Erich-Paulun-Institut

Das Erich-Paulun-Institut ist benannt nach dem Arzt und Philanthropen Erich Paulun (1862-1909), dem Gründer der Tongji-Universität Shanghai und anderer Einrichtungen in China. Als Teil des CCT trägt das EPI dessen Mission in Schulen und Universitäten in ganz Deutschland, insbesondere durch die Förderung von Chinesisch als Unterrichtsfach (China@School) und den Aufbau deutsch-chinesischer Studentenclubs. Der erste Deutsch-Chinesische Studentenclub wurde 2014 in München gegründet.

 

Das EPI wurde im Jahre 2013 durch Prof. Dr. Dr. Paul Gerhardt an der Technischen Universität München (TUM) in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung e.V. (DCW) gegründet. Seit der Eingliederung in das CCT im Juni 2016 leitet Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer das EPI als dessen Präsident.

 

Das EPI hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit und das Verständnis zwischen China und Deutschland auf vielfältige Weise zu fördern.

 

Zu den Zielen des EPI gehören

 

  • der Ausbau und die Pflege eines Netzwerks zur Förderung einer aktiven Betreuung chinesischer Studierender durch die deutschen Hochschulen;
  • die Förderung des Austausches zwischen jungen chinesischen Wissenschaftlern und Hochschulabsolventen und deutschen Unternehmen;
  • die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Beratung in Fragen des Studiums und der Qualifikations- und sonstiger Arbeiten sowie durch Angebot eines überregionalen Kolloquiums für chinesische Absolventen bzw. Prüfungskandidaten;
  • die Förderung des Chinesisch-Unterrichts an allgemeinbildenden Schulen sowie des Aufbaus einer grundständigen Lehrerausbildung im Schulfach Chinesisch;
  • die Initiierung und Förderung besonderer Forschungsvorhaben im Bereich der interkulturellen wissenschaftlichen und handlungsbezogenen, insbesondere auch der wirtschaftlichen Zusammenarbeit;
  • die Förderung und Finanzierung von Tagungen, Hochschulaustauschprojekten (mit studentischer Beteiligung) und sonstigen wissenschaftlichen, aber auch künstlerischen Veranstaltungen;
  • die Förderung der Aufarbeitung der deutsch-chinesischen Begegnungsgeschichte, insbesondere im wissenschaftlichen und akademischen Bereich;
  • die Förderung innovativer Lehre, inklusive Austausch und Vermittlung professioneller Lehrleistung auf dem Gebiet chinabezogener Studien.

 

Das EPI ist erreichbar über das Sekretariat des CCT, Tel. 07071 72711 (Frau Sabine Lohrmann), Hintere Grabenstrasse 26, 72070 Tübingen.