Uni-Tübingen

Pflege von Angehörigen

Bevor ein Pflegefall eintritt - Vorsorge treffen

Die Pflege-Notfallmappe ist eine Vorbereitung auf den Ernstfall. Wird eine Person pflegebedürftig, fehlt den Angehörigen meist die Zeit für eine aufwendige Suche nach wichtigen Dokumenten, Vollmachten, Formularen und Unterlagen. Die hier zusammengestellte Pflege-Notfallmappe kann beim Auffinden der Dokumente hilfreich sein und für einen besseren Überblick der wichtigsten persönlichen Unterlagen sorgen. Geben Sie diese Pflege-Notfallmappe an Angehörige weiter oder nutzen Sie sie selbst für den Fall, dass sie selbst einmal von Angehörigen betreut werden müssen.

Die Pflege-Notfallmappe beinhaltet einen Überblick aller wichtigen Telefonnummern und Adressen als auch aller relevanten Dokumente (wie z.B. Reisepass, Impf- und Allergiepass, Patienten- und Betreuungsverfügungen sowie Vorsorgevollmachten bis hin zum Testament) und gibt Auskunft über deren Aufbewahrungsort. So können Angehörige im Ernstfall direkt auf alle wichtigen Dokumente zugreifen.

Wenn ein Pflegefall eintritt

Pflege ist mit besonderen Herausforderungen verbunden.

Pflege ist nicht planbar, weder in ihrer Gesamtdauer noch in ihrem konkreten Verlauf. Ein Pflegefall tritt häufig kurzfristig ein und kann, insbesondere bei pflegebedürftigen Kindern und Partnern, über eine sehr lange Zeitspanne dauern. Hinzu kommt, dass das Ende der Pflege häufig mit dem Verlust eines nahe stehenden Menschen durch Tod verbunden ist und eine enorme emotionale und psychische Belastung bedeuten kann.

Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie Hilfsangebote für pflegende Angehörige wie z.B. Informationen über Pflegegeld und zur Pflegezeit.

Programmheft der Koordinationsstelle für Seniorenarbeit und Inklusion der Stadt Tübingen zum Thema Demenz

"DEMENZ mitten unter uns - ein starkes Netz in Stadt und Landkreis Tübingen"

Pflegestudie: Hochschulangehörige mit Pflegeverantwortung

Familienfreundliche Hochschule bedeutet nicht nur Studieren bzw. Arbeiten mit Kind zu ermöglichen, sondern ebenso die Vereinbarung von Pflege und Beruf bzw. Studium. Dazu ist im Rahmen des Programms "Familie in der Hochschule" die Studie "Verloren in Verantwortung? Zur sozialen Situation und zu beruflichen Perspektiven von Hochschulangehörigen mit Pflegeverantwortung" entstanden.