Uni-Tübingen

Tätigkeiten am Bildschirmarbeitsplatz

Bildschirmarbeitsplätze sind Arbeitsplätze, bei denen als bestimmendes Element ein Bildschirm als Arbeitsinstrument eingesetzt wird.

Je nach Intensität und Dauer der Tätigkeit am Bildschirmgerät können bei nicht ausreichendem Sehvermögen und ergonomisch ungenügend gestalteten Bildschirmarbeitsplätzen eine Reihe von gesundheitlichen Beschwerden auftreten.

Die Gefährdungsbeurteilung gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz ist auch für Bildschirmarbeitsplätze durchzuführen und zu dokumentieren.

Arbeitsmedizinische Vorsorge

Die Untersuchung ist freiwillig und wird vom Arbeitgeber Mitarbeitern mit mindestens 2 Stunden täglicher Bildschirmtätigkeit angeboten.

Bestandteil der arbeitsmedizinischen Vorsorge nach dem BG- Grundsatz 37 ein Sehtest, der zur Erkennung einer Sehminderung dient. Werden die Mindestanforderungen hinsichtlich der Sehschärfe nicht erreicht, erfolgt die Empfehlung zur augenärztlichen Kontrolle.

In der Regel ist eine Korrektur der Sehschärfe mit einer Universalbrille möglich.

Bei einzelnen Mitarbeitern (vorwiegend ältere Beschäftigte ab dem 50. Lebensjahr) kann jedoch eine spezielle Bildschirmarbeitsplatzbrille erforderlich werden, für die der Arbeitgeber Zuschüsse zahlt.