"Wir wollen versuchen, entgegen der immer mehr um sich greifenden Gleichgültigkeit (...)
das Geschichtsstudium als gesellschaftliche und politische Verantwortung zu begreifen,
d.h. also nicht nur vor sich hin zu studieren, sondern sich auch mit dem Fach Geschichte auseinanderzusetzen
und das Lehrangebot zu hinterfragen. (...)
Wir wollen uns nicht den Gegebenheiten der Universität anpassen, sondern durch aktive politische Arbeit das Lehrangebot
und die Hochschulpolitik im Allgemeinen hinterfragen und gegebenenfalls verändern."
(Erstsemesterinfo Fachschaft Geschichte Köln, 1. Auflage März 1985)
Wir sind nicht bereit zu resignieren und uns den vermeintlichen Sachzwängen zu ergeben.
Auch in einer von sozialer Kälte und egoistischer Denkweise geprägten Welt glauben wir,
dass solidarisches Verhalten jenseits von Parteilinien und Interessenspolitik möglich ist.