.
In einem der Bildfelder ist der Unterkörper eines Wasservogels erhalten.
Der Ziegel wurde wahrscheinlich in einer Werkstatt in Caere hergestellt.
Anfang 5. Jh. v. Chr. |
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Attisches
Schalenfragment: |
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Auf
diesem Randstück einer rotfigurigen Schale ist der nach vorne geneigte
Oberkörper eines Jünglings zu erkennen, der sich mit seiner Rechten bekränzt.
Die äußerst qualitätvolle Arbeit kann der Hand des attischen Malers
Euphronios zugeschrieben werden. Spätes 6. Jh. v. Chr. |
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Der
aus vielen Fragmenten nahezu vollständig zusammengesetzte Ständer diente
wohl als Untersatz für ein großes Becken, das wahrscheinlich, ähnlich
wie die aus dem griechischen Raum bekannten Perirrhanteria, zu kultischen
Zwecken verwendet wurde. 6. Jh. v. Chr. (?) |
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Westhang
( Vorgeschichte bis Archaik ) |
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Der
gleichmäßig geformte Röhrenhenkel mit sorgsam geglätteter Oberfläche
diente als Griff einer flachen Schale, wie sie in der Apenninkultur häufig
vorkommen. 13. Jh. v. Chr. |
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Derartige
Henkel mit den charakteristischen, an der Stelle des Umbruches nach außen
gezogenen Spitzen treten häufig in der Subapennin- und
Protovillanova-Kultur auf. Dieses Exemplar besitzt eine besonders glänzend
polierte Oberfläche. 10. Jh. v. Chr. |
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Pithosfragment
mit Stempeldekor: |
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Dieses
Relief, das den Schulterbereich eines Pithos schmückte, zeigt einen
Reiter auf einem hochbeinigen Pferd, auf dessen Kruppe ein entenähnlicher
Vogel sitzt. Das Fragment kann einer caeretaner Werkstatt zugeschrieben
werden. Letztes Viertel 7. Jh. v. Chr. |
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Diese
höchst qualitätvolle Elfenbeinarbeit zeigt das ausdrucksvolle Gesicht
eines jungen Mannes oder eines Mädchens. In der flach gearbeiteten Rückseite
sowie auf der Oberseite des Köpfchens befindet sich je ein rundes Loch.
Wahrscheinlich war dieses Kunstwerk als Verzierung an einem kostbaren Möbelstück
angebracht. 2.H. 6. Jh. v. Chr. |
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Archaischer
Terrakottafries: |

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In
den drei Bruchstücken, die wahrscheinlich zum gleichen Fries gehören,
sind die Beine mehrerer Huftiere, die Wamme
und der untere Teil der Schnauze eines Rindes sowie das Bein eines
ausschreitenden Kriegers mit Beinschiene zu erkennen. Vielleicht
gehören die drei Fragmente zu einem Relief, das den griechischen Mythos
vom Raub der Rinderherde des Geryoneus durch Herakles schildert. Ende 6. Jh. v. Chr. |
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Mittelalterliche
Schale mit Gesicht: |
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Das
Bodenfragment einer glasierten Schale mit Resten des Standringes datiert an
das Ende des 14. Jh. n. Chr. Innen ist mit blauer Farbe auf
weisser Maiolica das Profil eines Gesichtes (Ohne Haar) abgebildet. |
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Südost-
und Südhang (Hellenismus/Romanisierung bis frühe Kaiserzeit) |
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Vernice
nera mit Stempel: |
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In
diesem Bodenfragment einer mit schwarzem Glanzton (vernice nera) überzogenen
Schale, die von einer in Kampanien beheimateten Werkstatt gefertigt worden
ist, hat sich ein überaus origineller Stempel erhalten: Er zeigt ein
menschliches Köpfchen, vielleicht das Haupt der Medusa, sowie links davon
einen winzigen springenden Delphin. 1. H. 3.Jh. v. Chr. |
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Hellenistischer
Rankenfries: |
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Auf
diesem Fragment einer Verkleidungsplatte aus Terrakotta ist der Rest eines
Rankenfrieses in hohem Relief zu erkennen: von einem zentralen Punkt aus
wachsen schmale, lange Blätter in leichtem Schwung nach oben. 3. Jh. v. Chr. (?) |
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Auf
dem Avers ist der Kopf einer behelmten Athena dargestellt. Auf dem Revers
landet ein Adler mit ausgebreiteten Schwingen auf einem Mäanderband;
darunter ist die Legende FILOKRATO[U]
ARISTEO[U] zu
lesen. 133-48 v. Chr. |
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Auf
dem Avers
ist eine Corona
civica sowie die Worte OB CIVIS SERVATOS zu erkennen. Das Zentrum
des Revers
wird von den Buchstaben SC eingenommen; die im Kreis verlaufende Legende
nennt den Namen und das Amt des Münzmeisters: C PLOTIVS RVFVS IIIVIR
AAAFF. 23 v. Chr. |
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Auf
dem flachen Ziegelfragment ist etwa die Hälfte eines Stempels erhalten,
welcher eine Werkstattangabe trägt und dieses Stück als ein Exemplar der
sog. Tegulae Tonneianae ausweist: im nach oben geführten Halbrund ist der
erste Teil der Abkürzungen TONNEI · D[E · FIGLIN] zu lesen, während
entlang des waagrechten unteren Abschlusses nur noch die ersten beiden
Buchstaben des Wortes VI[CCIANIS] zu erkennen sind. 1.H. 1. Jh. n. Chr. |
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Fragment
eines Terrakottafußes: |
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Das
Fragment
eines Terrakottafußes gehörte sehr wahrscheinlich zu einer etwa unterlebensgroßen
Votivstatue. 3./2. Jh. n. Chr. |
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Kaiserzeitliche
Nekropole / Spolien |
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Auf
dieser Marmorstele ist noch ein Teil der Grabinschrift zu lesen: [VI]XIT
ANNOS XV ("Er/Sie wurde 15 Jahre alt"). |
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Zu
einem späteren Zeitpunkt hatte der Grabstein offenbar seine Bedeutung
verloren: Man begann damit, ihn zur Basis einer Halbsäule umzugestalten,
um ihn in architektonischem Zusammenhang wiederverwenden zu können; diese
Arbeit wurde jedoch aufgegeben, bevor sie vollendet war. 3. Jh. n. Chr. |
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Das
kindlich pausbäckige, lächelnde Gesicht entspricht der üblichen
Ikonographie, in der die römische Kunst kleine Eroten wiedergibt. Der
Kopf dieses Kindes, über dessen Lockenfrisur ein Kranz gelegt ist, wendet
sich leicht nach links; er war wohl Teil eines Sarkophagreliefs. 2.H. 3 .Jh. n. Chr. |
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Das
Fragment stammt von der Schmalseite eines römischen Grabaltars. Die Ecke
ist mit einem zum großen Teil abgeplatzten Widderkopf geschmückt, von
dessen Gehörn eine Tänie
wegzuflattern scheint. Darunter ist eine Patera
zu erkennen, wie sie bei Trankspenden am Grab tatsächlich verwendet
wurden. 1. Jh. n. Chr. |
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Bei
diesem Fragment handelt es sich um das älteste erhaltene etruskische
Kapitell, dessen frühe Zeitstellung durch den ausgeprägten, wulstartigen
Echinus
deutlich wird. Aus
derartigen Formen entwickelte sich später das von Vitruv
beschriebene und aus der römischen Kunst bekannte tuskanische Kapitell.
Um 500 v. Chr. |
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