Tätigkeiten am Bildschirmarbeitsplatz

Bildschirmarbeitsplätze sind Arbeitsplätze, bei denen als bestimmendes Element ein Bildschirm als Arbeitsinstrument eingesetzt wird. Eine Reihe von gesundheitlichen Beschwerden kann durch die Bildschirmtätigkeit verursacht werden.

 

Die arbeitsmedizinische Vorsorge nach BG-Grundsatz G37 dient der Erfassung gesundheitlicher Beschwerden durch die Bildschirmtätigkeit und Beratung zur Verbesserung dieser (asthenopische, orthopädische und neurologische Beschwerden, ergonomische Aspekte).

 

Die Untersuchung ist freiwillig und wird vom Arbeitgeber Mitarbeitern mit mindestens 2 Stunden täglicher Bildschirmtätigkeit angeboten. Bei Beschäftigten unter 40 Jahre wird die Untersuchung alle 5 Jahre, bei Mitarbeitern über 40 Jahre alle 3 Jahre empfohlen.

  

Sehtest Bestandteil der Untersuchung

Bestandteil der Untersuchung ist ein Sehtest, der zur Erkennung einer Sehminderung dient. Werden die Mindestanforderungen hinsichtlich der Sehschärfe nicht erreicht, erfolgt die Empfehlung zur augenärztlichen Kontrolle.

 

In der Regel ist eine Korrektur der Sehschärfe mit einer Universalbrille möglich

 

Bei einzelnen Mitarbeitern (vorwiegend ältere Beschäftigte ab dem 50. Lebensjahr) kann jedoch eine spezielle Bildschirmarbeitsplatzbrille erforderlich werden, für die der Arbeitgeber Zuschüsse zahlt.