Aktuelle Konferenzen

26.-27. Mai 2017

Konferenz: Faszinosum Revolution Verheißung oder Bedrohung? Osteuropäische und globale Perspektiven

 

Der 100. Jahrestag der Russischen Revolutionen von 1917 bietet einen guten Anlass, um sowohl über die historische Rolle des Kommunismus als auch über die Revolution als einen Modus des beschleunigten und radikalen sozialen Wandels nachzudenken. Mit ihrer Ambivalenz von Befreiung und Unterdrückung, Enthusiasmus und Gewalt fasziniert die Oktoberrevolution bis heute. Über die Ursachen und Folgen der erstmaligen Staatswerdung des Sozialismus ist viel geschrieben und gestritten worden. Internationale Historiker/innen gehen auf der Konferenz zentralen Fragen zum Roten Oktober nach und zeigen neue Forschungsperspektiven auf. Darüber hinaus erörtern sie, wie sich der Umbruch der Jahre 1989/1991 auf das allgemeine Verständnis von Revolution ausgewirkt hat und wie im heutigen Russland Geschichte gedeutet wird.

     

    21.-22. Januar 2016

    Workshop: Ökosysteme - technische Artefakte -  soziale Ordnungen

     

    Soziale Ordnungen entstehen und verändern sich durch das Zusammenwirken von ökologischen Prozessen mit technischen Verfahren, administrativen Praktiken und kulturellen Deutungen. Im Anschluss an die „Akteur-Netzwerk-Theorie“ bedienen sich deshalb Technik- und Umwelthistoriker_innen unterschiedlicher Konzepte, um die Natur und Dingwelt nicht auf ihren reinen Objekt- und Ressourcencharakter zu reduzieren, sondern sie als Partizipanten von Praxis- und Vergesellschaftungsphänomenen zu begreifen.

     

    Im Rahmen des Workshops werden die Tragweiten und Anwendungsmöglichkeiten dieser Zugänge ebenso diskutiert wie die Ansätze einer Mehrebenenanalyse, die darauf zielt, die Makrologiken staatlicher und globaler Prozesse mit den Mikrologiken des Sozialen vor Ort in ihrem spannungsreichen Wechselspiel forschungspraktisch sinnvoll zusammenzubringen. In der ersten Hälfte des Workshops stellen dazu eingeladene Referierende ihre fortgeschrittenen und teilweisebereits abgeschlossenen Studien vor. Im Mittelpunktdes zweiten Teils steht die Einführung in die Fragestellungen und das Arbeitsprogramm der drei Regionalstudien des SFB-Teilprojekts E05.

     

    Ziel des Workshops ist es auszuloten, wie sich das Modell des „re-ordering“ gewinnbringend mit den aktuellen Fachdebatten der Technik- und Umweltgeschichte verbinden lässt.

       

       

       

      12.-14. November 2015

      Internationales Symposium: “Historical and Cultural Narratives in Russia, Ukraine, Belarus: Rivalries and Entanglements”

       

      Das Symposium wird vom Slavischen Seminar und vom Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde der Universität Tübingen organisiert und im Rahmen des Sonderprogramms „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“ des Auswärtigen Amtes gefördert.

         

         

         



         

         

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