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Regionale und kommunale Kooperation in Europa
Brigitte Ahlke / Wilfried Görmar
S. 520-535
Die Europäische Union fördert im Rahmen ihrer Strukturpolitik die transnationale Zusammenarbeit von Städten und Regionen. Von Mitte der 90er Jahre bis 2006 geschah dies als Gemeinschaftsinitiative Interreg, seit 2007 als neues strukturpolitisches Ziel Europäische territoriale Zusammenarbeit. Bei der Umsetzung der Förderprogramme in konkrete Projekte sind regionale und kommunale Gebietskörperschaften die Hauptakteure. Sie tragen dazu bei, die territoriale Kohäsionspolitik in Europa aktiv von unten zu gestalten und damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Territorialen Agenda der EU (TAEU) für ein wettbewerbsfähigeres nachhaltiges Europa der Regionen zu leisten. Anhand von Beispielen wird gezeigt, welche regionalen, überregionalen und Langzeitwirkungen dabei über das unmittelbare Projektanliegen hinaus entstehen. Neben der Stärkung der Europakompetenz der beteiligten Gebietskörperschaften führt die transnationale Zusammenarbeit auch zu gemeinsamen Ansätzen von Bund, Ländern, Regionen und Gemeinden. In der aktuellen Förderperiode werden Projekte noch strategischer ausgerichtet. Damit rückt die gemeinsame Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen für die transnationale Zusammenarbeit noch stärker in den Vordergrund.
Zitiervorschlag für diesen Artikel:
Ahlke, Brigitte/Görmar, Wilfried 2008: Transnationale Zusammenarbeit Gemeinsame Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen, in: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung (Hrsg.): Jahrbuch des Föderalismus 2008.
Föderalismus, Subsidiarität und Regionen in Europa, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, S. 520-535.
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Quelle: http://www.uni-tuebingen.de/ezff/jahrbuch2008_ahlke-goermar.html