Umweltprogramm

Auf Basis von Audits und Vorschlägen Universitätsangehöriger werden jährliche Umweltprogramme erstellt, die Umsetzung der Maßhmen wird von der Umweltkoordinatorin veranlasst. Die Inhalte des Umweltprogramms werden jedes Jahr einer neuen Bewertung unterzogen, ggf. verändert und weiterverfolgt.

 

 

Umweltaspekte

Umweltaspekte sind Tätigkeitsbereiche und Tätigkeiten mit Auswirkungen auf die Umwelt. Die Ermittlung der Umweltaspekte ist eine Voraussetzung für die Festlegung der Umweltziele und der Maßnahmen für das Umweltprogramm.

 

Als Instrument zur Durchführung der Umweltprüfung bediente man sich an der Universität Tübingen des BerichterstatterInnenverfahrens, eine von HIS Hochschul-Informationssystem GmbH entwickelte Methode. Diese Methode bezieht das Fachpersonal von Anfang an in den EMAS-Prozess aktiv ein.

 

Im Rahmen der ersten Umweltprüfung wurden 15 Handlungsfelder identifiziert, durch die bedeutende Umweltauswirkungen entstehen können. Im Rahmen der Revalidierung werden seit Juni 2012 die Handlungsfelder "Ausschreibung von Dienstleistungen" und "Frschung und Lehre" beim EMAS-Prozess berücksichtigt. Die Erfassung der Umweltaspekte erfolgt in Zusammenarbeit von BerichterstatterInnen und der Umweltkoordinatorin.

 

Zu berücksichtigen sind sowohl direkte als auch indirekte Umweltaspekte:

 

  • Direkte Umweltaspekte betreffen die Tätigkeiten der Universität, deren Ablauf sie kontrolliert.
  • Indirekte Umweltaspekte sind Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen, die die Universität nicht in vollem Umfang kontrollieren kann.

 

Die Bewertung der Umweltaspekte erfolgt nach den folgenden Kriterien:

  • Rechtliche Anforderungen
  • Menge (Energie, Materialien, Abfall)
  • Umweltauswirkungen im Normalbetrieb (Schwere, Häufigkeit)
  • Umweltauswirkungen im Notfall (Schwere, Häufigkeit)
  • Praktiken (Angemessenheit, Stand der Technik, Beeinflussbarkeit)

 

Umweltziele

Die Umweltziele, die sich im Umweltprogramm wiederfinden, ergeben sich durch die Bewertung der Umweltauswirkungen. Für die Universität gelten sich so folgende Ziele:

 

  1. Breitere Einbeziehung von Umweltschutzaspekten in Forschung und Lehre
  2. Schaffung eines umweltbewussten Verhaltens der Universitätsangehörigen
  3. Reduzierung des Medienverbrauchs/Einsatz von regenerativen Energien
  4. Berücksichtigung ökologischer Aspekte beim Ressourcenschutz
  5. Entwicklung von ökologischen Standards für Neu- und Umbauten und Instandhaltung
  6. Berücksichtigung ökologischer Aspekte bei der Beschaffung von Büromaterial, Druckern und Unishop-Produkten
  7. Reduzierung des durch die Universitätsangehörigen verursachten motorisierten Individualverkehrs
  8. Transparente Berichterstattung / transparenter Dialog des EMAS-Prozesses