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Regionale und kommunale Kooperation in Europa
S. 429-440
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit spielt eine wichtige Rolle für das engere Zusammenwachsen der Länder innerhalb der Europäischen Union. Häufig wird davon ausgegangen, dass die zunehmende Integration innerhalb der EU und die damit einhergehende Anpassung und Angleichung der rechtlichen und politischen Voraussetzungen diese Zusammenarbeit in den Grenzregionen überflüssig macht. Jedoch ist das Gegenteil der Fall, da Systembarrieren in dem Maße mehr zum Tragen kommen, in dem mehr grenzüberschreitender Austausch stattfindet. Dies gilt insbesondere für komplexe Grenzregionen, welche die Autorin im Auftrag der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien untersucht hat und die im Rahmen des INTERREG IIIA-Projekts Complex-Regio-Net kooperieren. Ihre Ziele sind der Austausch von Erfahrungen und das Lernen von best practice-Beispielen. Als bedeutsam für den Nutzen dieses Austausches haben sich ein ähnliches Selbstverständnis und ähnliche Strategien zur Zielerreichung im Rahmen der Zusammenarbeit herausgestellt.
Zitiervorschlag für diesen Artikel:
Böttger, Katrin 2009: Kooperation komplexer Grenzregionen: Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit, in: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung (Hrsg.): Jahrbuch des Föderalismus 2009.
Föderalismus, Subsidiarität und Regionen in Europa, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, S. 429-440.
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Quelle: http://www.uni-tuebingen.de/ezff/jahrbuch2009_boettger.html