Medienprofis am Institut

Der Rahmen

Die Mediendozentur

Die Tübinger Mediendozentur wurde vor sieben Jahren vom SWR und der Universität Tübingen ins Leben gerufen. Sie hat zum Ziel, den journalistischen Nachwuchs zu fördern und Brücken zu schlagen zwischen Praxis und Wissenschaft. Neben einem Gastvortrag, zu dem prominente Medienschaffende eingeladen werden, gibt es Workshops für Studierende, die das SWR Studio Tübingen gemeinsam mit den Medienwissenschaftlern entwickelt.

Die Gäste

Miriam Meckel

Im Jahre 2015 war Prof. Dr. Miriam Meckel, Chefredakteurin der WirtschaftsWoche, Gastrednerin der 12. Mediendozentur. In ihrem Vortrag sprach sie zum Thema "Der berechenbare Mensch – was die digitale Evolution mit unserer Individualität und Freiheit macht".

Bericht über die Mediendozentur mit Miriam Meckel in CampusTV

Mathias Döpfner

Unter dem Titel "Abschied vom Pessimismus. Warum der Journalismus von der digitalen Revolution profitiert" sprach Dr. Mathias Döpfner im Rahmen der Tübinger Mediendozentur 2014 zur Lage des Journalismus; er äußerte sich zum radikalen Kulturwandel bei der Axel Springer SE sowie zu einzelnen strategischen Entscheidungen bei der Umstrukturierung und präsentierte seine Vision des Journalismus der Zukunft.

 

 

Bericht über die Mediendozentur mit Mathias Döpfner in CampusTV

Ulrich Deppendorf

In seinem Vortrag bei der Mediendozentur 2013 analysierte der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Ulrich Deppendorf, in einem bis auf den letzten Platz besetzten Festsaal die Bedingungen des Medienhypes in der Hauptstadt.

 

Bericht über die Mediendozentur mit Ulrich Deppendorf in CampusTV

Hans Leyendecker

2012 war der Enhüllungsjournalist Hans Leyendecker zu Gast bei der Tübinger Mediendozentur. In seinem Vortrag spielte die Zukunf des investigativen Journalismus eine maßgebliche Rolle. Masterstudenten der Universität Tübingen konnten in dem Zusammenhang gemeinsam mit dem SWR an einem Projekt arbeiten.

 

Bericht über die Mediendozentur mit Hans Leyendecker in CampusTV

Frank Schirrmacher

Mit Frank Schirrmacher konnte ein herausragender Vertreter der Printmedien verpflichtet werden. Der Titel seines Vortrags lautete "Die digitale Revolution und die Zukunft der Zeitung". Seine bekanntesten Publikationen sind „Payback“ (2009) „Minimum“ (2006) oder das „Methusalem-Komplott“ (2004). Seit 1994 ist Schirrmacher Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und zuständig für das Feuilleton. Er nimmt pointiert Stellung zu medienpolitischen und gesellschaftlichen Fragen. Für Schlagzeilen sorgte seine Kritik an Martin Walser und seinem Werk „Tod eines Kritikers“. Ein Interview mit Günter Grass zu dessen Rolle in den letzten Kriegstagen sorgte weltweit für Aufsehen.

 

Bericht über die Mediendozentur mit Frank Schirrmacher in CampusTV

Alice Schwarzer

Alice Schwarzer befasste sich mit dem Thema „Eine Frage der Haltung – Plädoyer für einen Journalismus mit Leidenschaft“ und sprach damit Grundfragen des journalistischen Selbstverständnisses an. Alice Schwarzer, 1942 geboren, startete ihre journalistische Karriere mit einem Volontariat bei den Düsseldorfer Nachrichten. 1969 wechselte sie zum linkspolitischen Magazin „Pardon“. In der Folgezeit berichtete sie als Korrespondentin aus Paris für diverse deutsche Medien und gründete 1977 das politische Frauenmagazin „Emma“. Bis heute ist sie dort Verlegerin und Chefredakteurin. Sie sieht in „Emma“ eine gelungene Verknüpfung von Journalismus und politischer Überzeugung.

 

Bericht über die Mediendozentur mit Alice Schwarzer in CampusTV

 

__________________________________________________________________________________________

Weitere Vorträge

Roger Willemsen

In einer fulminanten Rede analysierte der Autor Roger Willemsen im November 2011 im voll besetzten Audimax der Universität Tübingen die aktuelle Inflation der Talkshows, kommentierte die Quotenfixierung – und machte deutlich, dass die Interview- und Gesprächskultur im Fernsehen sehr viel über den Zustand des Journalismus insgesamt verrät. Roger Willemsen: „Der Erfindergeist, die Lust am Unausgegorenen, das Halbstarke hat sich weitgehend aus dem Fernsehen zurückgezogen. Es gibt noch ein paar Lichtblicke, aber im Wesentlichen ist die Lust auf Neues verschwunden. Man hat begriffen, was Fernsehen ist: ein Medium, das nur in Massenabstimmung existiert.“

 

Bericht über den Vortrag von Roger Willemsen in CampusTV