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02.01.2012 12:33

Ausstellung „Weltmaschine“ an der Universität Tübingen  

Am gigantischen Teilchenbeschleuniger des CERN sollen die Geheimnisse der Entstehung des Universums aufgeklärt werden

Magnet des ALICE Experiments am Large Hadron Collider des CERN Fotos: ALICE-Projekt

Magnet des ALICE Experiments am Large Hadron Collider des CERN. Foto: ALICE-Projekt

Wie funktioniert der Teilchenbeschleuniger des Europäischen Forschungszentrums CERN in Genf? Was erforschen die Wissenschaftler mit Hilfe des LHC (Large Hadron Collider), wie der ringförmige Teilchenbeschleuniger am CERN genannt wird? Was haben die Physiker in den letzten beiden Jahren bereits entdeckt? Diese und viele weitere Fragen werden in der Ausstellung „Weltmaschine“ beantwortet, die vom 11. bis 17. Januar 2012 an der Universität Tübingen zu sehen ist. Sie wird im Hörsaalzentrum der Naturwissenschaftlichen Institute Auf der Morgenstelle werktags von 11 bis 19 Uhr gezeigt. Die Ausstellung „Weltmaschine“ erklärt anhand von Originalexponaten, wie Physiker am LHC die fundamentalen Fragen des Universums untersuchen und dem Urknall auf die Spur kommen. Bilder und Schautafeln zeigen Bau und Funktionsweise des LHC, zu dem mehr als 10 000 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker aus über 80 Ländern beigetragen haben.

 


Die Universität Tübingen ist am ALICE Experiment des LHC beteiligt. Die Tübinger Wissenschaftler arbeiten in internationalen Teams auf den Gebieten der Ultrarelativistischen Schwerionenphysik, der Astroteilchenphysik und der Kosmologie, um fundamentale Erkenntnisse über die Entstehung des Universums nach dem Urknall zu gewinnen.

 


Am 11. Januar wird die Ausstellung mit einem Vortrag der Präsidentin der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Prof. Johanna Stachel, eröffnet. Der Vortrag richtet sich auch an interessierte Nichtphysiker und gibt einen anschaulichen Überblick über die Ziele und die ersten Forschungsergebnisse des Large Hadron Collider. Die Veranstaltung findet in Hörsaal N3 im Hörsaalzentrumstatt und beginnt um 17.15 Uhr. Anschließend besteht bei einem Empfang die Möglichkeit, Fragen an Johanna Stachel und die am CERN beteiligten Physiker der Universität Tübingen zu stellen.

Weitere Informationen auf der Seite des Physikalischen Instituts

Kontakt:

Hans Rudolf Schmidt
Universität Tübingen
Physikalisches Institut
Auf der Morgenstelle 14
72076 Tübingen
Telefon +49 7071 29-74451
Hans-Rudolf.Schmidt[at]uni-tuebingen.de

 

"Micro-Urknall" einer Blei-Blei Kollision am Large Hadron Collider, aufgenommen mit der Spurendrift-Kammer des ALICE Experiments. Foto: ALICE-Projekt

 
Eberhard Karls Universität Tübingen 
Hochschulkommunikation 
Myriam Hönig 
Leitung 

 

Michael Seifert 
Abteilung Presse, Forschungsberichterstattung, Information 
Telefon +49 7071 29-76789 
Telefax +49 7071 29-5566 
Michael.Seifert[at]uni-tuebingen.de 

 

Wir bitten um Zusendung von Belegexemplaren! Danke.

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