Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium (EPG)

 

Ethische Fragen in den Wissenschaften und in den Schulfächern

Das Land Baden-Württemberg hat mit der Wissenschaftlichen Prüfungsordnung für das Lehramt an Gymnasien vom 13.3.2001 (WPO) ein Ethisch-Philosophisches Grundlagenstudium (EPG) eingeführt, das mit der Gymnasiallehrerprüfungsordnung I vom 31.7.2009 (GymPO I) weiter fortgeführt wird. Das EPG soll zukünftigen LehrerInnen aller Fächer eine ethische Grundbildung vermitteln, die es erlaubt, ethische Fragen der Wissenschaften bzw. der Fächer zu erkennen, zu reflektieren und kompetent im Unterricht zu bearbeiten. Im Rahmen des universitären Studiums umfasst das EPG zwei Module mit je einer Lehrveranstaltung à 6 ECTS:

 

  • ein Modul EPG 1 zu ethisch-philosophischen Grundfragen, das eine interdisziplinär ausgerichtete Einführung in die Ethik bietet und
  • ein Modul EPG 2 zu fach- bzw. berufsethischen Fragen, welches die ethischen Fragen einzelner Fächer oder Fächergruppen vertieft behandelt.

 

Die Veranstaltungen sind für die Lehramtsstudierenden aller Fächer obligatorisch und prüfungsrelevant.

 

EPG Koordinationsstelle Tübingen / Wissenschaftliche Begleitung

Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Eberhard Karls Universität Tübingen war maßgeblich an Konzeption, Aufbau und Etablierung des EPG beteiligt. Am Arbeitsbereich Ethik und Bildung ist daher auch die EPG Koordinationsstelle der Eberhard Karls Universität Tübingen angesiedelt. Das IZEW unterstützte die Einführung des EPG an den Universitäten mit einem vom Land geförderten Landesweiten Wissenschaftlichen Begleitprogramm zum EPG (2001-2005); das ebenfalls vom Land finanzierte Projekt „Ethisch-Philosophische Grundlagen im Vorbereitungsdienst“ (2001-2005) förderte den wechselseitigen Austausch zwischen Universität und Studienseminar bzw. Schule. Die dort erarbeiteten Materialien und Informationen gingen in die Materialien für die Lehre des Arbeitsbereichs Ethik und Bildung des IZEW ein.

 

Alle nötigen Informationen und Downloads zum Ethisch-Philosophischen-Grundlagenstudium in Tübingen finden Sie auf der Seite der EPG-Koordinationsstelle der Eberhard Karls Universität Tübingen.

 

AnsprechpartnerInnen im Land

Die EPG Koordinationsstellen des Landes haben sich zu einem Arbeitskreis zusammengeschlossen, der universitätsübergreifende Fragen des EPG diskutiert und u. a. eine Basismodulbeschreibung für das EPG erstellt hat, an der sich die universitären Modulbeschreibungen orientieren. SprecherInnen des AK sind Dr. Julia Dietrich, EPG Koordinationsstelle Tübingen, und Dr. Hans-Klaus Keul, EPG Koordinationsstelle Ulm. Sie und ihre KollegInnen stehen gerne für Fragen zum EPG zur Verfügung:

 

 

 

 

 

 

Mannheim

 

Heidelberg

 

Karlsruhe

 

Stuttgart

 

Tübingen

 

Ulm

 

Freiburg

 

Konstanz

 

 

 

 

 

 

 

Im Vorbereitungsdienst werden die ethischen Fragen in den Fächern aufgegriffen und für die Praxis umgesetzt. Wenn Sie Fragen zum EPG im Vorbereitungsdienst haben, wenden Sie sich bitte an die EPG AnsprechpartnerInnen an den Staatlichen Seminaren.