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Die Federseestation wurde im Jahr 1969 eingeweiht und dient seither in erster Linie der Durchführung von Forschungsarbeiten und Exkursionen des Lehrstuhls für Spezielle Zoologie der Universität Tübingen. Dazu ist die Station mit Übernachtungsmöglichkeiten für Forscher und Exkursionsteilnehmer ausgestattet. Sie verfügt über mehrere Laboratorien und einen modern ausgestatteten Kursraum, in dem z. B. auch Blockseminare abgehalten werden können. Für das leibliche Wohl steht eine Küche und ein Ess- und Aufenthaltsbereich zur Verfügung (Bilder). Wenn die Belegung Raum dafür lässt, können auch Gastforscher und -exkursionen aufgenommen werden. Anfragen bitten wir an den Stationsbetreuer Herrn Dr. Klaus Eisler, Lehrstuhl für Spezielle Zoologie, Auf der Morgenstelle 28, D-72076 Tübingen (E-Mail: klaus.eisler@uni-tuebingen.de) zu richten. An der Federseestation wurden z.T. im Rahmen von Diplom-, Staatsexamens- und Doktorarbeiten wissenschaftliche Untersuchungen auf folgenden Gebieten durchgeführt: Flachseelimnologie, Faunistik moorbewohnender Vertebraten und Invertebraten, Biologie und Ökologie von Moorspezialisten, Vegetationskunde und Moorschutz. In den letzten Jahren lag ein Schwerpunkt auf Untersuchungen zur Renaturierung des Federsees, der infolge der Einleitung kommunaler Abwässer bis 1982 (Jahr der Inbetriebnahme einer Abwasser-Ringleitung) einen hoch eutrophen Zustand aufweist. Durch einen Top down - Eingriff (Verringerung des Brachsen- und Ukeleibestandes) sollte die Etablierung von Tauchblattpflanzen im See beschleunigt werden. Mehrere Diplom- und Staatsexamensarbeiten dienten deshalb in den letzten Jahren der Erfolgskontrolle dieses Projektes. Derzeit laufende faunistische Untersuchungen beschäftigen sich u. a. mit den Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Entwässerungsgräben des Federseeriedes. [Uni Tübingen | Home] |