Universitätsbibliothek

Der Lesesaal im Bonatzbau

In der Bibliothek galten strenge Regeln. Im ganzen Gebäude waren Rauchen und Radfahren untersagt. Im Lesesaal war alles Störende, unnötiges Herumgehen, Sprechen und Essen zu unterlassen. Verlassene Plätze wurden nach 15 Minuten abgeräumt.

In wirtschaftlich schlechten Zeiten waren die Kohlen knapp und die Studierenden im Winter auf den Lesesaal als geheizten Arbeitsraum angewiesen, die Öffnungszeiten wurden abends um zwei Stunden verlängert. Für zusätzliches Personal waren aber keine Mittel vorhanden, deshalb wurden „die jüngeren Herrn Dozenten" zur Übernahme der Lesesaalaufsicht aufgerufen und im „Kreis der weiblichen Studierenden" nach freiwilligen Garderobenfrauen gesucht.

Und weil auch die Universität Strom, Gas und Kohlen sparen musste, blieb die Bibliothek in mehreren Jahren von Weihnachten bis 6. Januar ganz geschlossen.

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