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Europäische Länderberichte
S. 304-315
Anfang 2007 tritt in Finnland die Kommunalreform in Kraft (das Gesetz Nr. 169/2007). Größere, nachhaltige Gemeinden sollen künftig eigenverantwortlich die meisten bürgerorientierten Aufgaben regeln. Damit soll die Effektivität kommunalen Handelns deutlich verstärkt werden. Der Reformprozess der regionalen Ebene wurde im Juni 2007 mit einer Erweiterung fortgesetzt. Das Ziel ist die Modernisierung der regionalen Ebene zu einer bürger- und kundenorientierten, effizienten und effektiven Regionalverwaltung. Vor den endgültigen Reformbeschlüssen der kommunalen und regionalen Ebenen muss man sich mit vielen offenen Fragen auseinandersetzen. Wenn die Demokratisierung der regionalen Ebene wieder scheitert, hat das zur Folge, dass die starke Stellung des Zentralstaates auch in Zukunft beibehalten wird.
Zitiervorschlag für diesen Artikel:
Ryynänen, Aimo 2008: Reform der regionalen und kommunalen Ebene in Finnland Ende oder Entwicklung der Selbstverwaltung?, in: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung (Hrsg.): Jahrbuch des Föderalismus 2008.
Föderalismus, Subsidiarität und Regionen in Europa, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, S. 304-315.
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Quelle: http://www.uni-tuebingen.de/ezff/jahrbuch2008_ryynanen.html