Athene Programm

Zur Förderung von Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase schreibt die Universität Tübingen im Rahmen des Zukunftskonzepts das Tübinger Athene-Programm aus. Vorrangiges Ziel dieses Programms ist es, aussichtsreiche Wissenschaftlerinnen durch die Kombination der Förderung wissenschaftlichen Arbeitens mit Unterstützung der Karriereplanung zu fördern:

 

  1. Finanzierung der wissenschaftlichen Arbeit durch ein individuelles Budget (Sachmittel, Tagungskosten, Hilfskraftmittel). Für Wissenschaftlerinnen mit Familienpflichten gibt es zudem die Möglichkeit Hilfskraftmittel in Anspruch zu nehmen, die den eigenen Zeitaufwand für Familienpflichten kompensieren helfen sollen. Gesamthöhe individuelles Budget: ca. 5000 Euro

  2. Karriereplanung: Im Zentrum dieses Förderschwerpunkts steht die individuelle, professionelle und strategische Karriereplanung unter Einbeziehung der Betreuerinnen und Betreuer, ergänzt durch Fortbildungen zur Vermittlung fachübergreifender Kompetenzen

  3. Zukunftsworkshops Einmal im Semester finden Zukunftsworkshops statt. Zu den Workshops werden neben den Fellows auch ihre Betreuerinnen bzw. Betreuer und die Universitätsgleichstellungsbe-auftragte eingeladen.
    Die Zukunftsworkshops dienen der Vernetzung der Fellows untereinander sowie der Optimierung ihrer Karriereplanung. Darüber hinaus sollen sie die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Workshops sowie die Evaluation des Programms unterstützen (Teilnahme verbindlich).

 

Insbesondere sollten Doktorandinnen mit und ohne Kinder in der letzten Phase der Promotion in Ausblick auf eine mögliche Habilitation/Übernahme einer Professur gefördert werden. Es können aber auch Wissenschaftlerinnen in einer anderen Qualifikationsphase in die Förderung aufgenommen werden.
Die Förderung ist auf zwei Jahre begrenzt sowie nach positiver Begutachtung um weitere zwei Jahre verlängerbar.