Wohnen und Arbeiten

Zimmer und Haus

Das Haus ist 1928 in unmittelbarer Nähe der Universitätsbibliothek gebaut und weitestgehend, wie auch der große Garten hinter dem Haus am Hang des Österberges, noch im Originalzustand erhalten. Das Leben im Haus ist ohne jeden Luxus und sehr einfach.

 

Es gibt im Erdgeschoss eine gemeinsame Küche und einen Waschraum mit Waschmaschinen und Trocknern. Auf jeder Etage gibt es sanitäre Anlagen, die von allen genutzt werden.
Die Zimmer sind Zweibettzimmer (mit Waschbecken), es gibt zwei Einzelzimmer.

 

                

Links: Gemütliches Lesezimmer.

Rechts: Gemeinsames Kürbis/Rote Beete Gnocchi-Kochen.

 

 

                    

links: Angeregte Diskussion im Besprechungszimmer.

rechts: Gemütlich eingerichtetes Zimmer.


Das Haus besitzt in der ersten Etage eine Bibliothek (mit W-LAN Zugang), einen PC-Raum mit 4 PCs und Drucker, einen großen Seminarraum, das sogenannte Refektorium mit einem Flügel, einen Arbeitsraum, ein Krankenzimmer, ein gemütliches Wohnzimmer sowie die Sekretariatsräume und Verwaltungsbüros. In der 2. Etage ist ein Besprechungs- und Arbeitsraum, in der 3. Etage befindet sich ein weiterer kleiner Seminar- und Arbeitsraum. Im Erdgeschoss kann ein Fotolabor und ein kleiner Musikübungsraum benutzt werden.

 

Selbstverwaltung

Zu den Besonderheiten des Kollegs gehört es, dass die Studierenden in die Organisation des laufenden Studienjahres verantwortlich mit einbezogen werden und sie das Programm in Teilen mitgestalten können.

 

In regelmäßigen Vollversammlungen aller Kollegiat*innen, den "Konventen", werden Fragen diskutiert, die sich aus dem gemeinsamen Arbeiten und Wohnen ergeben. Durch diese Konvente werden die Auseinandersetzung mit kontroversen Meinungen, die argumentative Behauptung eigener Standpunkte, die oft notwendige Kompromissbildung und damit die lebendige aber auch anstrengende Verwirklichung praktischer Demokratie zu selbstverständlichen Bestandteilen des alltäglichen Lebens am Leibniz Kolleg.

 

Legitimiert durch die Konvente regeln die Studierenden vor allem die Anforderungen, die sich aus der Gestaltung des Zusammenlebens (der gemeinsamen Küchennutzung, der Zimmervergabe oder bei gemeinsamen Projekten) ergeben, in verschiedenen Kommissionen. Die Studierenden übernehmen jeweils in diesen Kommissionen Aufgaben, die zur Organisation des gemeinsamen Alltags beitragen. So gibt es zum Beispiel eine Vortrags- und Programmkommission, eine Zimmerkommission, eine Umweltkommision, eine Küchenkommission etc.