Wiss. Mitarbeiterin

Dr. theol. Katja Winkler

Anschrift

Liebermeisterstraße 12                      

Zimmer 3

72076 Tübingen

          
Telefon 07071 / 29 78072
E-Mail katja.winkler(at)uni-tuebingen.de

Sprechstunde

Vorlesungszeit:

donnerstags, 10-11 Uhr

Kurzbiographie

1975 geboren in Worms
1995-2002 Studium der katholischen Theologie und Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
(Abschluss: Erstes Staatsexamen)
2003 bis 2006 Promotionsstipendiatin des DFG-Graduiertenkollegs 'Anthropologische Grundlagen und Entwicklungen im Christentum und Islam' der Otto-Friedrich-Universität Bamberg; Arbeitstitel der Dissertation ‚Die Sozialphilosophie Martha Nussbaums’
2007-2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Christliche Anthropologie und Sozialethik an der Universität Mainz im Forschungsprojekt der KBE (Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung) ‚Ethisches Lernen in der allgemeinen Erwachsenenbildung’
2007-2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Christliche Sozialwissenschaften Münster
2008-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Exzellenzcluster 'Religion und Politik' an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Forschungsprojekt 'Gewaltverzicht religiöser Traditionen'
seit 2011Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Theologische Ethik/Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen
2015Promotion zur Dr. theol. aus dem Fach Theologische Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen (Titel der Dissertation: Befähigungssemantiken in der theologischen Sozialethik und die Sozialphilosophie des Capabilities Approach.).

Arbeits- und Interessenschwerpunkte

Publikationen

Monographien

  1. Karl Gabriel / Christian Spieß / Katja Winkler: Wie fand der Katholizismus zur Religionsfreiheit? Faktoren der Erneuerung der katholischen Kirche, Paderborn u.a.: Schöningh 2016 (Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt Bd. 2).
  2. Befähigungssemantiken in der theologischen Sozialethik und die Sozialphilosophie des Capabilities Approach (erscheint 2016 bei Nomos).

Herausgeberschaften

  1. Feministische Ethik und christliche Sozialethik, Münster: Lit 2008 (zusammen mit Christian Spieß; Schriften des Instituts für christliche Sozialwissenschaften Bd. 57).
  2. Religionsfreiheit und Pluralismus. Entwicklungslinien eines katholischen Lernprozesses, Paderborn u.a.: Schöningh 2010 (zusammen mit Karl Gabriel und Christian Spieß; Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt Bd. 1).
  3. Religion - Gewalt - Terrorismus. Religionssoziologische und ethische Analysen,
    Paderborn: Schöningh 2010 (zusammen mit Karl Gabriel und Christian Spieß; Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt Bd. 3).
  4. Modelle des religiösen Pluralismus. Historische, religionssoziologische und religionspolitische Perspektiven, Paderborn u.a.: Schöningh 2012 (zusammen mit Karl Gabriel und Christian Spieß; Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt Bd. 5).
  5. Die Anerkennung der Religionsfreiheit auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Texte zur Interpretation eines Lernprozesses, 1. Aufl. 2013. Paderborn u.a.: Schöningh 2013 (zusammen mit Karl Gabriel und Christian Spieß; Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt Bd. 4).

Aufsätze

  1. Körperlichkeit – Gesundheit – gutes Leben. Zur Begründung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung aus der Perspektive des Capabilities approach, in: Jahrbuch für Christliche Sozialwissenschaften 47 (2006), S. 129-149.
  2. Menschenwürde als Ausgangspunkt und Ziel flexibler Gerechtigkeit (Korreferat zu Michael Schramm), in: Martin Dabrowski/Judith Wolf (Hg.), Aufgaben und Grenzen des Sozialstaats, Paderborn: Schöningh 2007, S. 53-68.
  3. Befähigung zur Beteiligung - Befähigung durch Beteiligung. Beteiligungsgerechtigkeit nach Martha Nussbaums Capabilities approach, in: Christiane Eckstein/Alexander Filipović/Klaus Oostenryck (Hg.), Beteiligung, Inklusion, Integration. Sozialethische Konzepte für die moderne Gesellschaft (Forum Sozialethik Bd. 5), Münster: Aschendorff 2007, S. 99-108.
  4. "Wir sind alle unser Leben lang moralisch unterwegs" - Ethisches Lernen in der allgemeinen Erwachsenenbildung, in: Hans Jürgen Münk (Hg.), Wann ist Bildung gerecht? Ethische und theologische Beiträge im interdisziplinären Kontext, Bielefeld: Bertelsmann 2008, S. 308-331.
  5. Die katholische Welle. Religion und Demokratisierung bei Samuel P. Huntington, in: Hermann-Josef Große Kracht/Christian Spieß (Hg.), Christentum und Solidarität. Bestandsaufnahmen zu Sozialethik und Religionssoziologie (FS Gabriel), Paderborn: Schöningh 2008, S. 297-312.
  6. Religion als Sicherheitsrisiko? Kulturalistische und politische
    Erklärungsversuche sozialer Konflikte des 21. Jahrhunderts, in: Johannes
    Frühbauer u. a. (Hg.), Freiheit – Sicherheit – Risiko: Christliche
    Sozialethik vor neuen Herausforderungen, Münster: Aschendorff 2009, S. 139-153.
  7. Liberty of Conscience und Clash Within – Die Bedeutung der Religion(en) für
    den gesellschaftlichen Zusammenhalt bei Martha C. Nussbaum, in: Jahrbuch für
    Christliche Sozialwissenschaften 50 (2009), S. 199-223.
  8. Liberalismus I und Liberalismus II. Religion und die beiden Liberalismustypen
    bei Charles Taylor, in: Christian Spieß (Hg.), Freiheit – Natur – Religion.
    Studien zur Sozialethik, Paderborn: Schöningh 2010, S. 113-132.
  9. Anthropologische Aspekte in Gerechtigkeitstheorien – Martha Nussbaums
    Capabilities approach und die christliche Sozialethik, in: Fürst,
    Alfons/Müller, Klaus (Hg.), Natur und Normativität, Münster 2010.
  10. Religiöse Identität und Religionspolitik im säkularen Zeitalter. Das Pluralismusmodell von Charles Taylor, in: Gabriel, Karl/ Spieß, Christian/Winkler, Katja (Hg.), Modelle des religiösen Pluralismus. Historische, sozialwissenschaftliche, rechtliche und ethische, Paderborn u.a: Schöningh 2012 (Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt Bd. 5).
  11. Armut und Paternalismus, in: Blanc, Julia/Brinkschmidt, Maria/Krauß, Christoph/Reichert, Wolf-Gero (Hg.): armgemacht – ausgebeutet – ausgegrenzt? Die “Option für die Armen” und ihre Bedeutung für die Christlich Sozialethik, Münster: Aschendorff 2014 (Forum Sozialethik 14), 89-106.

Kleinere Beiträge 

     

  1. Ist Moral lehrbar? Müssen wir Moral wirklich lernen?, in: Kompass 05/2007, 3-6. 
  2.  
  3. Bildungsethik – Ethische Bildung, in: Natur und Geist (Forschungsjournal der Johannes Gutenberg Universität Mainz 1/2008, 40-43.
  4.  

Online-Publikationen

     

  1.  Basispapier Ethisches Lernen in der allgemeinen Erwachsenenbildung hier online verfügbar
  2.  
  3. Sozialethischer Reflexionen zur moralischen Bildung (Ethik und Gesellschaft
    1/2009: Bildung, Gerechtigkeit und Kompetenz), Download
  4.  
  5. Konzeption und redaktionelle Betreuung (zusammen mit Christian Spieß) der Ausgabe 1/2014 der Zeitschrift "Ethik und Gesellschaft", Thema: Politiken der Anerkennung, hier online verfügbar
  6.  

Rezensionen

     

  1. Martha C. Nussbaum: Creating Capabilities. The Human Development Approach, in: Ethik und Gesellschaft 2/2011, online verfügbar.
  2. Schmid, Hansjörg: Islam im europäischen Haus. Wege zu einer interreligiösen Sozialethik, in: ThPQ 161/3 (2013), online verfügbar.
  3. Martha Nussbaum (2014): Politische Emotionen. Warum Liebe für Gerechtigkeit wichtig ist, in: Vierteljahresschrift für wissenschaftliche Pädagogik, Heft 4/2015, 600-603.