Vorlesungsreihe Europäischer Föderalismus im 21. Jahrhundert
Europäischer Föderalismus im 21. Jahrhundert
Universität Tübingen; Europäische Kommission
8. Mai 2001 bis 17. Juli 2001
Idee und Konzept des Föderalismus sind derzeit in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion in Europa aktueller denn je. Das zeigen die Bemühungen um eine Reform des Föderalismus in der Bundesrepublik Deutschland (mehr Gestaltungsspielraum für die Länder und Neuordnung des Länderfinanzausgleichs), die intensive Debatte um die künftige Verfassung der EU (Fischer-Rede und Post-Nizza-Prozess), sowie weitreichende Veränderungen in der Territorialstruktur europäischer Staaten wie z.B. in Großbritannien (Autonomierechte für Schottland und Wales). Föderalen Strukturen wird dabei eine größere Problemlösungsfähigkeit und mehr demokratische Legitimität zugeschrieben als einer zentralstaatlichen Konstruktion. Das Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung (EZFF) Tübingen möchte mit dieser Vorlesungsreihe einige Aspekte des Europäischen Föderalismus aufgreifen und aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen aktuelle Entwicklungen und Probleme ausleuchten. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was Föderalismus als Leitbild für die Politik des 21. Jahrhunderts in Europa leisten kann.
Europäisches Zentrum für Föderalismus-Forschung (Hrsg.): Europäischer Föderalismus im 21. Jahrhundert, Schriftenreihe des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung, Band 24, Baden-Baden 2003.
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