Uni-Tübingen

Ziele

Die Universität Tübingen möchte allen ihren Studierenden, die den Willen und die Fähigkeit zum Studium haben, ein erfolgreiches Studium ermöglichen - unabhängig von ihrer Herkunft und ihren Lebensumständen. Diese Zielsetzung steht im Einklang mit dem Leitbild der Universität Tübingen.

Prof. Dr. Karin Amos, Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre

Diversität, gelebte Vielfalt, ist Kreativitätsfaktor, weil unterschiedliche Perspektiven, Welterfahrungen und Umgangsweisen sich treffen; auf Studium und Lehre bezogen sind dies produktive und notwendige 'Irritationen', die wiederum wichtige Aspekte von Bildungserfahrungen im eigentlichen Sinne sind: Horizonterweiterungen, Transformationserlebnisse.

Handlungsfelder

Zu Beginn des Auditierungsprozesses wurden fünf Handlungsfelder festgelegt, in denen die Universität Tübingen Verbesserungspotential sieht:

  1. Förderung der Aufmerksamkeit für und Wertschätzung von Vielfalt innerhalb der Universität,
  2. Umgang mit unterschiedlichen Vorkenntnissen der Studierenden,
  3. Erweiterung der Flexibilisierungsmöglichkeiten für Studierende, die kein reguläres Vollzeitstudium absolvieren können,
  4. Ausweitung der Barrierefreiheit,
  5. Kommunikation und Transparenz.

Lukas Häberle, Student, Mitglied im Lenkungskreis

Sensibilität für Diversität ist wichtig, da die Universität ein sicherer Raum sein muss, in dem alle Menschen ihre Potentiale ohne Angst, Ausgrenzung und Benachteiligung entfalten können. Nur wenn wir gemeinsam individuelle Identitäten und Persönlichkeiten akzeptieren und fördern, kann unsere Gesellschaft von den vielfältigen Ressourcen und Potentialen, die Menschen bieten, profitieren.

Die Universität ist ein Ort der Forschung und der Lehre und als solches ein Ort der intensiven Kommunikation. Sie lebt von der Vielfalt und Vielgestaltigkeit der Stimmen, die sich in ihr zusammenfinden: ohne diese Diversität kann es keine lebendige Universität geben. Es ist in ihrem eigenen Interesse, dass sie dafür sorgt, dass die Vielfalt der Gesellschaft auch gleich- berechtigt Zugang zur Universität findet und sich an ihr und in ihr zu ihrem vollen Potenzial entfalten kann.

Prof. Dr. Ingrid Hotz-Davies, Gleichstellungsbeauftragte und Direktorin des Zentrums für Gender- und Diversitätsforschung

Ziele und Maßnahmen

Konkrete Ziele und Maßnahmen in den einzelnen Handlungsfeldern wurden in mehreren Workshops entwickelt, an denen die Mitglieder des Lenkungskreises teilnahmen.