Qualitätssicherung

Die Promotion dient dem Nachweis der Befähigung zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit und beruht auf einer selbständigen wissenschaftlichen Arbeit (Dissertation) und einer mündlichen Prüfung. Der Doktortitel ist damit der höchste akademische Grad, den Universitäten verleihen können, und die Qualität muss angemessen gesichert werden.
Das Promotionsrecht liegt bei den Fakultäten, die den jeweiligen Promotionsordnungen entsprechend Doktorgrade vergeben können.
Die Graduiertenakademie entwickelt gemeinsam mit den Fakultäten Maßnahmen, die zur Sicherung der hohen Qualität von Promotionen beitragen. Dazu gehören:

1. Erfassung der Promovierenden

Eine valide Datenbasis ist Voraussetzung für Qualitätssicherung

2. Einführung von Betreuungsvereinbarungen

Promovierende und BetreuerInnen schließen eine schriftliche Vereinbarung, in der beiderseitige Rechte und Pflichten festgehalten sind

3. Einrichtung von Promovierendenkonventen

Promovierendenkonvente werden eingerichtet und fungieren für die Gruppe der Promovierenden als Interessensvertretung.

4. Etablierung von Ombudspersonen und –verfahren

Für Konfliktfälle, die in Promotionsverfahren auftreten, werden in den jeweiligen Promotionsordnungen Ombudspersonen vorgesehen. Ombudsverfahren werden implementiert.

5. Ein systematisches Angebot zu guter wissenschaftlicher Praxis

Zu wissenschaftlicher Integrität gehört die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis. Ein systematisches Angebot wird entwickelt, um eine reflektierte Auseinandersetzung mit damit verbundenen Herausforderungen zu ermöglichen.

Die Qualitätssicherungsmaßnahmen im Promotionsbereich sind Teil des universitären Qualitätsmanagements. Die Graduiertenakademie bildet die Schnittstelle zum Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement der Universität.