Geboren 1947 in Auchsesheim-Donauwörth; studierte Schulmusik an der Musikhochschule sowie Musikwissenschaft an der Universität München bei Thrasybulos Georgiades und Rudolf Bockholdt; Dr. phil. 1981; ab 1980 wissenschaftlicher Assistent an der Katholischen Universität Eichstätt; 1986 Habilitation; seit 1988 Hochschuldozent, seit 1996 Professor am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen. Herr Professor August Gerstmeier befindet sich seit Ende 2011 im Ruhestand.

 

Forschungsschwerpunkte

1.            Kirchenmusik vom 17. – 20. Jahrhundert

2.            Klavierlied vom 18. – 20. Jahrhundert

3.            Die Deutung der Musik in Philosophie und Literatur

4.            Die Beziehung zwischen Musik und Gesellschaft

 

Schriftenverzeichnis (Auswahl):

 

Selbständige Publikationen

Die Lieder Robert Schumanns. Zur Musik des frühen 19. Jahrhunderts, Dissertation. (=Münchner Veröffentlichungen zur Musikgeschichte, Bd. 35, hrsg. von Theodor Göllner), Tutzing 1982.

Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll (=Meisterwerke der Musik. Werkmonographien zur Musikgeschichte, hrsg. von Stefan Kunze, Heft 42), München 1986.

Vertonungen liturgischer Texte nach 1950. Die musikalische Sprachbehandlung und ihr Verhältnis zur Liturgie. Habilitationsschrift, Eichstätt 1986.

 

Sammelpublikationen

Die Deutung der Psalmen im Spiegel der Musik. Vertonungen des De profundis (Ps 130) von der frühchristlichen Psalmodie bis zu Arnold Schönberg. In: Liturgie und Dichtung. Ein interdisziplinäres Kompendium, hrsg. von Hansjakob Becker und Rainer Kczynski, St. Ottilien 1983, S. 91-130.

Der Actus tragicus BWV 106. Bemerkungen zur Darstellung des Todes in der Musik J.S. Bachs. In: Liturgie im Angesicht des Todes, hrsg. von Hansjakob Becker, St. Ottilien 1987.

Der Schlußsatz aus Beethovens 2. Sinfonie D-Dur op. 36. Ein Beitrag zum Formbegriff der Wiener Klassik. In: Über das Klassische, hrsg. von Rudolf Bockholdt, Frankfurt am Main 1987, S. 288-298.

Das Geschichtsbewußtsein im musiktheoretischen Schrifttum des frühen 19. Jahrhunderts als Wurzel des Caecilianismus. In: Der Caecilianismus. Anfänge - Grundlagen - Wirkungen. Internationales Symposium zur Kirchenmusik des 19. Jahrhunderts, hrsg. von Hubert Unverricht, Tutzing 1988, S. 17-33.

Aspekte der Vokalmusik Fritz Büchtgers. In: Fritz Büchtger (=Komponisten in Bayern. Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert, hrsg. von Alexander L. Suder, Bd. 18), Tutzing 1989, S. 69-92.

Das Rezitativ in den instrumentalen Spätwerken Ludwig van Beethovens. In: Festschrift Rudolf Bockholdt zum 60. Geburtstag, hrsg. von Norbert Dubowy und Sören Meyer-Eller, Pfaffenhofen 1990, S. 269-282.

Zum Finalcharakter der Schlußsätze in den Klavierkonzerten W.A. Mozarts. In: Mozart Studien, hrsg. von Manfred Hermann Schmid, Bd. 1, Tutzing 1992, S. 81-90.

Die Gloria-Sätze der beiden C-Dur Messen KV 317 und KV 337 von W.A. Mozart. In: Mozart Studien, hrsg. von Manfred Hermann Schmid, Bd. 2, Tutzing 1993, S. 135-146.

„Das moralische Gesetz in uns, und der gestirnte Himmel über uns.“ Versuch über den Beethovenschen Ton. In: Die 9 Symphonien Beethovens. Entstehung, Deutung, Wirkung. Im Auftrag des Bayrischen Rundfunks, hrsg. von Renate Ulm. Kassel 1994, S. 264-270.

Vom Selbstgespräch des Einsamen. Brahms' künstlerisches Verhältnis zu Clara und Robert Schumann im Spiegel der Variationen. In: Johannes Brahms. Das Symphonische Werk. Entstehung, Deutung, Wirkung. Im Auftrag des Bayrischen Rundfunks, hrsg. von Renate Ulm, Kassel 1996, S. 115-122.

Trügerisches Glück. Zur Generalpause bei Franz Schubert. In: Schubert und das Biedermeier. Beiträge zur Musik des frühen 19. Jahrhunderts. Festschrift für Walther Dürr zum 70. Geburtstag, hrsg. von Michael Kube, Werner Aderhold, Walburga Litschauer. Kassel 2002, S. 91-101.

 

Artikel

Lexikon für Theologie und Kirche (LThK). Neuauflage, Herder-Verlag Freiburg i. Brsg., 1994 ff.: Bruckner, Choral in der mehrstimmigen Musik, Kantate, Kirchenstil, Kyrie, Messe, Ricercar, Sanctus, Versikel.

 

 

 

 

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