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18.04.2017 14:48

Braucht die Weltwirtschaft eine neue Vision?

Horst Köhler spricht zum 200-jährigen Jubiläum der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen

Professor Dr. Horst Köhler, Ehrensenator und Honorarprofessor der Universität Tübingen, Bundespräsident a. D. und ehemaliger Direktor des Internationalen Währungsfonds. Foto: Dennis Williamson

Professor Dr. Horst Köhler, Ehrensenator und Honorarprofessor der Universität Tübingen, Bundespräsident a. D. und ehemaliger Direktor des Internationalen Währungsfonds. Foto: Dennis Williamson

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Tübingen feiert  200-jähriges Jubiläum. Dazu findet am Donnerstag, den 4. Mai 2017, um 18.00 Uhr c.t. im Festsaal der Universität (Neue Aula, Geschwister Scholl Platz) eine Festveranstaltung statt. Professor Dr. Horst Köhler, Ehrensenator und Honorarprofessor der Universität Tübingen, Bundespräsident a. D. und ehemaliger Direktor des Internationalen Währungsfonds, spricht zum Thema „Braucht die Weltwirtschaft eine neue Vision?“.

 

Grußworte sprechen Professor Bernd Engler, Rektor der Universität Tübingen und Professor Dominik Papies, Sprecher des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft. Die Öffentlichkeit und Medienvertreter sind zu der Festveranstaltung herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kontakt:

Dr. Ramona Gresch
Universität Tübingen
Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, Referentin Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 7071 29-78173
ramona.gresch[at]uni-tuebingen.de

Interviewanfragen an Prof. Dr. Köhler:

Dominic Samuel Fritz ‒ Büro Prof. Dr. Horst Köhler
Telefon 030-200 59 76-60
buerokoehler[at]bpra.bund.de


200 Jahre Wirtschaftswissenschaft

1796 wurde der Lehrstuhl für Kameralistik geschaffen und 21 Jahre später als Staatswirtschaftliche Fakultät aus der Philosophischen Fakultät herausgelöst. Die Gründung der Staatswirtschaftlichen Fakultät geschah per Dekret vom 26. Oktober 1817. Die Wirtschaftswissenschaft der Universität Tübingen ist die älteste der heute noch in Deutschland existierenden Wirtschaftsfakultäten. Maßgeblich an der Gründung beteiligt waren Friedrich List und Freiherr von Wangenheim, die das Juristenmonopol in der Staatsverwaltung brechen und die Ausbildung der hohen Verwaltungsbeamten durch ein Studium der wirtschaftlichen und sozialen Zustände im Staate ergänzen wollten.

Wirtschaftswissenschaft an der Universität Tübingen 2017

Im Fachbereich sind heute 20 Professuren und fünf Juniorprofessuren für rund 2000 Studierende zuständig. Heutige Themen sind beispielsweise: Bankenregulierung, Kapitalmarkthandel, Eurokrise, Internationale Besteuerung, Big Data, statistisch-ökonometrische Methoden, Anreizsysteme, Internationalisierung und nachhaltige Entwicklung. Zu den zehn Honorar- und Gastprofessoren gehören Horst Köhler, der ehemalige Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank Jürgen Stark, der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Helmut Haussmann. Internationalität in Forschung und Lehre ist seit den 80er Jahren besonderer Schwerpunkt. Rund zwei Drittel der Studierenden verbringt ein Auslandssemester in einem von über 40 Ländern.
www.wiwi.uni-tuebingen.de

 

 

 

 

Eberhard Karls Universität Tübingen
Hochschulkommunikation
Dr. Karl Guido Rijkhoek
Leitung

 

Antje Karbe
Pressereferentin
Telefon +49 7071 29-76789
Telefax +49 7071 29-5566
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