Best Practice-Club "Familie in der Hochschule"

Von 2010 bis 2014 war die Universität Tübingen Mitglied im Best Practice-Club "Familie in der Hochschule". Alle Mitgliedshochschulen des Best Practice-Club weisen eine langjährige Erfahrung zur Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen für Familienorientierung an Hochschulen auf.

 

Rückblick:

Der Best Practice-Club fokussierte zu dieser Zeit die Themenfelder: „Familienunterstützende Angebote und Dienstleistungen“, „Familienorientierte Studienbedingungen“ und „Regionale Allianzen für Familienfreundlichkeit“.
Die 12 Mitgliedshochschulen arbeiteten gemeinsam an der Umsetzung von Konzepten und Strukturen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Studium beziehungsweise Beruf.

In den Jahren 2011 und 2012 arbeitete die Universität Tübingen in der Arbeitsgruppe „Regionale Allianzen“ (unter der Federführung der Friedrich-Schiller-Universität Jena und in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden, sowie der Universität Konstanz) daraufhin, einen Kulturwandel für eine bessere Vereinbarkeit zu erzielen. Zum einen wurde eine Imagekampagne ausgearbeitet, in deren Mittelpunkt die Produktion eines Dokumentarfilms "Aktive Väter in Wissenschaft und Wirtschaft" zum Einsatz in Seminaren und Veranstaltungen stand. Des Weiteren wurde ein Workshop-Konzept für unterschiedliche universitäre Zielgruppen entwickelt, das familienfreundliche Führungskultur thematisiert. 

Im Rahmen der Service-Universität Tübingen entstand vor Ort die Arbeitsgruppe „familienfreundliche Universität“, die als Vorreiterin zum "audit familiengerechte hochschule" angesehen werden kann.

In der dritten Projektphase erarbeitete der Best Practice-Club (2013/2014) gemeinsam mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) die Charta zur Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten an deutschen Hochschulen.