Förderformate

Im Rahmen ihres Zukunftskonzepts fördert die Universität Tübingen wissenschaftlichen Nachwuchs mit diversen kompetitiv ausgeschriebenen Förderformaten. Die Adressaten sind sowohl PostDocs als auch Doktoranden/innen und richten sich an deutsche wie auch ausländische Wissenschaftler/innen.

 

Bridging Funds
Exploration Funds
Innovation Funds: Lebens- und Naturwissenschaften
Innovation Funds: Geistes- und Sozialwissenschaften
Projektförderung für Nachwuchswissenschaftler/innen
Rekrutierung Exzellenter Nachwuchs
Summer/Winter Schools
Workshops

 


Bridging Funds

Innerhalb des Zukunftskonzepts bietet die Universität Tübingen Wissenschaftlern/innen, die einen erfolgversprechenden Drittmittelantrag auf eine Eigene Stelle eingereicht haben, sogenannte "Bridging Funds" an. Diese dienen der Durchführung von vorbereitenden Arbeiten sowie der Überbrückungsfinanzierung der Stelle des/der Antragssteller/in. Die Zwischenfinanzierung kann für max. 6 Monate gewährt werden. Das anschließende Drittmittelprojekt muss in Tübingen angesiedelt sein.
Förderfähig sind Personen, die Anträge für eine Eigene Stelle (DFG), einen Emmy-Noether Preis (DFG), einen ERC Starting Grant oder ein vergleichbares Format gestellt haben.

Ausschreibungsdetails

  

Exploration Funds

Im Rahmen der Plattform 4 “Bildung – Gesellschaft – Normen – Ethische Reflexion“ der Universität Tübingen werden halbjährlich „Exploration Funds“ ausgeschrieben. Sie werden für die Identifizierung und die Entwicklung neuer Themenfelder bereitgestellt, die sich an den wissenschaftlichen Schwerpunkten der Plattform orientieren, sowie Anknüpfungsmöglichkeiten für Verbundforschung mit universitären und außeruniversitären Partnern bieten.
Gedacht wird an geistes- und sozialwissenschaftliche Fragestellungen zu Themen, die das Potenzial besitzen, aktuelle oder absehbare gesellschaftliche Debatten maßgeblich zu bestimmen. Mögliche thematische Kooperationen mit anderen Plattformen des Zukunftskonzeptes werden begrüßt, sind aber keine Bedingung.
Vorgesehen sind zwei unterschiedliche Antragsformate für innovative Forschungsvorhaben: Zum einen soll vor allem die Beantragung größerer Verbundprojekte (GKs, SFBs) gefördert werden (Vollanträge; A) , zum anderen können auch in geringerem Umfang Mittel zur Erschließung neuer Themen, Arbeits- und Kooperationsformen beantragt werden („Starter“-Projekte; B).

Ausschreibungsdetails

Projekte

  

Innovation Grants: Lebens- und Naturwissenschaften

Die Innovation Grants in den Lebens- und Naturwissenschaften ermöglichen die Umsetzbarkeit von Erkenntnissen der Grundlagenforschung in Anwendungsbezüge zu prüfen (proof of concept). Die in der Promotionsarbeit erlangten Erkenntnisse sollen entweder in wirtschaftlich verwertbare Verfahren, Dienstleistungen (z.B. Politik- und Unternehmensberatung, Analysen) bzw. Produkte (z.B. Sport-App oder mobile nicht-invasive Untersuchungsmethoden) umgesetzt werden oder soziale Innovationen anschieben, d.h. einen besonderen Beitrag zu gesellschaftlichen Belangen und Herausforderungen leisten (z.B. altersgerechte Stadtplanung, Realstudien). Kooperationen mit außeruniversitären Einrichtungen sind erwünscht, jedoch keine Bedingung für die Antragsstellung.

Ausschreibungsdetails

  

Innovation Grants: Geistes- und Sozialwissenschaften

Die Innovation Grants in den Geistes- und Sozialwissenschaften sollen jungen Nachwuchswissenschaftlern/innen die Möglichkeit bieten, den Übergang von der Theorie zur praktischen Anwendung der eigenen Forschung zu realisieren. Sie bieten damit die Möglichkeit, Alternativen zur universitären Karriere zu sondieren. Ziel soll sein, die in der Dissertation gewonnenen Erkenntnisse gemeinsam mit außeruniversitären Partnern in innovative und anwendungsorientierte Verfahren, Dienstleistungen oder Produkte zu überführen, um so den Transfer in die Gesellschaft zu vollziehen.

 

Denkbar wären z.B.

  • innovative Webtools im Kontext der Digital Humanities
  • Museumsprogramme, digitalen Ausstellungen
  • Pädagogische Konzepte oder e-Learning-Material auch im Bereich Erwachsenenbildung oder für Schulbücher
  • Konzepte zur Flüchtlingshilfe
  • Politik- und Wirtschaftsberatung (Benchmark– und Vergleichsanalysen, Fallstudien, Erstellung von Kommunikationsplänen für bestimmte Zielgruppen etc.).


Am Ende der Förderperiode soll ein konkretes Ergebnis in Form eines Tools, Programms, Bildungsplans, Beratungskonzepts etc. vorliegen, welches im Rahmen einer wirtschaftlichen Partnerschaft mit Industriebetrieben, öffentlichen Trägern, ehrenamtlichen Gesellschaften oder Ähnlichem entwickelt worden ist.

Ausschreibungsdetails

   

Projektförderung für Nachwuchswissenschaftler/innen

Im Rahmen des intramuralen Programms "Projektförderung für Nachwuchswissenschaftler/innen" kann Unterstützung für eigene Forschungsprojekte, die an der Universität Tübingen durchgeführt werden (sollen), beantragt werden. Es wird eine Anschubfinanzierung für innovative Projekte mit großer Aussicht auf externe Drittmittelförderung bereitgestellt. Qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern/innen soll hiermit die Möglichkeit zum Aufbau eigenständiger Forschungsprojekte gegeben werden. Ziel der Förderung ist die Erarbeitung eines größeren Drittmittelantrags.

  

Rekrutierung exzellenter Nachwuchswissenschaftler/innen

Im Rahmen des Zukunftskonzepts der Universität Tübingen werden Stellen für exzellente Nachwuchswissenschaftler/innen (Postdoktoranden/innen) in spezifischen Profilbereichen eingerichtet. Ziel ist es, junge Wissenschaftler/innen mit sehr guten Karriereaussichten und Chancen auf die Einwerbung einer Drittmittel-finanzierten Nachwuchsgruppe nach Tübingen zu holen. Dabei sollen spezifische Profilbereiche (inhaltlich, methodisch) innerhalb der Plattformen und Core Facilities des Zukunftskonzeptes, oder eines der folgenden Forschungsschwerpunkte gestärkt werden:

 

  • Archäologie und Anthropologie
  • Arzneimittelforschung
  • Asien-Orient-Forschung
  • Astro- Elementarteilchenphysik
  • Geo- und Umweltforschung
  • Integrative Neurowissenschaften
  • Medien und Bildung   
  • Mikrobiologie und Infektionsforschung
  • Molekularbiologie
  • Quantenphysik und Nanotechnologie
  • Sprache und Kognition
  • Translationale Immunologie und Krebsforschung
  • Zellbiochemie

Ausschreibungsdetails

  

Summer/Winter Schools

Im Rahmen des Zukunftskonzeptes werden durch die Graduiertenakademie Mittel für die Durchführung von Summer/Winter Schools vergeben. Die Ausschreibung richtet sich an alle promovierten wissenschaftlichen Mitglieder der Universität Tübingen.
Gefördert werden Veranstaltungen, die fachliche Kompetenzen der Nachwuchswissenschaftler/-innen fördern und die fachübergreifende wissenschaftliche Themen adressieren. Bevorzugt werden Themen, die ein breites und international ausgerichtetes Publikum, bestehend aus Promovierenden und Nachwuchswissenschaftler/-innen, auch anderer Universitäten, anziehen.
Die Graduiertenakademie will mit dieser Maßnahme die Qualität der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses fördern, die interdisziplinäre und internationale Vernetzung der Promovierenden erweitern und das Interesse am Austausch wissenschaftlicher Methoden und Ergebnisse erhöhen.

Ausschreibungsdetails

  

Workshops

Im Rahmen des Zukunftskonzeptes werden durch die Graduiertenakademie Mittel für die Durchführung von Workshops vergeben. Die Ausschreibung richtet sich an alle Doktoranden/-innen der Universität Tübingen, die vorhaben einen Workshop oder eine kleinere wissenschaftliche Tagung durchzuführen. Die Ausschreibung richtet sich vorrangig an Einzelpromovierende, die weder Mitglied eines strukturierten Promotionsprogramms (Graduiertenkolleg, Graduiertenschule) sind, noch die Möglichkeit haben aus DFG-Mitteln entsprechende Veranstaltungen zu finanzieren.
Gefördert werden Veranstaltungen, die fachliche Kompetenzen der Nachwuchswissenschaftler/-innen fördern und die fachübergreifende wissenschaftliche Themen adressieren. Bevorzugt werden Themen, die ein breites (international) ausgerichtetes Publikum, bestehend aus Promovierenden und Nachwuchswissenschaftler/-innen auch anderer Universitäten, anziehen.
Die Graduiertenakademie will mit dieser Maßnahme die Qualität der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses fördern, die interdisziplinäre und internationale Vernetzung der Promovierenden erweitern und das Interesse an der Organisation und Gestaltung wissenschaftlicher Veranstaltungen erhöhen.

Ausschreibungsdetails