Darmkrebsfrüherkennung ist wichtig - Ich gehe hin!

Die schlechte Nachricht: Darmkrebs liegt mit 62.430 Neuerkrankungen und 25.999 Todesfällen pro Jahr in Deutschland weit vorne auf der Rangliste der tödlichsten Krebserkrankungen. Die gute Nachricht: Bei frühzeitiger Diagnose ist Darmkrebs zu 100 Prozent heilbar!

 

Darmkrebsfrüherkennung ist die beste Chance, Leben zu retten!

 

Einer der Gründe, weshalb trotzdem viele Menschen in Deutschland an Darmkrebs sterben, ist deren fehlende Bereitschaft, an der Darmkrebsvorsorge teilzunehmen. Oft denken diese Menschen, dass sie nicht zur Vorsorge gehen müssten, weil sie keine Beschwerden haben. Dies ist leider ein großer Irrtum! Denn wie Sie wissen, verursacht Darmkrebs im frühen Stadium seiner Entwicklung keinerlei Schmerzen oder andere Symptome. Wenn die Beschwerden aber erst einmal vorliegen, ist es meistens schon zu spät!

 

Neben den Lebens und Ernährungsgewohnheiten, ist es vor allem die familiäre Vorbelastung, die das Risiko für diese heimtückische Erkrankung erhöht. Mit unserem „2-Minuten Gesundheitscheck“ können Sie ganz einfach selbst herausfinden, ob Sie zu dieser oder einer weiteren Risikogruppe für Darmkrebs gehören. Sofern Sie anhand des Fragebogens zu einem entsprechenden Ergebnis kommen, raten wir Ihnen unabhängig von Ihrem Alter - dringend zur Rücksprache mit einem Arzt.

 

 

Warum soll ich zur Darmkrebsfrüherkennung gehen?

 

Die Früherkennung versucht Darmkrebs im frühestmöglichen Stadium zu entdecken, damit er geheilt werden kann. Ganz und gar verhindern lässt sich Darmkrebs, indem man seine gefährlichen Vorstufen, die Darmpolypen, rechtzeitig aufspürt. Bei der Krebsvorsorge werden Darmpolypen gefunden und entfernt, bevor sie zu Darmkrebs werden können.

 

Darmpolypen sind gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut, können sich aber im Laufe der Jahre zu bösartigen Darmkrebs entwickeln. Es kann 10 Jahren dauern, bis aus solchen Schleimhautveränderungen Krebs entsteht. Da Polypen quasi keine Symptome verursachen, lassen sie sich nur durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erkennen!

 

Wo kann man es machen - wer bezahlt es?

 

Die einfachen Methoden wie Darmaustastung und Stuhltest werden meist vom Hausarzt, Gynäkologen oder Urologen im Rahmen des Krebsfrüherkennungsprogramms durchgeführt.

 

Für eine Darmspiegelung ist es hingegen wichtig, dass man sich an einen erfahrenen Magen-Darm-Spezialisten (Gastroenterologen) wendet. Die Darmspiegelung kann in einer gastroenterologischen Praxis oder ambulant in einem Krankenhaus durchgeführt werden. Die Routine und Erfahrung des Arztes sowie die Qualität der Untersuchungsinstrumente haben dabei Einfluss auf den Erfolg der Untersuchung.

 

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen ab dem 51. Lebensjahr einmal pro Jahr die Durchführung eines Tests auf verstecktes Blut im Stuhl (chemischer Okkultbluttest) in Verbindung mit einer ärztlichen Untersuchung zur Darmkrebsfrüherkennung.

Seit Oktober 2002 bezahlen die Kassen alternativ dazu ab dem 56. Lebensjahr die Durchführung einer Vorsorge-Darmspiegelung sowie einer weiteren Darmspiegelung zehn Jahre später.

Anders dagegen, wenn bei Ihnen ein familiäres Risiko für Darmkrebs vorliegt: In einem solchen Fall übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen auch die Kosten einer Darmspiegelung im jüngeren Alter.

 

 

Zögern Sie nicht und gehen Sie frühzeitig zur Darmkrebsfrüherkennung!

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

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