Der Kinder-Uni-Forschertag

Am Kinder-Uni-Forschertag ist nicht nur Zuhören, sondern auch Mitmachen angesagt: Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren können in kleineren Veranstaltungen und Workshops Institute der Universität kennen lernen und selbst mitforschen. Der Kinder-Uni-Forschertag findet traditionell am ersten Samstag im Juli statt, das nächste Mal am 2. Juli 2016.

 

 

Programm des Kinder-Uni-Forschertags 2016 am 2. Juli 2016

Für alle Veranstaltungen ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich an: veranstaltungen(at)uni-tuebingen.de oder per Fax: (07071) 29-29-5750.

Name und Alter der Kinder, Titel und Uhrzeit der Veranstaltung(en), an der (denen) die Kinder teilnehmen wollen, und eine Telefonnummer für den Notfall müssen unbedingt angegeben werden. Wenn nicht anders angegeben, sind die Veranstaltungen für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren. Kinder unter 7 Jahren können leider nicht teilnehmen, Ausnahmen können nicht gemacht werden.

Wir verschicken in der Regel innerhalb von 5 Tagen eine schriftliche Anmeldebestätigung, die dann auch als Eintrittskarte gilt.

 

1) Unseren Sinnen auf der Spur

 

Dozenten
Prof. Dr. Uwe Ilg mit den Assistenten des Schülerlabor Neurowissenschaften, Werner-Reichardt-Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH)

 

Kurzbeschreibung
Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt, die sich jeweils etwa 15 min mit einem speziellen Detail unserer Sinne beschäftigen: Sehen, Hören und Tasten. Außerdem erfahren die Kinder etwas zu der Wahrnehmung von Tieren (am Beispiel der elektrischen Fische) und können sich bei Interesse auch mit einem Roboter beschäftigen. Spielerisch eignen sich die Kinder so Grundlagen zur Sinnesphysiologie an. Bei der Durchführung unserer Experimente wird darauf geachtet, dass die Kinder ihre eigene Kreativität ausleben können. Möglichst viele Impressionen der Kinder können direkt in Zeichnungen überführt werden.

 

Maximale Teilnehmerzahl
20 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
15.15 Uhr
Dauer: etwa 1 3/4 Stunden
Treffpunkt: Schülerlabor Neurowissenschaften, Ob dem Himmelreich 7

 

Hinweise
Bitte Farbstifte und einen Schreibblock mitbringen.

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2) Eine unsichtbare Welt: Bakterien – klein, nicht zu sehen und überall! (Alle Termine sind bereits ausgebucht!)

  

Dozenten

Dr. Caroline Schmidt, Angewandte Geowissenschaften

 

Kurzbeschreibung

Bakterien sind so klein, dass wir sie mit dem bloßen Auge nicht sehen können. Sie kommen überall auf unserer Erde vor, und wir benutzen Bakterien, wenn wir Käse, Joghurt oder Sauerkraut herstellen. Sie helfen uns im Komposthaufen bei der Umwandlung von totem Pflanzenmaterial in Dünger. Durch ihre Aktivitäten können bestimmte Bakterien aber auch Werkstoffe beschädigen oder uns krank machen, wenn wir zum Beispiel die Zähne nicht putzen, oder wenn wir schmutziges Wasser trinken. Kommt in unser Labor für Geomikrobiologie, wo wir uns unter dem Mikroskop Bakterien anschauen wollen! Wir werden Wasser und Joghurt untersuchen und schauen, ob ihr euch die Zähne gut geputzt habt. Natürlich dürft ihr auch gerne eigene Proben mitbringen, zum Beispiel etwas Wasser aus einem Gartenteich oder Waldtümpel.

 

Maximale Teilnehmerzahl
12 Kinder pro Veranstaltung

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
10.15 Uhr  und
13.15 Uhr
Dauer: jeweils ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: Hauptgebäude Geowissenschaftliches Institut, Hölderlinstr. 12

 

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3) In 4 Verkleinerungsschritten im ganzen Weltraum zu Hause sein (ab 10 Jahren)

 

Dozenten

Benedict (10J) und Melanie Sondershaus, Wolfgang Müller-Schauenburg (Ansprechpartner insgesamt und für die Beteiligten der Astronomischen Vereinigung Tübingen, AVT)

 

Kurzbeschreibung

Beim ersten Verkleinerungsschritt überblicken wir die Erde, beim zweiten Sonne und Planeten. Die dritte Verkleinerung ist für Sternfreunde wichtig, denn hier schauen wir auf die sog. Fixsterne, die fernen Sonnen, die wir am Nachthimmel mit bloßem Auge oder durch unser Fernrohr sehen können. Diese fernen Sonnen sind in der dritten Verkleinerung cm = Lichtjahre entfernt. Bei allen Verkleinerungsschritten wird immer 1 km auf 1 mm verkleinert. Bei der allerletzten Verkleinerung wird z. B. aus der 1km-Galaxie (unserer Milchstraße) eine stecknadelkopfgroße 1mm-Galaxie und wir überblicken jetzt im 4. Maßstab das ganze Universum mit allen Milchstraßen (Galaxien) und mit der Zeit vom Urknall bis heute.

 

Maximale Teilnehmerzahl
15 Kinder ab 10 Jahren

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
13.15 Uhr
Dauer: 1,5 Stunden
Treffpunkt: Sternwarte Tübingen, Waldhäuser Str. 70

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4) Wie ernährt sich ein Fischbaby? (Bereits ausgebucht!)

 

Dozent
Jun.-Prof. Dr. Aristides Arrenberg, Institut für Neurobiologie und Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN)

 

Kurzbeschreibung
Habt Ihr schon einmal ein Fischbaby gesehen? Häufig sind Fischbabys so winzig klein, dass sie nur durch ein Mikroskop zu erkennen sind. Wir werden uns durchsichtige Babys von Zebrafischen unter dem Mikroskop anschauen und versuchen, die Organe zuzuordnen. Bitte bringt weitere winzige Dinge mit (z.B. Moos oder Grashalme), die Ihr ebenfalls unter das Mikroskop legen dürft.

 

Maximale Teilnehmerzahl
10 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
13.15 Uhr 
Dauer: etwa 1 Stunden
Treffpunkt: Auf der Morgenstelle 28, E-Bau, Raum 3A40

 

Hinweise
Bitte Stifte mitbringen.

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5) Schreiben wie zu Zeiten Pharaos (Bereits ausgebucht!)

 

Dozenten
Dr. Susanne Beck, IANES/Abteilung für Ägyptologie

 

Kurzbeschreibung
Schreiben wie zu Zeiten Pharaos – wer möchte das nicht gerne? Nach einer kurzen Einführung in die altägyptische Schrift, ihre Verwendung im Alltag und dem Beruf des Schreibers im Museum auf dem Schloss Hohentübingen, werden wir selbst die Hieroglyphen entziffern und anschließend den eigenen Namen mit diesen heiligen Zeichen schreiben!

 

Maximale Teilnehmerzahl
15 Kinder, Grundkenntnisse in Lesen und Schreiben ist Voraussetzung

 

Uhrzeit, Dauer und Ort der Veranstaltung
13.15 Uhr
Dauer: etwa 1,5 Stunden
Treffpunkt: Eingang Institut der Kulturen des Alten Orients (IANES) auf dem Schloss Hohentübingen (Burgsteige 11)

 

Hinweise
Bitte Federmappe mitbringen mit Blei- und Buntstiften o. ä.

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6) Warum brauchen Fische gute Kläranlagen?

 

Dozenten
Carla Lorenz, Mona Schweizer, Hannah Schmieg, Physiologische Ökologie der Tiere

 

Kurzbeschreibung
Es wird erklärt, wie Umweltschadstoffe, z.B. Arzneimittel in unsere Gewässer gelangen und in welcher Weise sie wasserlebende Organismen, z.B. Fische und Fischnährtiere, negativ beeinflussen oder schädigen können. In diesem Zusammenhang lernen die Kinder am Beispiel einer Modellkläranlage die Abläufe in einer kommunalen Kläranlage kennen. Weiterhin werden ihnen Methoden zur Überprüfung der Fischgesundheit sowie Methoden zur Untersuchung von durch Abwasser beeinflussten Umweltprobenaufgezeigt. So wird bspw. gezeigt, wie Schadstoffe die Entwicklung von Fischembryonen stören oder wie diese sich auf das Überleben von Zuckmückenlarven auswirken. Des Weiteren wird erläutert, wie Schadstoffe Schäden in Organen hervorrufen und wie man diese untersuchen kann. Zudem wird erläutert, weshalb es notwendig ist, Kläranlagen mit Verfahren auszustatten, durch die Schadstoffe zurückgehalten oder abgebaut werden können.

 

Maximale Teilnehmerzahl 
10 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
13.15 Uhr
Dauer: etwa 2,5 Stunden
Treffpunkt: Physiologische Ökologie der Tiere, Auf der Morgenstelle 5, 72076 Tübingen

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7) Sehen ist Augen- und Kopfsache! (Bereits ausgebucht!)

 

Dozenten
Siegfried Wahl, Arne Ohlendorf, Alexander Leube, ZEISS Vision Science Lab

 

Kurzbeschreibung
Die Kinder werden in schnellen Tests auf Normal- oder Fehlsichtigkeit vermessen. Dabei werden wir den Kindern spielerisch die grundlegende Funktionsweise des Auges und der Geräte erklären. In mehreren optischen Illusionen werden wir den Kindern zeigen, dass wir nicht nur mit den Augen sehen, sondern, dass unser Gehirn das Gesehene immer wieder überstimmt. Was sich anhört wie ein Nachteil ist in vielen Situationen des täglichen Lebens hilfreich. An Beispielen werden wir dies erläutern.

 

Maximale Teilnehmerzahl
10 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort 
15.15 Uhr
Dauer: jeweils etwa 1,5 Stunden
Treffpunkt: Röntgenweg 11

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8) Eine Reise von der Hörzelle bis zum Hörzentrum im Gehirn

 

Dozenten
Lukas Rüttiger, Marie Manthey, Miriam Vogt, Dorit Möhrle, Sathish Kumar, Steffen Wolter, Hals-Nasen-Ohrenklinik, Abteilung Molekulare Hörphysiologie

 

Kurzbeschreibung
Die Teilnehmer werden erfahren wie ein Wissenschaftler das Hören messen kann. Zu Beginn wird es eine kurze Einführung geben über das, was beim Hören im Ohr und im Gehirn vor sich geht: Zum Beispiel wie Schall aufgenommen und wie er an unser Gehörzentrum im Gehirn weitergeleitet wird. Danach erleben die Teilnehmer im Labor einige wissenschaftliche Experimente, mit denen das Hören untersucht wird. Dazu gibt es natürlich ein paar Versuchsaufbauten (wir sind ja schließlich Wissenschaftler:) Die Kinder können selbst ausprobieren, wie sich das anhört und erforschen, was sie selbst hören können.

 

Maximale Teilnehmerzahl 
14 Kinder (Begleitperson möglich)

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
14.00 Uhr
Dauer: etwa 1,5 Stunden
Treffpunkt: HNO-Klinik Tübingen, Molekulare Hörphysiologie, Elfriede-Aulhorn-Straße 5 
Die Kinder werden am Empfang abgeholt!

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9) Ich sehe was, was du nicht siehst

 

Dozenten
Dr. Stefanie Biehl, Dr. Eva Naumann, Dr. Marco Gulewitsch, M.Sc. Kerstin Krohmer, M.Sc. Julia Baur, M.Sc. Sabine Arnold, M.Sc. Sophia Press, Prof. Dr. Jennifer Svaldi; Klinische Psychologie und Psychotherapie

 

Kurzbeschreibung
Wie können wir in der psychologischen Forschung messen, was Menschen wahrnehmen und fühlen? Bei uns können die Kinder lernen und ausprobieren, wie wir Gedanken und Gefühle sichtbar machen können. Anhand mehrerer Experimente können die Kinder außerdem testen, wie ihr eigenes Verhalten ihre Wahrnehmung beeinflusst.

 

Maximale Teilnehmerzahl
12 Kinder, die auf drei Kleingruppen aufgeteilt werden

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
10.15 Uhr und
15.15 Uhr
Dauer: jeweils ca. 80 Minuten
Treffpunkt: Psychologisches Institut, Schleichstraße 4 

 

Bitte Mitbringen
Gute Laune

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10) Wie höre ich und wie sieht mein Ohr aus? (Bereits ausgebucht!)

Dozenten
Prof. Dr. Anthony W. Gummer zusammen mit Dr. E. Dalhoff, Dr. C. Harasztosi, Frau cand. med. S. Badum, Herr cand. med. M. Krokenberger, Frau R. Lauf; Universitäts-HNO-Klinik

 

Kurzbeschreibung
Nach einer kurzen Einführung in die Funktion des Ohres werden die Kinder ins Labor gehen. Dort werden sie den Umgang mit dem Stereomikroskop lernen und dann das Mittelohr und die Hörschnecke unter dem Mikroskop betrachten. Wie erwachsene Forscher werden die Kinder Glassmesser für das Schneiden der Hörschnecke in Querschnitte herstellen, die Querschnitte einfärben und anschließend unter dem Mikroskop untersuchen. Zum Schluss wird noch gezeigt, wie man unter einem „Laser“ Mikroskop sogar dreidimensionale Bilder erzeugen kann. Weitere Informationen und Bilderarchiv: http://www.cochlea.uni-tuebingen.de/deutsch/index_de.htm.

 

Maximale Teilnehmerzahl
12 Kinder, ab 8 Jahren

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
10.00 Uhr
Dauer: etwa 2,5 Stunden
Treffpunkt: am Haupteingang der HNO-Klinik, Elfriede-Aulhorn-Str. 5

 

Hinweise
Bitte Stifte und Papier mitbringen.

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11) Astronomie zum Anfassen – Mondphasen, Sonnensystem und Teleskope (Bereits ausgebucht!)

Dozenten
Dr. Sebastian Diebold und Mitarbeiter, Institut für Astronomie und Astrophysik

 

Kurzbeschreibung
Unser Forschertag beschäftigt sich mit den unterschiedlichen astronomischen Erscheinungen, die wir im Alltag wahrnehmen können, sowie mit dem Aufbau des Sonnensystems. Wir wollen unter anderem herausfinden, wie Mondphasen, Mond- und Sonnenfinsternisse und die Jahreszeiten auf der Erde zu Stande kommen. Auch unser großes 80 cm-Teleskop wird besichtigt und bei schönem Wetter werden wir mit Spezialteleskopen sogar einen Blick auf die Sonne werfen.

 

Maximale Teilnehmerzahl 
20 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
10.15 Uhr

Dauer: etwa 1 3/4 Stunden
Treffpunkt:Treffpunkt ist die Teleskopkuppel hinter dem Gebäude Sand 1, Institut für Astronomie und Astrophysik.

http://www.uni-tuebingen.de/de/4206

 

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12) Kleines chemisches Praktikum (Bereits ausgebucht!)

 

Dozent
Dr. Klaus Möschel und Biochemiestudierende, Interfakultäres Institut für Biochemie

 

Kurzbeschreibung
In verschiedenen Versuchen, die die Kinder unter Anleitung durchführen, wollen wir mehrere Rätsel lösen. Wir werden herausfinden, ob ein schwarzer Filzstift wirklich schwarz ist und dabei werden wir feststellen, dass schwarz und schwarz sehr unterschiedliche Farben sein können.  Wir werden herausfinden, wodurch die Farben beim Feuerwerk entstehen und wie es in der Chemie krachen kann. Wir versuchen in einer Alchimistenküche ein sehr grusliges Getränk herzustellen und Gummibärchen leuchten zu lassen. Und dann werden die Kinder den Stein der Weisen finden, indem Sie aus Kupfer erst „Silber“ und dann "Gold" herstellen.

 

Maximale Teilnehmerzahl
18 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
13.15 Uhr
Dauer: 2,5 Stunden
Treffpunkt: Interfakultäres Institut für Biochemie, Hoppe-Seyler-Str. 4, am Nordeingang

 

Bitte mitbringen
Mäppchen mit Bleistift und Buntstiften, Spaß am Experimentieren.

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13) Anästhesie im OP – Warum schläft man während einer Operation? (7 – 12 J.) (Alle Termine sind bereits ausgebucht!)

Dozenten
Almut Goll, Katja Baindner, Kerstin Kalmbach, Uwe Teichner, Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

 

Kurzbeschreibung
Was macht eigentlich der Anästhesist im OP?
„Das ist wie bei einem Auto, das in die Werkstatt muss. Da muss an deinem Arm etwas repariert werden.“ So oder ähnlich klingt es, wenn eine Operation gemacht werden muss. Für einen guten Schlaf während der Operation ist der Narkosearzt (Anästhesist) zuständig. Wir möchten euch kindgerecht zeigen, was bei einer Narkose vor sich geht. Dazu laden wir euch in einen echten OP-Saal in unserem Simulationszentrum TüPASS ein. Ihr lernt die Umgebung im OP kennen und helft den Anästhesisten bei einer nachgestellten Kindernarkose mit einem Simulationspatienten. Bei dem könnt ihr (fast) alles machen wie bei einem echten Patienten. Ihr erfahrt, was es mit Lieblingskuscheltieren, Mundschutz und Kopfhauben, dem „Hoch-und-Runter-Tisch“, Pilotenmasken, Traumgas und Bärchenpflaster auf sich hat. In einem Quiz zum Schluss könnt ihr zeigen, was ihr gelernt habt – und jeder bekommt bestimmt auch einen Preis…!

 

Maximale Teilnehmerzahl
10 Kinder, 7-12 Jahre

 

Uhrzeit, Dauer, Ort 
10.15 Uhr und
13.15 Uhr und
15.15 Uhr
Dauer: etwa 1,5 Stunden
Treffpunkt: Parkplatz vor dem Eingang „Hygieneinstitut“, Silcherstraße 7

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14) Wie geht das mit dem Strom? (Alle Termine sind bereits ausgebucht!)

 

Dozenten
Christoph Kalkuhl, Physikalisches Institut

 

Kurzbeschreibung
Was ist ein Stromkreis?
Wie kommt der Strom ins Haus?
Wie funktionieren die Sicherungen im Sicherungskasten?
Kann man Strom sehen oder sichtbar machen?
Kleine eigene Versuche der Kinder nach Anleitung.

 

Maximale Teilnehmerzahl
10 Kinder, gerne mit Eltern

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
13.15 Uhr und
15.15 Uhr
Dauer: etwa 1 Stunde
Treffpunkt: Auf der Morgenstelle 10, Praktikumsraum C9A19 (Elektronik Praktikum) C-Bau, 9. Stock (Aufzug in den 9. Stock, Raum gegenüber)

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15) Notfallmedizin – Kinder helfen Leben retten (7 – 10 J.) (Alle Termine sind bereits ausgebucht!)

 

Dozenten
Benjamin Kober, Henrike Hermanstätter, Sabine Hermann, Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

 

Kurzbeschreibung
Notfälle können immer passieren – und überall! Und ihr könnt wichtige Hilfe leisten! Zusammen besprechen wir, worauf es ankommt – nicht wegschauen, Hilfe holen, Eigenschutz beachten usw.! Mit unserem simulierten Rettungswagen im Trainingszentrum rückt ihr zu einem nachgestellten Unfall aus und erlebt selbst mit, wie ihr als Rettungsteam dem Patienten helfen könnt: Ihr versorgt den Patienten am Unfallort, bringt ihn vorsichtig zum Rettungswagen, funkt an die Leitstelle und behandelt den Patienten auch auf dem Transport gut! In einem Abschlussquiz könnt ihr zeigen, wie gut ihr aufgepasst habt – und es gibt eine Urkunde und einen kleinen Preis!

 

Max. Teilnehmerzahl
10 Kinder, 7-10 Jahre

 

Uhrzeit, Dauer, Ort
10.15 Uhr und
13.15 Uhr und
15.15 Uhr
Dauer: jeweils etwa 1,5 Stunden
Treffpunkt: Klinikum auf dem Schnarrenberg, Haupteingang Ebene A 4, an der Information

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16) Notfallmedizin – Jugendliche helfen Leben retten (ab 11 J.)

 

Dozenten
Hans Fischer, Stefanie Hummler, Sandro Gäckle, Universitätsklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

 

Kurzbeschreibung
Notfälle können immer passieren  – und überall! Viele Menschen mit Kreislaufstillstand könnten gerettet werden, wenn sie sofort wiederbelebt werden. Jetzt seid ihr gefragt! Mit Informationen ausgestattet, lernen wir in praktischen Übungen die richtige Durchführung einer Herzdruckmassage und die Benutzung eines Automatisierten Externen Defibrillators. Wir erleben ein realitätsnahes Szenario – vom Hilferuf bis zur Übergabe an den Rettungsdienst. Lebenretten kann man nicht früh genug lernen – wir machen mit! Ein Handout und ein kleines Quiz runden das Training ab – und vielleicht motivieren wir euch auch für eine Tätigkeit als Schulsanitäter...!

 

Maximale Teilnehmerzahl
10 Kinder, ab 11 Jahren

 

Uhrzeit, Dauer, Ort
10.15 Uhr (zu dieser Zeit bereits ausgebucht!) und
13.15 Uhr und
Dauer: jeweils etwa 1,5 Stunden
Treffpunkt: Klinikum auf dem Schnarrenberg, Liegendkrankeneinfahrt / Fahrzeughalle, Ebene A 03

 

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17) Erleben spielerisch erforschen –  Was beeinflusst meine Freunde und mich in der Schule?

 

Dozenten
Merle Reuter, Dipl.-Psych., Danica Algra, Hanna-Marie Reinhardt, Rebekka Uhler, Maximilian Walther; Fachbereich Psychologie

 

Kurzbeschreibung
Stimmt es, dass gute Gefühle helfen, im Unterricht aufmerksamer zu sein? Kann Bewegung die Stimmung verbessern? Welche Möglichkeiten gibt es, um im Unterricht besser aufzupassen? Macht Teamwork Spaß und kann Zusammenarbeit deine Wahrnehmung von anderen verändern? Wir möchten mit dir und anderen Kindern versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Dafür möchten wir gemeinsam mit euch Bewegungs- und Wahrnehmungsspiele spielen und euch zeigen, wie Schulpsychologen forschen. 
Wir freuen uns auf Dich! 

 

Maximale Teilnehmerzahl
30 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort 
10.15 Uhr und
15.15 Uhr
Dauer: jeweils etwa 1,5 Stunden
Treffpunkt: Vor dem Haupteingang des Gebäudes (Alte HNO-Klinik), Silcherstraße 5

 

Hinweis:
Die Kinder sollten bei gutem Wetter einen Sonnenschutz mitbringen.

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18) Was passiert, wenn der Knochen bricht? (Alle Termine sind bereits ausgebucht!)

 

Dozenten
Philipp Döttger, Dr. Valeska Hofmann, BGU Unfallklinik Tübingen

 

Kurzbeschreibung
In einer kurzen Einführung wird an einem künstlichen Skelett unser knöcherner Aufbau gezeigt. Wenn der Knochen bricht gibt es die Möglichkeit ihn einzugipsen oder zu operieren und mit Platten und Schrauben zu stabilisieren. Hier können einmal die Platten und Schrauben mal in die Hand genommen werden und es wird am Kunst-Knochen gezeigt wie sie den Knochen stabilisieren.
Im Anschluss zeigen wir wie man ein Handgelenk eingipst und worauf man achten muss. Hier sollen die Kinder selber den Umgang mit Gips lernen. Der ein oder andere Kandidat wird dann mal selber eingegipst.

 

Maximale Teilnehmerzahl
12 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
10.15 Uhr (dieser Termin ist bereits ausgebucht!) und
13.15 Uhr
Dauer: etwa 1,5 Minuten
Treffpunkt: BG Unfallklinik, Haupteingang Ebene -2, Schnarrenbergstraße 95

 

  

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19) Augustus bittet zu Tisch. Eine kulinarische Zeitreise (Bereits ausgebucht!)

  

Dozent
Dr. Philipp Baas, Verena Hoft M.A.; Institut für Klassische Archäologie

 

Kurzbeschreibung
Schon in der Antike wurde gerne und viel gegessen. Nur was aß der Kaiser und was aßen die Senatoren oder die einfachen Soldaten? Viele Gerichte aus dem antiken Speiseplan sind uns heute nicht mehr bekannt. So möchte das Institut für Klassisch Archäologie im Rahmen des Kinder-Uni Forschertags einfach zu produzierende Gaumenfreuden von damals mit den Kindern zusammen herstellen und die römische Esskultur spielerisch erkunden.

 

Maximale Teilnehmerzahl
10 Kinder, 8-13 Jahre

  

Uhrzeit, Dauer und Ort
10.15 Uhr
Dauer: etwa 1,5 Stunden
Treffpunkt: Institut für Klassische Archäologie, Schloss Hohentübingen, Burgsteige 11, 72070 Tübingen

 

Hinweise
Pro Kind fällt ein kleiner Unkostenbeitrag von 5 € an.
Hantieren mit Essen kann zu Verschmutzung der Kleidung führen. Bitte tragen Sie selbst Sorge dafür, dass Ihr Kind entsprechend gekleidet ist. Zudem übernehmen wir keine Haftung für Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten oder Speisevorschriften.

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20) Atmen und Putzen: Blasinstrumente spielen und bewahren (Termin muss leider entfallen)

 

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21) Was krabbelt & blüht denn da? – Kinder auf BUNTE(r) WIESE (Bereits ausgebucht!)

Dozenten 
Initiative Bunte Wiese/AG Prof. Dr. Betz (Institut für Evolution und Ökologie)

 

Kurzbeschreibung
Wir werden gemeinsam die Bunten Wiesen auf der Morgenstelle erkunden und, bewaffnet mit verschiedenen Keschern und anderen Fanggeräten, versuchen so viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten wie möglich zu sammeln. Danach werden wir herausfinden, um welche Tier- und Pflanzenart es sich bei unseren Funden handelt und vielleicht feststellen, dass ein „Kleiner Fuchs“ (Schmetterlingsart) auch auf dem Campus einer Universität zu Hause sein kann. Beim Blick durch das Binokular werden wir unsere Funde anschließend durch die starke Vergrößerung aus einer völlig anderen Perspektive kennen lernen und manche erstaunliche Entdeckung machen.

 

Maximale Teilnehmerzahl
15 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
13.15 Uhr
Dauer: etwa 2 Stunden
Treffpunkt: Auf der Morgenstelle 3, vor dem Eingang

 

Hinweise
Der Workshop findet bei gutem Wetter zum Teil draußen im hohen Gras statt, daher bitte festes Schuhwerk, lange Hose, Sonnenschutz und evtl. Zeckenschutzmittel mitbringen

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22) Woher kommt unser Strom und wofür brauchen wir ihn?

Dozenten 
Marius Albiez und Andri König, Projekt „Energielabor Tübingen“, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften

 

Kurzbeschreibung
Wofür brauchen wir Strom in unserem Leben? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, führen wir gemeinsam ein Gedankenexperiment durch und stellen uns vor, wir würden einen Tag ohne Strom leben – wie die Menschen im Mittelalter. Dabei bemerken wir, wofür wir heute alles Strom benötigen. Aber woher kommt unser Strom eigentlich? Durch Basteln, Experimentieren und Nachdenken erfahren wir zudem, dass es eine Fülle an Möglichkeiten gibt, Strom zu gewinnen. Gemeinsam fragen wir uns, welche dieser Möglichkeiten wir besser oder schlechter finden und warum wir das so sehen?

 

Maximale Teilnehmerzahl
10 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
13.15 Uhr
Dauer: etwa 1 3/4 Stunden
Treffpunkt: IZEW, Wilhelmstraße 19

 

Hinweise
Bitte mitbringen: ein bis zwei lange Papprollen (z.b. leere Küchenrollen), Schere, Klebstoff, Buntstifte

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23) Science Slam zum Thema Pfahlbauarchäologie - Archäologie-Wissensshow: Wie, Wo und Wann lebten die Pfahlbauer in Südwestdeutschland?

Dozenten 
Prof. Dr. Gunter Schöbel, Jasmin Rauhaus M.A. und Studierende des Instituts für Ur- und Frühgeschichte & Archäologie des Mittelalters

 

Kurzbeschreibung
2016 dreht sich die Archäologie rund um die Alpen um das Thema Pfahlbauten, von denen seit der Jungsteinzeit auch zahlreiche an den Seen und Mooren Südwestdeutschlands zu finden sind. Bei der ersten Kinderuni-Archäologie-Wissensshow gehen wir verschiedenen Fragen zum Leben der Pfahlbauer und ihrer Erforschung auf den Grund. Archäologische Funde, wie sie normalerweise in den Museumsvitrinen stehen, können heute auch einmal vom Publikum in die Hand genommen werden. Die gut erhaltenen Funde – Geschirr, Werkzeuge, Waffen, Kleidung, Schmuck und Nahrungsreste – verraten uns heute wie die Menschen vor 6000 Jahren lebten. Im Wissensshow-Wettbewerb wird spannenden Fragen zum Leben in der Jungsteinzeit und Bronzezeit – Wie und warum bauten die Menschen am Wasser, oder gar im Wasser? Wie lebten die Menschen zusammen? Wie funktionierte der Handel und mit wem? Woher weiß man wie alt die Pfahlbauten sind? –  in kurzen, kompakten Vorträgen und Sketchen frisch, witzig und/oder schauspielerisch von Studierenden auf den Grund gegangen. Das Publikum darf fragen, miträtseln und am Ende als Jury über den besten Vortrag abstimmen und somit den ersten Kinder-Uni-Science-Slam-Gewinner 2016 festlegen.

 

Maximale Teilnehmerzahl
25 Kinder

 

Uhrzeit, Dauer und Ort
10.15 Uhr
Dauer: etwa 2 Stunden
Treffpunkt: am Brunnen im Schlosshof von Schloss Hohentübingen

 

Hinweise
Da wir evtl. raus gehen sollten wetterfeste Kleidung und Sonnenschutz mitgebracht werden. Teilnahme von Kindern mit Handicap bitte mit Voranmeldung unter Jasmin.Rauhaus(at)student.uni-tuebingen.de

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Video des Kinderuni-Forschertags 2011 in Tübingen

Am Kinderuniforschertag öffnen die Wissenschaftler der Uni Tübingen ihre Labore und Forschungsstätten, um den Akademikern von morgen einen Einblick in ihre Arbeit zu gewähren. Dabei durften die Kinder auch aktiv mitarbeiten.