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Jahrbuch des Föderalismus 2008

Europäische Länderberichte

Politische Steuerung im schweizerischen Föderalismus am Beispiel der stationären Gesundheitsversorgung

Adrian Vatter / Christian Rüefli

S. 458-472

Der Beitrag zeigt aus der Sicht der ökonomischen und politologischen Föderalismusforschung die Vor  und Nachteile der in der Schweiz bestehenden kleinräumigen Staatstrukturen am Beispiel der stationären Gesundheitsversorgung auf, wobei ein offensichtliches Dilemma zwischen den politischen Vorteilen und ökonomischen Nachteilen der kleinräumigen Spitalplanung in der Schweiz diagnostiziert wird. Die Autoren kommen zum Schluss, dass die verstärkte (und systematische) regionale Zusammenarbeit zwischen einzelnen Kantonen eine der wenigen Möglichkeiten darstellt, die ökonomischen Effizienznachteile der kleinräumigen Steuerungsstrukturen in der Spitalplanung zu mindern, ohne die politischen Vorteile der Selbstverwaltung und demokratischen Mitbestimmung vollständig zu verlieren.

Zitiervorschlag für diesen Artikel:
Vatter, Adrian/Rüefli, Christian 2008: Politische Steuerung im schweizerischen Föderalismus am Beispiel der stationären Gesundheitsversorgung, in: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung (Hrsg.): Jahrbuch des Föderalismus 2008. Föderalismus, Subsidiarität und Regionen in Europa, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, S. 458-472.

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Quelle: http://www.uni-tuebingen.de/ezff/jahrbuch2008_vatter-rueefli.html