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Interdisziplinäre Zusammenarbeit findet am Tübinger Hochschulstandort mit dem Europäischen Zentrum für Föderalismus-Forschung (EZFF),
dem Internationalen Zentrum und Forschergruppen statt. Außerdem ist der Lehrstuhl in Zusammenarbeit mit den Instituten für Neuere Geschichte/Osteuropäische Geschichte der Universität Tübingen an einem Sonderforschungsbereich (SFB) zum Thema "Kriegserfahrungen" beteiligt.
Darüber hinaus ist der Lehrstuhlbereich fachwissenschaftlich und organisatorisch mit Nachbardisziplinen der Universität (Politikwissenschaften, Geschichte, Ökonomie, Philologie) sowie mit dem IDGL (Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde), den Ost- und Südosteuropa-Gesellschaften (SOG) und Partnern in Ungarn, Rumänien, Polen, Serbien und in den Baltischen Staaten vernetzt. Wissenschaftlich-fachliche Zusammenarbeit besteht auch mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig und mit dem Österreichischen Ost- und Südosteuropa-Institut (OSI)
in Wien.
Die regional ausgerichteten Exkursionen in unterschiedliche Teilgebiete Ostmittel-, Südost- und Osteuropas bilden einen festen, traditionsreichen Bestandteil des Lehrangebots des Lehrstuhls (z.B. Rumänien,
Ungarn, Tschechien, Polen, Baltische Staaten,
Albanien, Cuba, Russland, Bulgarien, Slowenien, Kroatien, Ukraine, Slowakei).
Einen wichtigen Stützpfeiler für die Durchführung der Exkursionen und der Forschungsarbeit am Lehrstuhl Osteuropa, stellen die langjährigen Kontakte zu den Geographischen Instituten der Universitäten in Moskau, St. Petersburg, Warschau, Krakau, Prag, Budapest, Pécs, Cluj-Napoca, Oradea,
Timioara, Sibiu, Novi Sad, Belgrad, Zagreb dar.
"Vor Ort" findet zudem im Forschungsverbund Osteuropa interdisziplinäre Zusammenarbeit statt. Die Umsetzung der Forschungsergebnisse in die Lehre und Qualifikation von Nachwuchswissenschaftlern erfolgt bereits im Rahmen der Austauschprogramme (Sokrates-Erasmus) und
im Rahmen von Partnerschaften und akademischen Netzwerken.
Ein Graduiertenprogramm ("Suburbanisierung") ist in Planung.
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