Aktuelles

Umfassendes Lehrangebot zu Gender Studies im Sommersemester 2014

- "Vom Matriarchat zum Patriarchat? Die Frau im Alten Orient", Donnerstag 16-18 Uhr, Abteilung für Vorderasiatische Archäologie, Prof. Peter Pfälzer


- "Men's Studies - Konzepte von Männlichkeit in Südasien", Donnerstag 10-12 Uhr, Cora Gäbel, Abteilung Ethnologie, Schloss Raum 03


- "Gender in Asian Borderlands", Montag 12-14 Uhr, Dr. Vinha Joshi Parkin, Abteilung Ethnologie


- "Frauenbewegungen und -aktivitäten im gegenwärtigen Buddhismus", Freitag 12-14 Uhr, Prof. Monika Schrimpf, Abteilung Japanologie, Übungsraum 7


- " Manshoku Okagami: Männlich gleichgeschlechtliche Erotik im Japan des 17. Jhd.", Donnerstag 16-18 Uhr, Eva-Maria Meyer, Abteilung Japanologie


- "Koreanische Frauen in der Geschichte", Dienstag 14-16 Uhr, Abteilung für Sinologie und Koreanistik, Raum 62


- "Feminismus in der VR China", Dienstag 10-12 Uhr, Abteilung für Sinologie und Koreanistik, Raum 30, Franziska Plümmer

 

 


Contextualizing a seventeenth century Dutch manuscript for academic publishing: Kerkboek van Formosa (1643-1649)

Das ERCCT und der Lehrstuhl GCS laden ein zum Vortrag von Frau

 

Dr. Ann Heylen - Graduate Institute of Taiwan Culture, Language and Literature, NTU 

 

Donnerstag, 6. Februar, um 18 Uhr c.t. 

 

im AOI, Abteilung für Sinologie und Koreanistik, Wilhelmstrasse 133, Raum 30

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Living in Asian borderlands: An appreciation of resources

Convener: Dr Vibha Joshi and Professor Gabriele Alex (SFB 1070 „RessourcenKulturen“)

 

Date: 7 – 8 February 2014

 

Venue: Fürstenzimmer, Schloss Hohentübingen

 

Department of Social and Cultural Anthropology, University of Tuebingen

Language: English

 

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Ways of Remembering in Early Colonial Lushai Society: Interpreting Puma zai (1907-1911)

Speaker: Dr Poojari Thirumal, Department of Communication, Hyderabad University, India

 

Date: 6 February 2014, 6-7 p.m.

 

Venue: Lecture room, SFB building, Gartenstraße 29, 72074 Tuebingen

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Tango trifft Taiwan - ein musikalischer Dialog

Samstag, den 25.01.2014

Pfleghofsaal desMusikwissenschaftlichen Instituts

(12€/ 8€, nur Abendkasse)

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Transnationale Geschichte: Eine nahöstliche Perspektive

Vortrag von Dr. Cyrus Schayegh

(Princeton University)

 

Dienstag, 28. Januar 2014, 18:00 Uhr

Abteilung für Orient- und Islamwissenschaft

Wilhelmstraße 113, R. 003

 

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Neues DFG-Projekt bewilligt!

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Prof. Dr. Gunter Schubert ein neues Projekt bewilligt.

 

Unter dem Titel "Linkage Communities und strategisches Handeln in der Taiwanstraße - das Beispiel der Taishang" wird Prof. Schubert, zunächst über einen Zeitraum von zwei Jahren erforschen, mit welchen Strategien taiwanesische Unternehmer, die auf dem chinesischen Festland investiert haben, ihre politischen und wirtschaftlichen Interessen absichern.

 

Zu diesem Zweck sind mehrere Feldforschungsphasen in Taiwan und in der VR China geplant.

 

 

 


Verlängerungsantrag erfolgreich!

Das Bundesministerium für Bildung & Forschung (BMBF) hat den Verlängerungsantrags des Kompetenznetzes "Regieren in China", an dem Prof. Dr. Gunter Schubert seit 2010 beteiligt ist, im Rahmen seines Programms zur Förderung der Regionalwissenschaften um zwei Jahre genehmigt.

 

Dabei kooperieren Chinawissenschaftler der Universitäten Würburg, Frankfurt, Duisburg-Essen und Tübingen und bearbeiten Forschungsprojekte zu verschiedenen Problemen chinesischer Governance. Prof. Schubert bearbeitet Projekte zur lokalen Politikimplementierung in China und arbeitet dabei eng mit Prof. Dr. Thomas Heberer von der Universität Duisburg-Essen zusammen.

 

Nach der Verlängerung wird das Kompetenznetz "Regierung in China" bis bis 2016 weiterarbeiten können.

 

 

 


Tagungsband zur Tübinger Oman Konferenz 2011, erschienen 2013

weitere Informationen

 

 

 


Sammelband Frauenbilder / Frauenkörper

Stephan Köhn & Heike Moser (Hg.): Frauenbilder / Frauenkörper. Inszenierungen des Weiblichen in den Gesellschaften Süd- und Ostasiens. Wiesbaden: Harrassowitz 2013.

Inhaltsverzeichnis

Spätestens seit der Globalisierung ist der imaginierte Raum Asien besonderen Spannungen ausgesetzt, da kolonialistische Exotismen auf neue Global Player der Weltwirtschaft stoßen. Diese Egalisierung / Umkehrung ehemals asymmetrischer Kräfteverhältnisse wird in den westlichen Medien jedoch mit Skepsis gesehen. Nicht mehr die Wirtschaftsleistung dieser Länder, sondern die Qualität des soziokulturellen Wandels wird nun kritisch hinterfragt. Das Attestieren einer gesellschaftlichen Rückständigkeit soll dabei deren Erfolgsgeschichte in Frage stellen. Häufig dient den Medien die Rolle der Frau als Indikator für den tatsächlichen Grad der Modernisierung und Demokratie – ungeachtet der Implementierungsprobleme von Gender Equality im Westen. Mit einer thematischen Einführung und 25 Beiträgen aus den Fächern Indologie, Japanologie und Sinologie will daher der vorliegende Sammelband einen neuen Blick auf das Themenfeld „Frau in Asien“ werfen. Dabei geht es, wie auch die Kursivschreibung -bilder und -körper verdeutlicht, um Projektionen und Repräsentationen im öffentlich-medialen Raum aus kulturwissenschaftlicher Perspektive, unabhängig von der Frage des dahinter stehenden biologischen Geschlechts der involvierten Akteure. Denn das Frausein in Asien kennt in Wahrheit viele Gesichter.

 


Tübinger Japan-Tage

Die Japan-Tage der Eberhard Karls Universität Tübingen finden im Rahmen der Feierlichkeiten zu „150 Jahre Freundschaft Deutschland – Japan“ statt. Schwerpunkt der unter dem Motto „Miteinander voneinander lernen“ stehenden Veranstaltungen sind das internationale Studium und die Tübinger  Forschungskooperationen mit Japan. Höhepunkt der Veranstaltungen ist die Verleihung des Universitätspreises an den Präsidenten der Dōshisha Universität, Kyōto durch den Rektor der Universität Tübingen.

 

Zum Thema Studium, Auslandsaufenthalt und Beruf werden zahlreiche Vorträge, Podiumsdiskussionen und Informationsveranstaltungen mit Vertretern aus Deutschland und Japan angeboten. Unter den Tübinger Forschungskooperationen mit Japan werden Projekte aus den Bereichen Astronomie/Astrophysik, Experimentalphysik, Regenerationsbiologie, Archäologie, Rechtswissenschaft und Deutsche Literaturwissenschaft vorgestellt. Aus Anlaß der Naturkatastrophe in Japan wurden auch Veranstaltungen zur aktuellen Lage in Japan in das Programm aufgenommen.

 

Verschiedene Aspekte der japanischen Kultur werden in einer Reihe von Veranstaltungen für die interessierte Öffentlichkeit angeboten: Anime-Filmabend, Autorenlesung, Diashow über Kyōto, Japan-Markt, Manga-Zeichenkurs und ein Japanisch Schnupperkurs. Parallel zu den Tübinger Japan-Tagen findet das Jahrestreffen des Arbeitskreises „Japanische Religionen“ und ein Ehemaligentreffen der Tübinger Japanologie.

 

 

 

 

Neues DFG-Projekt eingeworben

DFG-Projekt im Umfang von 1/2 Mio. eingeworben: Verbsemantik und Argumentstruktur, Valenzwörterbuch der ladakischen Verben (Dr. Bettina Zeisler)


Das Ladakische ist eine tibetische Sprache, die in Nordindien (Jammu &  Kashmir) gesprochen wird. Sie besteht aus zwei Hauptdialektgruppen, die sich in ihrer Grammatik deutlich unterscheiden, insbesondere hinsichtlich der verbabhängigen Kasusmarkierung.

Das im April 2010 begonnene 3-jährige DFG-Projekt von Dr. Zeisler ist in der Abteilung für Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft angesiedelt.


Ziel des Projektes ist die Beschreibung der Verbvalenz sowie der Kasusrahmen und deren Bezug zur Verbsemantik für jeweils einen repräsentativen Dialekt aus beiden Dialektgruppen sowie die Publikation eines entsprechenden Valenzwörterbuches. Kasusrahmen (oder Satzbaupläne) spezifizieren die Anzahl und Art der Argumente (auch Aktanten oder Partizipanten) eines Verbs, die Notwendigkeit ihres kontextunabhängigen Auftretens, die bevorzugte Position im Satz, die jeweiligen Kasus sowie mögliche Alternationen in Stellung und/oder Kasusmarkierung. Die Möglichkeit derartiger Alternationen, deren semantische oder pragmatische Implikationen sowie die Dokumentation von Kollokationen bilden besondere Schwerpunkte.

 

 

 

Neues Verbundprojekt eingeworben

Riesenerfolg für die Tübinger Sinologie : 2,5 Millionen Euro für Kooperationsprojekt

 

Prof. Gunter Schubert, Abteilung Sinologie und Koreanistik, hat zusammen mit vier Fachkollegen von den Universitäten Duisburg-Essen, Trier und Würzburg sowie vom German Institute of Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg das neue Verbundprojekt "Kompetenznetzwerk Regieren in China - Voraussetzungen, Beschränkungen und Potenziale politischer Anpassungs- und Innovationsfähigkeit im 21. Jahrhundert" eingeworben.

 

Das Kompetenznetzwerk wird sich in verschiedenen Teilvorhaben mit Problemen der nationalen und lokalen governance in China, also dem politischen Steuerungssystem, beschäftigen und zu diesem Zweck etwa zehn Stellen mit Nachwuchswissenschaftlern besetzen. Umfangreiche Mittel stehen ferner für die Durchführung von Feldforschungsphasen in China, Konferenzteilnahmen, die Ausrichtung internationaler Fachtagungen und für Gastwissenschaftler aus China zur Verfügung.

 

Gunter Schubert und seine Mitstreiter hatten sich Anfang 2009 beim vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschriebenen Programm zur Förderung der Regionalstudien in Deutschland beworben. Das Projekt ist offiziell am 1. März 2010 gestartet und auf insgesamt vier Jahre ausgelegt. Es wird vom BMBF mit 2,5 Millionen Euro gefördert. Ziel des Projekts ist neben der Erarbeitung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über den Regierungsprozess in China die Ausbildung junger Chinaforscher und ihre Heranführung an eine akademische Karriere.

 

Mit der Bewilligung des neuen Verbundprojekts kann die Tübinger Sinologie ihre Spitzenstellung in der Chinaforschung weiter festigen und zugleich ihr Alleinstellungsmerkmal in Deutschland unterstreichen: sowohl die Volksrepublik China als auch Taiwan in Lehre und Forschung abzudecken.