Spitzenplätze für die Geschichtswissenschaft in Tübingen!

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) legt in regelmäßigen Abständen (zuletzt 2003, aktuell 2006) ihre Uni-Rankings vor.

=> http://www.dfg.de/ranking/

Im Förder-Ranking 2003 ordnet die DFG die Geschichts- und Kunstwissenschaften in Tübingen unter die "top ten" ein und belegt die "hohe wissenschaftliche Reputation" der Tübinger Geschichtswissenschaften mit Spitzenpositionen bei Bewilligungsvolumen, Kooperationen und Gutachtertätigkeit!

Aus dem Bericht (S. 136f.):
"Geschichts- und Kunstwissenschaften: Auch in diesem Fachgebiet finden sich sechs von zehn Hochschulen mit den höchsten DFG Bewilligungsvolumina unter den Hochschulen mit der höchsten Zahl an institutionellen Kooperationspartnern in koordinierten DFG-Programmen. In beiden Fällen hoch positioniert ist hier die Universität Tübingen (zweithöchstes Bewilligungsvolumen, nach Frankfurt/Main) und dritthöchste Zahl an Kooperationspartnern (nach Universität München und HU Berlin). Die hohe wissenschaftliche Reputation dieser Universität zeigt sich auch in der Zahl der Gutachter (Rang 4), die dort für die DFG-Expertisen erstellt haben."

=> http://www.dfg.de/ranking/archiv/ranking2003/index.html

Das DFG-Förder-Ranking 2006 differenziert nicht mehr zwischen den einzelnen Fächern der Geisteswissenschaften, zu denen die Geschichte gehört, sondern bewertet diese insgesamt. In den Geisteswissenschaften erreicht Tübingen nun bundesweit den hervorragenden 2. Platz (nach der FU Berlin), bei der Drittmitteleinwerbung sogar den ersten Platz! (S. 64f., Tabelle 4-1).

=> http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvo/pm/pm2006/pm-06-141.html

=> http://www.dfg.de/ranking/


 

Auch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE, Kooperationspartner: DIE ZEIT) bewertet regelmäßig die Universitäten.

Forschung:

Das CHE hat ein aktuelles Forschungs-Ranking im Oktober 2006 vorgelegt. Die Daten beruhen auf der Erhebung 2003/2004. Auch hier nimmt die Geschichtswissenschaft in Tübingen eine absolute Spitzenpositionen ein: Sie teilt sich mit Freiburg den ersten Platz.
Die forschungsstarken Geschichtswissenschaften gehören nach Meinung des CHE zu denjenigen Fächern der Universität Tübingen, die deren Ruf als Forschungsuniversität begründen (CHE-Forschungsranking 2006, Arbeitspapier 79 (4.11.06), I 1-15, zuletzt eingesehen am
11.05.2007).

=> http://www.che.de/downloads/CHE_ForschungsRanking_2006.pdf

Lehre:

Was das Ranking des Studiums betrifft, gehen im bundesweiten Vergleich die Bestnoten des CHE-Hochschulranking 2007 (wie schon 2004/2006) für das Fach Geschichte im Magisterstudiengang an Tübingen und Freiburg und im Lehramtsstudiengang an Tübingen, Freiburg und Mannheim (zuletzt eingesehen am 11.05.2007).

=> http://www.das-ranking.de/che7/CHE?module=Start&do=show&id=33

=> http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvo/pm/pm2007/pm-07-56.html


 

Diese Spitzenergebnisse von 2004/2006 sind eingegangen in das Sonderheft:
DIE ZEIT, Studienführer 2006/2007, Hamburg 2006, S. 121-124.


 

Das Nachrichtenmagazin Focus ordnet in seinem Ranking 2005 die Geschichtswissenschaft in Tübingen in die deutsche Spitzengruppe ein.

=> http://www.focus.de/wissen/campus/hochschulen/unilisten/focus-ranking_aid_16605.html

(kostenpflichtig, zuletzt eingesehen Ende 2005)


 

Die vom Bundesland Baden-Württemberg zur Evaluation des Faches Geschichte eingesetzte unabhängige Gutachterkommission, bestehend aus nationalen und internationalen Fachleuten, kommt in ihrem ausführlichen Report 2006 zu ähnlich günstigen Ergebnissen:

"Das Fach Geschichte ist [in Tübingen] im Umfeld der traditionsreichen Universität seit langem gut verankert. Es verfügt aus Sicht der Gutachter über sehr gute strukturelle Voraussetzungen und erreicht in nationalen Rankings regelmäßig die Spitzengruppe. Dazu tragen bei: eine hervorragende Bibliothek, ein Etat auf einem vergleichsweise noch immer hohen Niveau, auch wenn hier keine Zuwächse mehr zu verzeichnen sind und ein Lehrkörper, der im deutschen Vergleich gut bis sehr gut positioniert ist und kontinuierlich ein hohes Drittmittelaufkommen erreicht, das die vom Fach dargestellte Forschungsorientiertheit deutlich unterstreicht. Der Universitätsleitung wird empfohlen, dieser Exzellenz weiterhin Rechnung zu tragen. Das Fach Geschichte sollte in seiner Infrastruktur und seiner Personalausstattung mindestens auf dem derzeitigen Niveau gehalten werden. [...] Die Gutachter empfehlen, die Umstellung auf die gestuften Studiengänge konstruktiv und kreativ anzugehen. Die Voraussetzungen dafür sind aus ihrer Sicht gerade in Tübingen besonders günstig. Die bisher gepflegte Interdisziplinarität sollte sich durchaus in den anzubietenden Modulen widerspiegeln. Die Breite der Nachbarfächer lädt ein, innovative Masterstudiengänge zu prüfen. Gelingt dies und wird dieser Prozess verbunden mit der erfolgreichen Entwicklung von Qualitätsmanagement- und Qualitätssicherungsinstrumenten, wird die Tübinger Geschichtswissenschaft ihr zu Recht hohes Ansehen im Fach behaupten können."

(Geschichte an den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg, hrsg. durch die Evaluationsagentur Baden-Württemberg, Bonn 2006, S. 107f.)

=> http://www.evalag.de/pdf/Geschichte.pdf




2007 erstellt David Weber für die Zeitschrift Cicero ausgehend von der Zitationshäufigkeit eine Liste der 10 wichtigsten Historiker Deutschlands. Der Tübinger Neuzeithistoriker Dieter Langewiesche gelangt dabei auf Platz 4
:

=> http://www.cicero.de/97.php?ress_id=%204&item=%202269



Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) verleiht im Mai 2007 dem binationalen Studiengang TübAix (Tübingen - Aix en Provence) mit dem Hauptfach Geschichte den DFH-Marketingpreis 2007.


=> www.geschichte.uni-tuebingen.de/_pages/tuebaix/pdf/presse_tuebaix.pdf

 

Schließlich hat die fakultätsinterne Evaluation durch die Studierenden der Tübinger Geschichtswissenschaften im Sommersemester 2006 sehr positive Ergebnisse gebracht.

=> http://www.geschichte.uni-tuebingen.de/_pages/pdf/evaluation_ss06.pdf

 

 

 

Stand 24.02.2008 - © IFGL