Aktuelles im Botanischen Garten

Tag des Botanischen Gartens am 10. Juni von 11 bis 18 Uhr

Am Sonntag, den 10. Juni 2018 lädt der Botanischen Garten der Universität Tübingen wieder zum Tag des Botanischen Gartens ein. Ein buntes und spannendes Programm erwartet Besucherinnen und Besucher jeden Alters!

 

Naturimpressionen – Skulpturenausstellung von Steinbildhauer Wolf-Rüdiger Irmler:

mit einer Führung durch den Künstler um 13 Uhr!

 

Kinderprogramm mit der Grünen Werkstatt:

Von 11 bis 17 Uhr:

Alltagszauber - Superkräfte unserer (Heil-)Pflanzenwelt: Ob beim Kochen, Gärtnern oder in der Apotheke - seit Jahrhunderten nutzen wir Pflanzen mit ihren zauberhaften Eigenschaten auf vielfältige Art und Weise. Besucht uns am 10. Juni im Botanischen Garten Tübingen und entdeckt die enorme Fülle unserer (Heil-)Pflanzenwelt. Ein buntes Programm zum Mitmachen wartet auf Groß und Klein.

 

Info- und Aktionsstand der Kakteenfreunde Württembergs (ganztags)

Kakteen aussäen auf der eigenen Fensterbank? Ja, das ist möglich und ausgesprochen einfach. Um dies sofort ausprobieren zu können, erhalten Sie am Stand der Kakteenfreunde gratis ein fertiges Aussaattöpfchen.* Außerdem erfahren Sie dort sämtliche Tipps und Tricks zur Kakteenaussaat, weitere Vermehrungsmethoden und Ratschläge für sämtliche Pflegefragen rund um Kakteen und andere Sukkulenten. Einen ersten Eindruck, wie sich Ihre Kaktusbabies dann später mal entwickeln könnten, erhalten Sie in unserem Kakteen- und Sukkulentenhaus.


Diese Aussaataktion findet statt in Zusammenarbeit mit den Kakteenfreunden Neckar-Alb, der Kakteengärtnerei Uhlig und den Kakteenfreunden Württembergs.


*So lange der Vorrat reicht

 

Infostand der Staudenfreunde e.V. und Staudenverkauf (gantzags)

 

Stündlich Führungen zu speziellen Themen im Garten, zum Beispiel:

 

  • Vielfalt im tropischen Regenwald – Rundgang durch das Tropicarium mit Martin Lauterwasser
  • Familienangelegenheiten – vom System der Pflanzen (Alexandra Kehl): entdecken Sie die Systematische Abteilung des Botanischen Gartens!
  • Wissenswertes aus dem Apothekergarten mit Reviergärtner Frieder Piplack
  • ... und viele weitere Themen!

 

 

Wie immer ist auch für das leibliche Wohl gesorgt: von Kuchen bis Kartoffelecken gibt es für jeden Geschmack etwas!

 

 

 

 

Öffentliche Vorträge

Gefördert durch den Förderkreis des Botanischen Gartens finden auch 2018 wieder zahlreiche Veranstaltungen statt.

Zum Thema "Praktisch & Lecker: Vielfalt der Kulturpflanzen" finden am jeweils ersten Sonntag eines Monats Vorträge im Hörsaal Botanik (Auf der Morgenstelle 3) statt. 

Beginn: 11.00 Uhr, Hörsaal Botanik (N10). Die genauen Themen und Termine finden Sie in unserem aktuellen Veranstaltungsprogramm.

 

Highlight im Mai: der Frauenschuh

(c) Anonymus
(c) A. Kehl

Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) aus der Familie der orchidaceae (Orchideen) blüht derzeit im Alpinum!

 

Der Frauenschuh ist vielleicht die berühmteste einheimische Orchidee – auf jeden Fall die mit den größten Blüten. Bis zu 8 Zentimeter lang kann die pantoffelförmige, gelbe Lippe werden. Die Blüte ist nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch bestäubungsbiologisch interessant: vom Duft werden vor allem Sandbienen oder auch Fliegen angelockt. Beim Versuch zu landen fallen sie in die kesselartige Lippe und können wegen der wachsglatten Oberfläche die Falle nicht mehr auf dem gleichen Weg verlassen. Der einzige Fluchtweg führt durch den hinteren Bereich der Blüte, wo zunächst der mitgebrachte Pollen an der Narbe abgestreift wird und schließlich an einem der beiden Staubblätter gleich eine neue Portion Pollen auf das Insekt abgeladen wird. Diese Technik funktioniert für den Frauenschuh recht gut, für die Insekten ist der unfreiwillige Besuch der Kesselfalle jedoch nur Zeit- und Energieverschwendung, denn sie erhalten hier keine Belohnung in Form von Nektar oder ähnlichem.

Für die Blütenbesucher kann es aber noch schlimmer kommen: hin und wieder findet man in den Kesseln der Frauenschuhblüten gelbe Krabbenspinnen, die sich von den gefangenen Insekten ernähren.

 

Laden Sie sich hier die Infotafel zum Frauenschuh herunter!

Hier gelangen Sie zum "Archiv Highlight des Monats"

 

 

Ausstellung

(c) Alice Eckenscheidt
(c) Tamara Ayoub

Wir mähen Tübingen bunt!

Für mehr Artenvielfalt auf städtischen Grünflächen

 

im Foyer der Gewächshäuser

vom 11. März 2018 bis 10. Februar 2019

 

Die Vielfalt des Lebendigen in unserer direkten Umwelt nimmt erschreckend schnell ab. Dass es manchmal ganz leicht ist, dem auf kleinen Flächen entgegen zu wirken zeigt die Ausstellung "Wir mähen Tübingen bunt!" der Bunte Wiese Tübingen.

 

Die „Bunte Wiese“ ist eine Initiative von Studierenden und Mitarbeiter*innen der Universität Tübingen zur Förderung der Artenvielfalt auf öffentlichen Grünflächen. Seit 2010 setzt sich die Initiative gemeinsam mit der Stadt Tübingen und dem Amt für Vermögen und Bau dafür ein, öffentliche Flächen der Stadt durch ein geändertes Mahdregime bunter und artenreicher zumachen. Begleitet durch wissenschaftliche Studien und viel Öffentlichkeitsarbeit werden die bunten Wiesen in Tübingen immer häufiger.

 

Wie wird eine Rasenfläche zu einer bunten Wiese? Sind bunte Wiesen wirklich artenreicher? Kann man das auch im eigenen Garten machen?

Diese und andere Fragen werden bei der Ausstellung beantwortet. Beeindruckende Fotos zeigen das Leben in bunten Wiesen und bei einem Quiz kann jede*r sein Wissen testen.

 

 

Ort: Tübingen, Foyer der Gewächshäuser im Botanischen Garten

der Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle

 

Öffnungszeiten:

11.3.2018 bis 10.2.2019

Mo-Fr 08:00 - 16:30 Uhr

Sa-So 10:00 - 16:30 Uhr

Der Eintritt ist frei.

 

 

Ausstellung

"Frucht der Arbeit – Pflanzennutzung im Spannungsfeld der Globalisierung":

Stationentafeln im Botanischen Garten der Universität Tübingen

 

„Die Frucht der Arbeit“ ist eine Ausstellung mit Stationenpfad, welche ab dem 14. August 2016  im Botanischen Garten Tübingen gezeigt wird. Die Ausstellung besteht aus 10 Stationen, die direkt vor den einzelnen Pflanzen im Gartenareal installiert sind. Die Installation beleuchtet das weltumspannende Beziehungsgefüge moderner Pflanzennutzung: Mit Geschichten aus den Produktionsländern unserer exotischen Alltagspflanzen werden die Verbindungen zwischen unserem Lebensstil und dem Lebensinhalt vieler Menschen rund um den Erdball verdeutlicht. So wird das Netz an weltumspannenden Nachhaltigkeitskonzepten sichtbar, die im Beziehungsgefüge moderner Pflanzennutzung tagtäglich von zentraler Bedeutung sind.

Der Diplombiologe Marian Lechner entwickelte das Ausstellungskonzept im Zuge seiner Promotion an der Universität Tübingen mit dem Ziel,  Perspektivenübernahme als nachhaltigkeitsrelevante Kompetenz zu fördern.