Vernetzung

Der Großteil der Promovierenden führt eine Individualpromotion durch, d.h. der/die Promovierende ist nicht zwangsläufig in ein größeres Forschungsumfeld eingebunden. Für Individualpromovierende bieten z.B. Doktorandenkolloquien, Nachwuchstagungen, Fachkonferenzen u.ä. Veranstaltungen Möglichkeiten, in Austausch mit anderen ForscherInnen zu treten. Allerdings können zusätzliche Herausforderungen die Teilnahme an solchen Angeboten erschweren, wie z.B. eine schlechte Einbindung in den Fachbereich als StipendiatIn, als BerufstätigeR oder aus Zeitmangel aufgrund familiärer Verpflichtungen.


Ein umfangreicheres Forschungsumfeld können z.B. Graduiertenschulen, Graduiertenkollegs oder andere Promotionsprogramme bieten, in denen verschiedene Angebote den fachlichen Austausch untereinander fördern können.


Der Austausch mit anderen Promovierenden und WissenschaftlerInnen verschiedener Karrierestufen ist sowohl für den Promotionsprozess sehr wichtig als auch für die spätere Karriere, unabhängig davon, ob im Anschluss an die Promotion eine wissenschaftliche Karriere verfolgt wird oder außeruniversitäre Perspektiven entwickelt werden.