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Jahrbuch des Föderalismus 2009

Europäische Union / Europäische Integration

Der Ausschuss der Regionen im Jahr 2008

Andreas Kiefer

S. 471-488

Das Jahr 2008, das erste der Präsidentschaft von Luc van den Brande, war gekennzeichnet durch einen Anstieg an verabschiedeten Stellungnahmen auf 61, gegenüber 44 bzw. 39 in den beiden Vorjahren.
Obwohl die Regionen mit Gesetzgebungsbefugnissen nur rund 22% der AdR-Mitglieder stellen, waren sie mit 45 von 144 Stellungnahmen in den Jahren 2006 bis 2008 und einem Anteil von 31% gegenüber den Verwaltungsregionen und der kommunalen Ebene überdurchschnittlich engagiert.
Besonderes Augenmerk legte AdR ab 2008 auf die Weiterverfolgung der Auswirkungen seiner Stellungnahme im politischen Entscheidungsprozess. Das Mehr-Ebenen-Regierungssystem (Multi-Level-Governance) ist nach der Subsidiaritätskontrolle das neue politische Credo des AdR.
Für die Zukunft bleibt die Frage offen, ob die AdR-Mitglieder Anwälte eines europäischen Interesses sein werden oder doch eher die lokalen und regionalen Interessen in den europäischen Rechtsetzungsprozess einbringen (müssen). 

Zitiervorschlag für diesen Artikel:
Kiefer, Andreas 2009: Der Ausschuss der Regionen im Jahr 2008, in: Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung (Hrsg.): Jahrbuch des Föderalismus 2009. Föderalismus, Subsidiarität und Regionen in Europa, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, S. 471-488.

Weitere Artikel zum Ausschuss der Regionen in den bisherigen Jahrbüchern des Föderalismus:

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Quelle: http://www.uni-tuebingen.de/ezff/jahrbuch2009_kiefer.html