"Die Rolle von Human- und Sozialkapital im Karrieresystem Hochschule"
Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Förderlinie "Wissenschaftsökonomie" im Förderschwerpunkt "Hochschulforschung" geförderte Nachwuchsgruppe zum Thema „Die Rolle von Human- und Sozialkapital im Karrieresystem Hochschule“ wurde im Mai 2011 ins Leben gerufen. Sie setzt sich aus der Nachwuchsgruppenleiterin, Dr. Agnes Bäker, sowie zwei Doktorandinnen, Dipl. - Volksw. Susanne Breuninger und Dipl. -Kauff. Julia Muschallik, zusammen.
Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts, beschäftigt sich die Nachwuchsgruppe unter der Anleitung der Mentorin, Prof. Dr. Kerstin Pull, mit der Analyse hochschulökonomischer Fragestellungen. Insbesondere wird untersucht, wie ausgewählte hochschulpolitische Maßnahmen und Prozesse über ihre Effekte Einfluss auf das Human- und Sozialkapital von Wissenschaftlern und somit deren Publikationserfolg nehmen können. Dabei wird unter „Humankapital“ das fachliche Wissen und das methodische Rüstzeug der Nachwuchswissenschaftler subsumiert, während „Sozialkapital“ den Zugang zu wissenschaftlichen Netzwerken erfasst. Aus theoretischer Sicht sollte beides, Human- und Sozialkapital, die Fähigkeit von Wissenschaftlern erhöhen, erfolgreich zu publizieren und im Karrieresystem Hochschule zu reüssieren. Hochschulpolitische Maßnahmen wiederum, die geeignet sind, das Human- und Sozialkapital von Wissenschaftlern systematisch zu erhöhen, können entsprechend die Qualität des Hochschulsystems erhöhen.
Als mögliche hochschulpolitische Maßnahmen und Prozesse wird die Nachwuchsgruppe dabei die Teilnahme an Mentoring-Programmen, Auslandsaufenthalte und Institutionswechsel von Wissenschaftlern in Bezug auf deren Wirkung auf den Publikationsoutput untersuchen. Die folgende Grafik veranschaulicht den unterstellten Wirkungszusammenhang und die Zusammenführung der Einzelprojekte der Nachwuchsgruppe.




