Musikwissenschaftliches Institut

Prof. Dr. Ann-Katrin Zimmermann

Büro

Raum 2.05
ann-katrin.zimmermannspam prevention@uni-tuebingen.de

Sprechzeiten

Nach Vereinbarung
 

Forschung

Schwerpunkte

  • Mehrstimmigkeit des 12. und 13. Jahrhunderts
  • Tastenmusik des 15.–18. Jahrhunderts 
  • frühe deutschsprachige Musikterminologie
  • Heinrich Schütz
  • Musik der Wiener Klassiker
  • Richard Strauss
  • Organologie und Instrumentation
  • Musikikonographie
  • Sinfonik des 19. Jahrhunderts
  • zeitübergreifende Aspekte von Gattung, Form, Besetzung, Aufzeichnungsweise und musikalischem Satz

Kurzvita

seit 2018
apl. Prof.

Eberhard Karls Universität Tübingen

seit 2013
Dramaturgin

Gewandhaus zu Leipzig

seit 2012
Lehraufträge

u.a. LMU München, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und Universität Leipzig

2012–2018
Privatdozentin

Eberhard Karls Universität Tübingen

2012
Habilitation

Formen langsamer Sätze im klassischen Zyklus

2006–2012
Akademischer Rat

Eberhard Karls Universität Tübingen

2006
Promotion

Studien zur mittelalterlichen Dreistimmigkeit

2003–2006
Stipendiatin

des Graduiertenkollegs „Ars und Scientia im Mittelalter und in der frühen Neuzeit“, Eberhard Karls Universität Tübingen

2000–2003
Wissenschaftliche Hilfskraft

am Musikwissenschaftlichen und Kunsthistorischen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen

2001–2002
Assistentin

von Prof. William Waterhouse (London)

1998–2003
Magisterstudium

der Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen und der University of Oxford

seit 1998
Fagottistin und Leiterin div. Vokal- und Instrumentalensembles

1998
Abitur

am naturwissenschaftlichen Raichberg-Gymnasium Ebersbach

1997–2014
nebenamtliche Kirchenmusikerin

(C-Prüfung Chorleitung und Orgel)

1994–1998
Lehrkraft der Musikschule Ebersbach


Publikationen

Bücher

  • Studien zur mittelalterlichen Dreistimmigkeit (Tübinger Beiträge zur Musikwissenschaft, Bd. 29), Tutzing 2008 (Dissertation).
  • Formen langsamer Sätze im klassischen Zyklus. Zweiteilige Modelle in vokaler und instrumentaler Ausprägung bei Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn (Habilitationsschrift, unveröffentlicht)

Herausgeberschaft

  • Jahrbuch Musik in Baden-Württemberg 2010–2014.
  • Mozart im Zentrum. Festschrift Manfred Hermann Schmid zum 60. Geburtstag, Tutzing 2010 (gemeinsam mit Klaus Aringer).
  • redaktionelle Mitarbeit bei zahlreichen Bänden der 
    • Mozart-Studien (Hg. Manfred Hermann Schmid)
    • Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg (Hg. Andreas Traub)
    • des Bands Bassoonder Reihe Menuhin Music Guides 2003 (dt. Kassel 2006) von William Waterhouse.

Aufsätze

  • Über den gemeinsamen Ursprung von Musik und Sprache bei Richard Wagner und Rousseau, in: Athenäum. Jahrbuch für Romantik, 14. Jg. (2004), S.173–190.
  • Zur Interpretation musikalischer Texte, in: Renk, Herta Elisabeth (Hg.): Texte lesen objektiv oder persönlich? Kongressbericht Eichstätt 2010.
  • Kompositionsstrategien in Beethovens C-Dur-Messe, in: Klaus Aringer und Ann-Katrin Zimmermann (Hg.): Mozart im Zentrum. Festschrift Manfred Hermann Schmid zum 60. Geburtstag, Tutzing 2010, S. 323–352.
  • Frühe Zeugnisse volkssprachlicher Musikterminologie: Musik in der Spruchdichtung Hans Rosenplüts (gemeinsam mit Matthias Kirchhoff), in: Jahrbuch Musik in Baden-Württemberg 2010, S. 51–88.
  • »Überlegenes Spiel mit der Farbenpracht des modernen Orchesters«. Zur Verwendung des Heckelphons in Max von Schillings’ Mona Lisa, in: Jahrbuch Musik in Baden-Württemberg 2010, S. 141–156.
  • Das Weißenfelser Schütz-Fragment (gemeinsam mit Matthias Kirchhoff), in: Schütz-Jahrbuch 2009, hg. von Walter Werbeck, Kassel etc. 2010, S. 95–120.
  • Johann Melchior Dreyers Werke in Quellen des Schwäbischen Landesmusikarchivs: Beobachtungen zu Kompositionstechnik, Aufführungspraxis und Rezeption, in: Musik in Baden-Württemberg 2011, S. 73–93.
  • Adagio und Menuett KV 266. Mozart experimentiert mit alten Satzarten und Formmodellen, in: Mozart Studien Bd. 20, Tutzing 2011, S. 173–191.
  • Im Gefolge der Salomé: Anfänge und frühes Repertoire des Heckelphons, in: Tradition und Innovation im Holzblasinstrumentenbau des 19. Jahrhunderts (Kongressbericht München 2010), Augsburg 2012, S. 175–197.
  • »Ein Ding wächst so leicht ins andere«. Musikalische Beziehungen zwischen Vorspiel und Oper, in: Richard Strauss: Ariadne auf Naxos, Programmbuch der Oper Stuttgart 2013, S. 24–33.
  • Arienformen der »Entführung aus dem Serail« KV 384, in: Mozart-Jahrbuch 2013, Kassel etc. 2014, S.111–126.
  • Geordnete Familienverhältnisse oder chaotische Artenvielfalt? Das Orchester von Richard Strauss, in: Gewandhaus-Magazin 1/2014, S. 22–27.
  • Heinrich Schütz – Die im Haus aufgefundenen Notenfragmente, Katalog Schütz-Haus Weißenfels, hg. Henriette Rucker, Lehmstedt [2014], S. 86–89 (gemeinsam mit Matthias Kirchhoff).
  • Die Ritornelle der continuo-Arien von Johann Joseph Fux, in: Johann Joseph Fux – Der Komponist, hg. Klaus Aringer, Graz 2015, S. 121–136.
  • Wenig später ermordete er seine Frau. Zu Lionello Balestrieris »Beethoven (Kreutzer Sonata)« (1900), in: Gewandhaus-Magazin 2/2015.
  • Stimmst Du noch oder spielst Du schon? Zu Bartolomeo Montagnas »Maria mit Kind und Heiligen« (1499), in: Gewandhaus-Magazin 3/2015.
  • Cammerjungfrawen im Mäusenest. Neue Text- und Notenfunde im Schütz-Haus Weißenfels, in: Schütz Jahrbuch 2015, hg. von Jürgen Heidrich, S. 77–94 (gemeinsam mit Matthias Kirchhoff).
  • Hanna Kulentys Streichquartett Nr. 6, in: Nachhall. Komponistinnen und ihr Werk V, hg. von Christel Nies, Kassel 2016, S. 124–125.
  • »Das ist die Einfachheit des großen Stils«. Zu den »kleinen« Formen in Richard Strauss’ »Ariadne auf Naxos«, in: Jahrbuch Musik in Baden-Württemberg 2017, hg. von Adrian Kuhn, S. 65–84.

Artikel

  • 6 Artikel für den Personenteil der Musik in Geschichte und Gegenwart 2005/06.
  • 6 Artikel für das Lexikon der Holzblasinstrumente, hg. von Achim Hofer/Ursula Kramer/Udo Sirker, (Instrumenten-Lexika 6), Laaber 2018.

Werkeinführungen

für CD-/DVD-Booklets (organum classics, Naxos, Rondeau, ACCENTUS, Genuin, cpo etc.) und Programmhefte (Gewandhaus zu Leipzig, Staatsoper Stuttgart etc.).


Funktionen / Mitgliedschaften

  • seit 2009: Mitglied der Gesellschaft für Musikgeschichte in Baden-Württemberg
  • seit 2012: Mitglied des DHV