Allgemeine Informationen

Das Department Altes Testament besteht aus zwei Lehrstühlen

 

 

und aus dem Besonderen Arbeitsbereich

 

 

sowie aus folgenden Apl. Professoren

 

 

und den Emeriti

 

  • Prof. em. Dr. Bernd Janowski
  • Prof. em. Dr. theol. Hartmut Gese
  • Prof. em. Dr. theol. Hans-Jürgen Hermisson
  • Prof. i. R. Dr. theol. Siegfried Mittmann

 

Profil

Das Fach „Altes Testament“ befasst sich mit der Literatur des antiken Israel, die als "Altes Testament" zum ersten Teil der christlichen Bibel geworden ist. Die alttestamentliche Exegese arbeitet dementsprechend mit einer umfassenden Methodik, zu der insbesondere historische, philologische und literaturwissenschaftliche Methoden zählen. Für deren sachgemäße Anwendung bedarf es der profunden Kenntnis der Welt des alten Israel, seiner Geschichte sowie seines altorientalischen Kontextes („Umwelt“).

Wichtige Aufgabenbereiche werden in den folgenden arbeitsökonomisch organisierten Teildisziplinen behandelt:

  • Geschichte des alten Israels (einschließlich Landeskunde und Biblischer Archäologie)
  • Einleitung in das Alte Testament (einschließlich der alttestamentlichen Literatur- und Kanongeschichte)
  • Theologie des Alten Testaments (einschließlich Religions- und Theologiegeschichte)

 

Studienziel und -verlauf

Das Studienziel besteht in der Befähigung zu eigenständiger und sachgemäßer Auslegung der Traditionstexte sowie in der Urteilsfähigkeit bezüglich exegetisch-theologischer Grundfragen.

Dazu ist es erforderlich, im Studienverlauf namentlich folgende Kompetenzen zu erwerben:

  • Beherrschung der biblischen Sprachen (besonders Hebräisch und Griechisch)
  • Kenntnis der kanonischen Überlieferung (Bibelkunde)
  • fachspezifische Methodenkompetenz (Proseminar)
  • grundlegende Sachkenntnisse (thematische Lehrveranstaltungen)
  • exegetisch-theologische Urteilsfähigkeit (exemplarische Beschäftigung mit einem zentralen Textbereich aus jedem der kanonischen Corpora)

 

Die alttestamentliche Wissenschaft in der Theologie

Das Verstehen der alttestamentlichen Texte und Traditionen in ihrer geschichtlichen und theologischen Bedeutung gehört grundlegend zur theologischen Selbstverständigung des christlichen Glaubens. Erst auf dieser Grundlage kann ein verantworteter Umgang mit der biblischen Überlieferung in der kirchlichen, schulischen und gesellschaftlichen Praxis gelingen.

 

Hinweise und Empfehlungen

  • Voraussetzung für die Teilnahme an einem Hauptseminar ist die bescheinigte Teilnahme an einem alttestamentlichen Proseminar; die Anfertigung einer Proseminararbeit wird dabei dringend empfohlen.
  •  Nachdrücklich angeraten wird der Besuch von wenigstens zwei thematischen Vorlesungen aus den oben genannten Teildisziplinen (Geschichte, Einleitung, Theologie). Vor der Kirchlichen Zwischenprüfung sollten daraus die Themen "Einleitung in das Alte Testament" und/oder "Geschichte Israels" belegt werden; die Belegung von "Theologie des Alten Testaments" wird für das Hauptstudium empfohlen.
  • Entsprechend empfiehlt sich der Besuch wenigstens einer Veranstaltung zu jedem wichtigen Textcorpus (Pentateuch, Prophetie, Schriften).
  •  Im Wahlpflichtbereich können jeweils 2 SWS aus Lehrveranstaltungen benachbarter Fakultäten und Wissenschaften (z.B. Altorientalistik, Ägyptologie, Judaistik etc.) auf die Gesamtstundenzahl angerechnet werden.