Stefan Kötz M.A.

Doktorand

Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften
Wilhelmstraße 36

 

D- 72074 Tübingen

 

Tel.: 07071 / 29 75332

Fax: 07071 / 29 5785

Email: stefan.koetz(at)gmx.de

 

1. Curriculum Vitae

  • Jahrgang 1980, Abitur 1999 am Gymnasium St. Augustin zu Grimma/Sachsen
  • Wintersemester 2000/01 bis Sommersemester 2007 Studium der Mittelalterlichen Geschichte (Hauptfach), Historischen Hilfswissenschaften (Nebenfach) und Mittellateinischen Philologie (Nebenfach) an der Universität Tübingen
  • September 2007 Magister artium, Magisterarbeit: „Der ‚Öhringer Stiftungsbrief‘ (1037) als Fälschung des letzten Viertels des 12. Jahrhunderts. Versuch einer quellenkritischen Neubewertung der formalen Urkundenmerkmale“ (Betreuer: Prof. Dr. Sönke Lorenz)
  • seit Wintersemester 2007/08 Promotionsstudium an der Universität Tübingen, Oktober 2007 bis September 2010 Stipendiat im Promotionsverbund/Minigraduiertenkolleg „Römischer bis neuzeitlicher Bergbau in Wiesloch (Baden) aus lagerstättenkundlicher, historischer und archäologischer Sicht“ (s. unten)

  • September 2001 bis August 2005 Studentische Hilfskraft am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen
  • Juli 2002 bis November 2009 verschiedene Werkvertragstätigkeiten (Landeskirchliches Archiv Stuttgart; Heimatgeschichtsverein für Schönbuch und Gäu e.V., Sindelfingen; Verein für Württembergische Kirchengeschichte e.V., Stuttgart; Museum der Stadt Worms im Andreasstift)
  • seit September 2005 Projekttätigkeit am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen, Projekt „Catalogus Professorum Tubingensium – Tübinger Professorenkatalog“
  • März 2006 bis Dezember 2006 Werkvertragstätigkeit am Landesarchiv Baden-Württemberg, Projekt „Der Landkreis Esslingen. Kreisbeschreibung”
  • Juli 2011 bis Dezember 2011 Werkvertragstätigkeit am Landesarchiv Baden-Württemberg, Projekt „LEO-BW – Landeskunde entdecken, erleben, erforschen online“
  • Sommersemester 2011 bezahlter Lehrauftrag am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen

  • seit 1996 Mitglied im Verein „Freundeskreis des Museums Grimma e.V.“
  • seit 2001 Mitglied im „Verein der Freunde und Förderer des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Tübingen e.V.“
  • seit 2008 Mitglied in der „Numismatischen Gesellschaft Speyer e.V.“

2. Forschungs- und Interessensgebiete

  • Numismatik, Münz- und Geldgeschichte des europäischen Mittelalters

  • Bildungs- und Universitätsgeschichte in Mittelalter und Früher Neuzeit

  • Historische Hilfswissenschaften (bes. Diplomatik, Sphragistik, Heraldik)

  • Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Spätmittelalter und Früher Neuzeit

  • Kirche, Konziliarismus und Kirchenreform im „langen“ 15. Jahrhundert

3. Akademische Lehre

  • Sommersemester 2011 – Übung: „Quellenkunde zur mitteleuropäischen Universität des Spätmittelalters (mit halbtägiger Exkursion)“: Die europäischen Universitäten haben seit ihrer Entstehung im 12. Jahrhundert eine Vielzahl von unterschiedlichem Schriftgut hervorgebracht, das heute meist in eigenen Universitätsarchiven verwahrt wird. Zu nennen sind neben den repräsentativen Gründungsurkunden, den normativen Statuten und den Matrikeln insbesondere die zahlreichen Ausformungen von Amtsbüchern, Urkunden und Akten, die in der tagtäglichen Lehr- und Verwaltungspraxis der Universität und ihren Fakultäten entstanden sind. In der Übung soll ein quellenkundlicher Überblick über das universitäre Schriftgut des Spätmittelalters erarbeitet und durch die Lektüre ausgewählter Beispiele anhand von Editionen bzw. Reproduktionen der Originalquellen vertieft werden. Ziel ist es, die Entstehungsbedingungen, Eigenheiten und Aussagemöglichkeiten des einzelnen Schriftguttyps herauszuarbeiten, um so dessen Quellenwert für die Erforschung der mitteleuropäischen Universität von der Mitte des 14. bis ca. zur Mitte des 16. Jahrhunderts beurteilen zu können. Gleichzeitig soll die Übung Grundkenntnisse in spätmittelalterlicher Universitäts- und Bildungsgeschichte vermitteln; die Quellenbeispiele stammen aus dem gesamten deutschen Reich und den benachbarten Regionen, und auch die Universität Tübingen wird natürlich eine Rolle spielen. Gerade am Beispiel Tübingens sollen in einer halbtägigen „Exkursion“ schließlich auch einige nichtschriftliche Quellen zur lokalen Universitätsgeschichte besichtigt werden.

 

4. Aktuelle Forschungsprojekte

  • Dissertationsprojekt innerhalb des interdisziplinären Promotionsverbunds/Minigraduiertenkollegs „Römischer bis neuzeitlicher Bergbau in Wiesloch (Baden) aus lagerstättenkundlicher, historischer und archäologischer Sicht“, Arbeitstitel: „Die Münzprägung von Speyer und des Klosters Lorsch (ca. Mitte des 10. bis ca. Mitte des 13. Jh.). Historische, numismatische und geochemische Untersuchung” (Betreuer: Prof. Dr. Sönke Lorenz / Prof. Dr. Ernst Pernicka / Dr. Michael Matzke)
    • Vom Wintersemester 2007/08 bis zum Sommersemester 2010 befasste sich der an der Universität Tübingen angesiedelte Promotionsverbund unter der Leitung von Prof. Dr. Sönke Lorenz, Prof. Dr. Gregor Markl und Prof. Dr. Ernst Pernicka sowie in Kooperation mit Dr. Ludwig H. Hildebrandt und Dr. Michael Matzke mit dem historischen Blei-Zink-Silberbergbau von Wiesloch bei Heidelberg. Interdisziplinär angelegt, untersuchen hier zwei Geowissenschaftler die geologische Entstehung dieser Lagerstätte, deren spezifische geochemische und mineralogische Charakteristik und die jeweiligen Abbau- bzw. Verhüttungsmethoden sowie zwei Historiker die vielfachen geschichtlichen Dimensionen des Bergbaus um Wiesloch, Nußloch und Baiertal. Wohl bereits in der Spätlatènezeit (2./1. Jh. v.Chr.) einsetzend und gefolgt von einer römischen Abbauperiode (ca. 70 bis ca. 260 n.Chr.), liegt die Hochphase des Abbaus zwischen der Mitte des 9. und der Mitte des 13. Jhs., bevor einige frühneuzeitliche Abbauversuche seit dem Ende des 15. Jhs. zuletzt zu einem industrialisierten Galmeiabbau bis zur Mitte des 20. Jhs. führten.
    • Meine Dissertation befasst sich mit den Endprodukten des Wieslocher Bergbaus insbesondere im Hochmittelalter (ca. Mitte des 10. bis ca. Mitte des 13. Jhs.), also mit den aus dem in den verschiedenen Abbauphasen erbeuteten Silber geprägten Münzen. Mit Hilfe der Münzen kann nämlich versucht werden – durch Metallanalysen zur Bestimmung des spezifischen ‚geochemischen Fingerabdrucks‘ –, überhaupt gesicherte Aussagen zur Verwendung bzw. Verbreitung des Wieslocher Silbers und teils Bleis sowie zum Umfang der jeweils abgebauten Metalle zu gewinnen. Dazu ist aber zunächst eine Aufarbeitung der Münzprägung der relevanten Münzstätten – der nahen Königs- bzw. Bischofsstädte Worms und Speyer sowie des Klosters Lorsch – notwendig, was gerade für das in salischer Zeit so wichtige Speyer und das rechtlich eng mit Wiesloch verbundene Lorsch fehlt. Neben der Beantwortung der bergbaugeschichtlichen Fragestellungen ist somit Hauptaufgabe meiner Dissertation die Erstellung eines Corpuswerks der Münzprägungen von Speyer und Lorsch in all ihren Facetten sowie münz- und geldgeschichtlichen Implikationen (für nähere Informationen siehe Publikation Nr. b/1).

  • Editionsprojekt im Rahmen des Projekts „Tübinger Professorenkatalog“, Arbeitstitel: „Der ‚Liber Sanctionum atque Statutorum‘ der Artistischen Fakultät der Universität Tübingen (ca. 1492/93). Edition und Kommentar“
    • Der ‚Liber Sanctionum atque Statutorum‘ bzw. ‚Liber Conclusionum‘ von ca. 1492/93 ist nach dem ‚Liber Decanatus‘ von 1484 (ed. Heidrun Hofacker, Der ‚Liber decanatus‘ der Tübinger Artistenfakultät, 1477–1512. Edition und Kommentar (Werkschriften des Universitätsarchivs Tübingen, Reihe 1: Quellen und Studien, Bd. 2), Tübingen 1978) das zweitälteste Amtsbuch der Tübinger Artistenfakultät. Bislang weitestgehend ungenutzt bzw. sogar unbekannt, soll die Edition dieses interne Protokoll- und Beschlussbuch der Fakultät nicht nur fachgerecht der bildungs- und universitätsgeschichtlichen Forschung zugänglich machen, sondern auch dessen Beziehungen zum ‚Liber Decanatus‘ sowie zu den älteren Fakultätsstatuten beleuchten und so zur institutionellen wie auch personellen Geschichte der Universität Tübingen vor der Reformation beitragen.

 

5. Publikationen, Vorträge und Ausstellungen

a) Größere Aufsätze

  1. Von der Pfarr- zur Stadtschule. Das Schulwesen in Esslingen bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts, in: Esslinger Studien 43 (2004), S. 7–53
  2. Die vorreformatorischen Matrikeln der Theologischen Fakultät (1480–1534) und der Medizinischen Fakultät (1497–1535) der Universität Tübingen, in: Sönke Lorenz / Dieter R. Bauer / Oliver Auge (Hrsg.), Tübingen in Lehre und Forschung um 1500. Zur Geschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen. Festgabe für Ulrich Köpf (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte, Bd. 9), Ostfildern 2008, S. 255–294
  3. Die Matrikel der Theologischen Fakultät der Universität Tübingen von der Reformation bis zum Ende des 17. Jahrhunderts (1536–1683/94), in: Ulrich Köpf / Sönke Lorenz / Dieter R. Bauer (Hrsg.), Die Universität Tübingen zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg. Festgabe für Dieter Mertens zum 70. Geburtstag (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte, Bd. 14), Ostfildern 2010, S. 387–472
  4. Münzprägung in salischer Zeit (1024–1125), in: Die Salier. Macht im Wandel (Ausstellung des Historischen Museums der Pfalz Speyer vom 10. April bis 30. Oktober 2011), hrsg. vom Historischen Museum der Pfalz Speyer, 2 Bde., München 2011, hier Bd. 2: Katalog, S. 236f. [Kurzessay], dazu: Zentren königlicher Münzprägung im Reich unter Heinrich IV. und Heinrich V.: Dortmund, Duisburg und Goslar (mit zwei Beispielen zur Münzprägung weltlicher Gewalten im Harzraum), S. 238–242 mit Kat. 155–168 und Tf. 1; Emanzipierung der geistlichen von der königlichen Münzprägung am Beispiel der drei mittelrheinischen Bistümer Mainz, Worms und Speyer, S. 242–245 mit Kat. 169–177 und Tf. 2; Parallelität und Gemeinschaft von geistlicher und königlicher Münzprägung in den drei mittelrheinischen Bistümern Mainz, Worms und Speyer, S. 245–249 mit Kat. 178–191 und Tf. 3; Feind und Freund unter Heinrich V. und ein Dokument des Friedens: die „Friedenspfennige“ Erzbischof Brunos von Trier und Heinrichs V., S. 249–252 mit Kat. 192–202 und Tf. 4; Der Speyerer Dom im Münzbild der Salierzeit (mit drei Beispielen aus späterer Zeit), S. 253–256 mit Kat. 203–211 und Tf. 5; Der Schatzfund von Mechtersheim, S. 256–259 mit Kat. 212–222 und Tf. 6; Der Schatzfund von Burg „Schlössel“ bei Klingenmünster, S. 259–261 mit Kat. 223–228 ohne Tf. [Begleittexte zu den Objektgruppen und Beschreibung von insgesamt 74 Objekten]
  5. denarii nostrę monetę – Kloster Lorsch und sein Geld. Schlaglichter auf Münzumlauf, Münzrecht und Münzprägung, in: Numismatisches Nachrichtenblatt 60,6 (2011), S. 209–216
  6. Der ‚Öhringer Stiftungsbrief‘ (1037) als Fälschung des letzten Viertels des 12. Jahrhunderts. Versuch einer quellenkritischen Neubewertung der formalen Urkundenmerkmale, in: Sönke Lorenz / Stefan Molitor (Hrsg.), Zwischen Text und Kontext. Aus der Tübinger Hilfswissenschaft (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte, Bd. 18), Ostfildern 2011 [im Druck]
  7. Der älteste Zinsrodel des Klosters Hirsau (ca. Mitte des 14. Jahrhunderts). Quellenkundliche Untersuchung, inhaltliche Analyse, Edition, in: Sönke Lorenz / Stefan Molitor (Hrsg.), Zwischen Text und Kontext. Aus der Tübinger Hilfswissenschaft (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte, Bd. 18), Ostfildern 2011 [im Druck]
  8. Das Privileg Friedrichs I. Barbarossa für die Wormser Münzer von 1165, in: Der Wormsgau. Wissenschaftliche Zeitschrift der Stadt Worms und des Altertumsvereins Worms e.V. 29 (2011) [im Druck]
  9. Geldtheorie an der Universität Tübingen um 1500. Die Traktate „De potestate et utilitate monetarum“ des Gabriel Biel (nach 1488/89) und des Johannes Adler gen. Aquila (1516), in: Sönke Lorenz/ Ulrich Köpf / Joseph S. Freedman / Dieter R. Bauer (Hrsg.), Tübingen. Eine Universität zwischen Scholastik und Humanismus (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte), Ostfildern 2012 [in Vorbereitung]
  10. Die Matrikel der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen von der Reformation bis zum Ende des Dreißigjährigen Kriegs (1539–1646), in: Sönke Lorenz / Ulrich Köpf / Joseph S. Freedman / Dieter R. Bauer (Hrsg.), Tübingen. Eine Universität zwischen Scholastik und Humanismus (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte), Ostfildern 2012 [in Vorbereitung]
  11. Der Fund von Żmijewo-Szawły (Gem. Stupsk, Kr. Mława, Polen), verborgen nach 1036. Publikation des Fundrests in der Staatlichen Münzsammlung München, in: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 62 (2012) [in Vorbereitung]
  12. Die Fundmünzen, in: Archäologische Ausgrabungen im ehemaligen Reichs- und Königskloster Lorsch. Das Fundmaterial der Ausgrabungskampagnen des Lehrstuhls für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Bamberg 2000–2008, 2012 [in Vorbereitung]

b) Kleinere Beiträge

  1. (zusammen mit Katharina Pfaff / Florian Ströbele / Joachim Jehn / Ludwig H. Hildebrandt / Sönke Lorenz / Michael Matzke / Ernst Pernicka / Gregor Markl) Römischer bis neuzeitlicher Bergbau in Wiesloch (Baden) aus lagerstättenkundlicher, historischer und archäologischer Sicht. Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Universität Tübingen, in: Klaus Oeggl / Mario Prast (Hrsg.), Die Geschichte des Bergbaus in Tirol und seinen angrenzenden Gebieten. Proceedings zum 3. Milestone-Meeting des SFB-HiMAT vom 23.–26.10.2008 in Silbertal (Conference Series), Innsbruck 2009, S. 165–174, hier S. 165–167
  2. Deizisau. Vielfalt der alten Ordnung (bis 1802/06), in: Der Landkreis Esslingen (Baden-Württemberg. Das Land in seinen Kreisen), 2 Bde., Ostfildern 2009, hier Bd. 1: A. Der Landkreis Esslingen. Strukturen und Entwicklungen – B. Die Gemeinden. Historische Grundlagen und Gegenwart (Aichtal bis Frickenhausen), S. 381f.
  3. "Die Salier – Macht im Wandel". Zur neuen Salier-Ausstellung in Speyer und deren Münzen, in: Numismatisches Nachrichtenblatt 60,4 (2011), S. 126-131
  4. (zusammen mit Nicole Lockhoff / Sönke Lorenz / Gregor Markl / Ernst Pernicka) Mines, mints, forced currency and invalidated coins in the middle Rhinelands. A challenge to archaeometrical investigations of mediaeval silver coins, in: Metalla. Forschungsberichte des Deutschen Bergbau-Museums Bochum 18 (2011), Sonderheft 4 (2011), S. 91f.
  5. Esslingen, St. Vitalis, in: Sönke Lorenz / Oliver Auge (Hrsg.), Stiftskirchen in Baden-Württemberg. Ein Handbuch, Ostfildern 2012 [im Druck]

c) Tagungsberichte

  1. Spiritualität und Theologie an Stiftskirchen – Wissenschaftliche Fachtagung, 14. bis 16. März 2003, Weingarten/Oberschwaben, Tagungsleitung: Sönke Lorenz / Ulrich Köpf (AHF-Information 2003, Nr. 041)
    Link AHF: http://www.ahf-muenchen.de/Tagungsberichte/Berichte/pdf/2003/041-03.pdf
  2. Tübingen in Lehre und Forschung um 1500. Zur Geschichte der Eberhard-Karls-Universität – Wissenschaftliche Fachtagung, 17. bis 19. März 2006, Weingarten/Oberschwaben, Tagungsleitung: Sönke Lorenz / Dieter R. Bauer / Oliver Auge (AHF-Information 2007, Nr. 029; H-Soz-u-Kult, 07.03.2007)
    Link AHF: http://www.ahf-muenchen.de/Tagungsberichte/Berichte/pdf/2007/029-07.pdf
    Link H-Soz-u-Kult: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=1507
  3. (zusammen mit Oliver Haller) 500 Jahre Primus Truber. Reformator zwischen Slowenien und Württemberg – Wissenschaftliches Symposium, 5. und 6. Juni 2008, Tübingen, Tagungsleitung: Sönke Lorenz / Anton Schindling / Wilfried Setzler (AHF-Information 2008, Nr. 162; H-Soz-u-Kult, 10.10.2008)
    Link AHF: http://www.ahf-muenchen.de/Tagungsberichte/Berichte/pdf/2008/162-08.pdf
    Link H-Soz-u-Kult: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2278

d) Rezensionen

  1. Lutz Ilisch / Sönke Lorenz / Willem B. Stern / Heiko Steuer (Hrsg.), Dirham und Rappenpfennig, Tl. 2: Mittelalterliche Münzprägung in Südwestdeutschland (Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters. Beihefte, Bd. 19), Bonn 2004, in: Geldgeschichtliche Nachrichten 238 (Mai 2008), S. 171f.
  2. Quellen zur Verfassungsgeschichte der Universität Greifswald, Bd. 1: Von der Universitätsgründung bis zum Westfälischen Frieden 1456–1648, hrsg. von Dirk Alvermann und Karl-Heinz Spieß, bearb. von Benjamin Müsegades und Sabine-Maria Weitzel (Beiträge zur Geschichte der Universität Greifswald, Bd. 10,1), Stuttgart 2011, in: Informationsmittel (IFB). Digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft 19,3 (2011)
    Link: ifb.bsz-bw.de/bsz341207748rez-1.pdf
  3. Beate Kusche, „Ego collegiatus“ – Die Magisterkollegien an der Universität Leipzig von 1409 bis zur Einführung der Reformation 1539. Eine struktur- und personengeschichtliche Untersuchung, 2 Bde. (Beiträge zur Leipziger Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte. Reihe A, Bd. 6), Leipzig 2009, in: Informationsmittel (IFB). Digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft 19,4 (2011)
    Link: ifb.bsz-bw.de/bsz313600848rez-1.pdf

e) Vorträge

  1. „Von der Pfarr- zur Stadtschule. Zur frühesten Esslinger Schulgeschichte“ – 2. März 2005, Esslingen (Buchvorstellung Esslinger Studien 43 (2004), veranstaltet vom Geschichts- und Altertumsverein Esslingen am Neckar e.V. und dem Stadtarchiv Esslingen)
  2. (zusammen mit Katharina Pfaff / Florian Ströbele / Joachim Jehn) „Römischer bis neuzeitlicher Bergbau in Wiesloch (Baden) aus lagerstättenkundlicher, historischer und archäologischer Sicht. Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Universität Tübingen“ – 23. bis 26. Oktober 2008, Silbertal/Vorarlberg (3. Milestone Meeting des SFB-HiMAT: Die Geschichte des Bergbaus in Tirol und seinen angrenzenden Gebieten. Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft)
  3. „Römischer bis neuzeitlicher Bergbau in Wiesloch (Baden). Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Universität Tübingen und seine numismatischen Implikationen“ – 22. November 2008, Speyer (11. Arbeitskreis Pfälzische Numismatik, veran­staltet von der Numismatischen Gesellschaft Speyer e.V.)
  4. „Römischer bis neuzeitlicher Bergbau in Wiesloch (Baden). Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Universität Tübingen und seine numismatischen Implikationen“ – 15. Mai 2009, Stuttgart (Sitzung des Württembergischen Vereins für Münzkunde e.V., Stuttgart)
  5. „Das Münzrecht in Speyer im regionalen und überregionalen Kontext“ – 22. und 23. Januar 2010, Halle a.d. Saale (8. Colloquium Mittelalternumismatik, veranstaltet vom Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt der Stiftung Galerie Moritzburg und dem Institut für Geschichte, Abteilung Historische Hilfswissenschaften, der Martin-Luther-Universität Halle a.d. Saale)
  6. „Das Münzrecht in Speyer im regionalen und überregionalen Kontext“ – 3. März 2010, Speyer (540. Sitzung der Numismatischen Gesellschaft Speyer e.V.)
  7. „Geldtheorie an der Universität Tübingen um 1500. Die Traktate ‚De potestate et utilitate monetarum‘ des Gabriel Biel (nach 1488/89) und des Johannes Adler gen. Aquila (1516)“ – 12. bis 14. März 2010, Weingarten/Oberschwaben (Wissenschaftliche Fachtagung „Tübingen. Eine Universität zwischen Scholastik und Humanismus“, veranstaltet vom Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart)
  8. „Geldtheorie an der Universität Tübingen um 1500. Die Traktate ‚De potestate et utilitate monetarum‘ des Gabriel Biel (nach 1488/89) und des Johannes Adler gen. Aquila (1516)“ – 15. Oktober 2010, Stuttgart (Sitzung des Württembergischen Vereins für Münzkunde e.V., Stuttgart)
  9. (zusammen mit Nicole Lockhoff / Sönke Lorenz / Gregor Markl / Ernst Pernicka) Posterpräsentation „Mines, mints, forced currency and invalidated coins in the middle Rhinelands. A challenge to archaeometrical investigations of mediaeval silver coins“ – 29. Juni bis 1. Juli 2011, Bochum (3rd International Conference „Archaeometallurgy in Europe 2011“, veranstaltet vom Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Forschungsstelle Archäologie und Materialwissenschaften, Forschungsbereich Archäometallurgie)
  10. „Das Privileg Friedrichs I. Barbarossa für die Wormser Münzer von 1165 im Kontext des hochmittelalterlichen Wormser Münzwesens“ – 25. November 2011, Worms (Vortragsreihe des Altertumsvereins Worms e.V.)
  11. „Zur Frage einer Münzprägung der Grafen von Lauffen“ – 4. bis 5. Mai 2012, Ladenburg (Symposium „Die Grafen von Lauffen im Lobdengau (11.–13. Jahrhundert)“, veranstaltet vom Kreisarchiv Rhein-Neckar-Kreis)

f) Ausstellungen

  1. Museum der Stadt Worms im Andreasstift, Dauerausstellung „Stadtgeschichte im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit“ – Konzeption, Erarbeitung und Präsentation einer Vitrine zur hochmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Münzprägung von Worms mit insgesamt 218 Exponaten (Eröffnung: Juli 2010)
  2. Historisches Museum der Pfalz Speyer, Sonderausstellung „Die Salier. Macht im Wandel“ – Konzeption und Erarbeitung von sieben numismatischen Themengruppen mit insgesamt 87 Exponaten in der Funktion „Wissenschaftliche Beratung Numismatik“ der Ausstellungsleitung, dazu Verfassen der Katalogbeiträge (Dauer: 10. April 2011 bis 30. Oktober 2011)
  3. Landesmuseum Darmstadt, Sonderausstellung im Museumszentrum Lorsch „Kloster Lorsch – Vom Reichskloster Karls des Großen zum Weltkulturerbe der Menschheit“ – Konzeption und Erarbeitung von zwei numismatischen Themengruppen mit insgesamt 45 Exponaten (Dauer: 28. Mai 2011 bis 31. Januar 2012)