Musikwissenschaftliches Institut

Dr. Christoph Öhm-Kühnle

Lehrbeauftragte

Büro

christoph.oehm-kuehnlespam prevention@uni-tuebingen.de

Sprechzeiten

Nach Vereinbarung

Forschung

Schwerpunkte

  • Interdisziplinäre Studien zum Musikbezug von Schriftstellern (insbesondere von Hölderlin, Schubart, Schiller, Kerner, Mörike, Lenau, Hesse und Dürrson)
  • Leben und Wirken von Max und Ernst Pauer
  • Historisch informierte Aufführungspraxis im 18. und 19. Jahrhundert
  • Musikästhetik 
  • Bach-Forschung
  • Instrumentenkunde 
  • Geschichte der pianistischen Methodik und Didaktik
  • Choralkunde

Weitere Interessen: nebenberuflich Autor historischer Romane sowie naturwissenschaftliche Studien und Publikationen (zur Evolution der Hymenoptera)


Kurzvita

seit 2009
Lehrbeauftragter

Eberhard Karls Universität Tübingen

2008
Promotion

Eberhard Karls Universität Tübingen

2006–2008
Studium in Musikwissenschaft

Eberhard Karls Universität Tübingen

2003–2004
Lehrbeauftragter

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2000
Promotion (DMA with Award of Academic Merit)

University of Miami

1997–2000
Studium zum Doctor of Musical Arts

University of Miami

1997
Master of Arts in Music (with Distinction)

California State University Fresno

1995–1997
Studium zum Master of Arts in Music (piano)

California State University Fresno

1996
Staatliche Musiklehrerprüfung (mit Zulassung zum Künstlerischen Aufbaustudium)

Peter Cornelius-Konservatorium Mainz

1990–1995
Studium in Musikpädagogik

Peter Cornelius-Konservatorium Mainz

1988
Abitur (Großes Latinum)

Schickhardt-Gymnasium Herrenberg


Publikationen

Bücher

  • 2001: Musical Rhetoric in J. S. Bach’s Two-part Inventions and Implications for their Performance, Doctoral essay, UMI Dissertations Publishing: Ann Arbor, Michigan 2001.
  • 2004¹, 2005², 20113: Die natürliche Klaviertechnik in der Tradition von Claudio Arrau, Dohr, Köln.
  • 2006: Musikalische Rhetorik in den Klavierwerken von Johann Sebastian Bach, Cornetto, Stuttgart.  
  • 2008/2011: „Denn er weiß jeden Ton singen zu lassen“ – Der Musiker und Klavierbauer Johann Andreas Streicher (1761-1833) –  kompositorisches Schaffen und kulturelles Wirken im biografischen Kontext. Quellen – Funktion – Analyse (Dissertation, Universität Tübingen 2008), Tübingen 2008. (2011 erschienen im Strube-Verlag, München, als Band 9 in der Reihe „Quellen und Studien“ der Gesellschaft für Musikgeschichte in Baden-Württemberg).

Herausgeberschaften

  • Herausgeber von Musik in Baden-Württemberg. Jahrbuch, Bd. 22 (2015), im Auftrag der Gesellschaft für Musikgeschichte in Baden-Württemberg, Strube Verlag München.

Aufsätze

  • „Zum Notentext der Suite e-Moll (BWV 996) – Eine textkritische Untersuchung der Abschrift von Heinrich Nikolaus Gerber“, in: Bach-Jahrbuch 2006 (S. 295–302). 
  • „Heinrich Nikolaus Gerber’s Rediscovered Manuscript of Johann Sebastian Bach’s Suite in E Minor (BWV 996): A Copy of Bach’s Hitherto Unknown Revised Version”, in: BACH: Journal of the Riemenschneider Bach Institute Vol. 38, No. 1 (2007), Berea/Ohio (USA), S. 45–66. 
  • „Anmerkungen zu zwei Notendokumenten aus Friedrich Hölderlins Leben“ (Koautorin: Margrit Öhm), in: Musik in Baden-Württemberg. Jahrbuch 2009, Bd. 16, Strube Verlag München, S. 153–162.
  • „Zur Rekonstruktion und Neuinszenierung eines unbekannten Balletts der Mannheimer Schule: Das Bouquet von Johann Andreas Streicher (1761-1833) und Peter Crux (um 1750-1823)“, in: Musik in Baden-Württemberg. Jahrbuch 2012, Bd. 19, S. 197–211.
  • 2013: „Friedrich Schmidt (1802-1873) – Liedkomponist aus dem Umfeld Nikolaus Lenaus und mehrfach begabtes Mitglied des Stuttgarter Hoftheaters“, in: Musik in Baden-Württemberg. Jahrbuch 2013, Bd. 20, Strube Verlag München, S. 87–100.
  • „Ein Dokument zur privaten Musikpraxis am württembergischen Hof zu Ende des 17. Jahrhunderts: Zum Inhalt des Notenheftes von Magdalene Wilhelmine von Württemberg (1677–1742)“, in: Musik in Baden-Württemberg. Jahrbuch 2014, Bd. 21, Strube Verlag München, S. 11–24.
  • „,Zu Weinsberg steht ein kleines Haus‘ – Die Liedvertonung einer anonymen Parodie auf Justinus Kerners Gedicht Stirb, Lieb‘ und Freud‘! in August Lewalds Europa (1842)“, in: Musik in Baden-Württemberg. Jahrbuch 2015, Bd. 22, Strube Verlag München, S. 117–126.
  • „Körners Erstvertonung von Schillers An die Freude unter Schubarts Namen. Eine Verwechslung mit Folgen in der Freymaurer-Zeitung Neuwied (1787)“ in: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft, Bd. 61, hg. von Alexander Honold, Christine Lubkoll, Ernst Osterkamp und Ulrich Raulff, Berlin und Boston 2017.
  • „Die ‚Allegorische Pantomime‘ Das Bouquet von Peter Crux mit Musik von Johann Andreas Streicher. Zur Rekonstruktion eines unbekannten Balletts der Mannheimer Schule aus der Zeit nach dem Umzug des Hofes nach München“, in: Musik – Tanz – Mannheim (Hochschulschriftenreihe der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Mannheim, Bd. 4), hg. von Thomas Schipperges. Jürgen Arndt und Jörg Rothkamm, Hildesheim 2017, S. 145–173.

Lexikonartikel

  • „Streicher, Familie“ in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, 2. Auflage, Personenteil, Band 16, Bärenreiter, Kassel (Sp. 169-171).

Editionen

  • Herausgeber der Johann Andreas Streicher-und Nannette Streicher-Gesamtausgabe (10 Bände), Dohr, Köln.