Projekt Kompetenzmodellierung und Kompetenzentwicklung

Aktuell: Workshop zur Kompetenz des Textverstehens im Englischunterricht

Im Rahmen des Teilprojektes Anglistik wird am 24.11.2017 von 14 - 17.30 Uhr ein Workshop durchgeführt, bei der die Kompetenz des Textverstehens im Englischunterricht reflektiert werden wird. Interessierte Gymnasiallehrer*innen sind herzlich eingeladen!

 

Nähere Informationen finden sich hier.

 

Anmeldung (bis zum 30. September 2017) und Fragen richten Sie bitte per Email an nicole.poppe[at]uni-tuebingen.de

 

Projekt Kompetenzmodellierung und Kompetenzentwicklung

Das Teilprojekt widmet sich im Rahmen der Begleitforschung der Tübingen School of Education der Erforschung und Verbesserung der Ausbildung angehender Lehrerinnen und Lehrer in den Fächern Anglistik (Prof. Dr. Matthias Bauer, PD Dr. Angelika Zirker, Nicole Poppe, Leonie Kirchhoff) und Mathematik (Prof. Dr. Frank Loose, Pascal Kilian, Jonathan Walz, Christoff Hische). Theoretische Konzeption, Operationalisierung sowie die Auswertung erfolgen in Kollaboration mit Prof. Dr. Augustin Kelava vom Hector-Institut für empirische Bildungsforschung.

 

Zentrale Fragestellungen betreffen sowohl neue Herangehensweisen der Kompetenzmodellierung als auch die Trennung fachdidaktischer und fachwissenschaftlicher Kompetenzen, deren Entwicklung im weiteren Verlauf untersucht werden soll. Kompetenz wird dabei als Disposition verstanden, die zur Bewältigung von Anforderungen in konkreten Situationen befähigt. Kompetenz ist also ein latentes Konstrukt, für dessen Vorhandensein empirische Indikatoren gefunden werden müssen.

 

Die Stärke und das Innovationspotential des Projektes bestehen unter anderem darin, dass Fachwissenschaft und Fachdidaktik schon bei der Kompetenzmessung gemeinsam berücksichtigt werden. Ziel ist es, durch die genaue Modellierung der Kompetenzen, die Schüler/innen und Lehrer/innen besitzen und erwerben sollen, auch die didaktische Theorie und Praxis weiterzubringen. Dabei können lokale Gegebenheiten und Zielsetzungen berücksichtigt werden. Die Modellierung des zeitlichen Verlaufs von Kompetenzentwicklung wird durch Mehrfachbefragungen ermöglicht.

 

Seit dem Wintersemester 2014/15 werden in den beiden Lehramtsfächern Erhebungen in Vorlesungen und Seminaren durchgeführt, die dann in Kollaboration mit der Empirischen Bildungsforschung ausgewertet werden und in die Kompetenzmodellierung (im Zuge eines iterativen Vorgehens) rückgekoppelt werden.