Elternzeit

Elternzeit können grundsätzlich alle Mütter und Väter nehmen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Während der gesetzlich möglichen Elternzeit von insgesamt drei Jahren, können sich Eltern auch gleichzeitig, ohne Bezüge von der Arbeit freistellen lassen und sich der Kinderbetreuung widmen. Die Inanspruchnahme von Elternzeit ist grundsätzlich unabhängig vom Bezug des Elterngeldes. Für Geburten bis zum 30. Juni 2015 kann ein Anteil von 12 Monaten der Elternzeit auf die Zeit bis zum 8. Geburtstag des Kindes übertragen werden, wenn die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber zustimmt. Für Geburten ab dem 1. Juli 2015 können bis zu 24 Monate Elternzeit zwischen dem dritten und dem achten Geburtstag des Kindes beansprucht werden. Eine Zustimmung der Arbeitgeberin bzw. des Arbeitgebers ist nicht mehr notwendig.

 

Die Elternzeit ist in drei Zeitabschnitte pro Elternteil einteilbar. Der dritte Elternzeitabschnitt kann aber aus dringenden betrieblichen Gründen abgelehnt werden, wenn er zwischen dem dritten und achten Geburtstag des Kindes liegt. Möchten Eltern innerhalb der Elternzeit Teilzeit arbeiten, gilt die Zustimmung als erteilt, wenn der Antrag nicht innerhalb einer bestimmten Frist abgelehnt wird.

 

Die Elternzeit muss beim Arbeitgeber bis zum dritten Geburtstag des Kindes sieben Wochen vor Antritt angemeldet werden, danach beträgt sie Anmeldefrist 13 Wochen.

 

Unter Umständen treffen die Regelungen des Elternzeitgesetzes auch auf geringfügige Beschäftigungsverhältnisse zu. Dies bedarf rechtzeitiger individueller Klärung.

 

Broschüre des BMFSFJ: Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit - Das Bundeselterngeld - und Elternzeitgesetz

 

Auf der Seite des BMFSFJ finden Sie weiterführende Informationen zur Elternzeit.

 

Den Antrag auf Elternzeit finden Sie auf den Seiten des Dezernats IV Personal und Innere Dienste Abteilung 2 im Download ABC.