Hanne Detel, M.A.

Hanne Detel, M.A.

Hanne Detel, Jahrgang 1983, ist Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Professor Bernhard Pörksen (Schwerpunkt: Print- und Onlinemedien).

 

Universität Tübingen

Medienwissenschaft

Wilhelmstr. 50

Raum 262

72074 Tübingen

 

Tel.: 0049 (0) 7071 29-72363

Fax: 0049 (0) 7071 29-5367

E-Mail: hanne.detel[at]uni-tuebingen.de

Sprechstunde und allg. Studienberatung B.A. im Sommersemester 2016

Mo, 14.00 - 16.00 Uhr

Das Profil

Zu Hanne Detels Forschungsschwerpunkten und zentralen Themengebieten gehören: Mediatisierungsforschung und Medium-Theorien, das Social Web, Inszenierungsstrategien und (ungewollte) Prominenz im digitalen Zeitalter, Skandalisierung, Internetshaming und Cybermobbing.

 

Am Institut für Medienwissenschaft ist Hanne Detel für die Pressearbeit und das Institutsmarketing zuständig. Außerdem ist sie in der Bachelor-Studienberatung tätig. Gemeinsam mit Prof. Dr. Bernhard Pörksen hat sie an einem Forschungsprojekt zum Thema „Skandale im digitalen Zeitalter“ gearbeitet. Dabei ist die Monografie "Der entfesselte Skandal. Das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter" (Herbert von Halem Verlag, Köln) entstanden. 2014 erschien die englische Übersetzung unter dem Titel "The Unleashed Scandal. The End of Control in the Digital Age" (Imprint Academic, Exeter). In ihrer Promotion befasst sie sich mit dem Strukturwandel der Prominenz.

Curriculum Vitae

Hanne Detel studierte Journalistik und Kommunikationswissenschaft, öffentliches Recht sowie Osteuropastudien in Hamburg und Südafrika (Stellenbosch University). Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der Rudolf-Augstein-Stiftung. Studienbegleitend absolvierte sie die volontariatsadäquate journalistische Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Von 2006 bis 2009 arbeitete sie parallel zum Studium für die dpa Deutsche Presse-Agentur (Basisdienst, Landesdienst Nord) und absolvierte Praktika bei der Süddeutschen Zeitung sowie beim ZDF. In ihrer Magisterarbeit (2010) untersuchte sie Diffamierungsprozesse im Internet. Seit Oktober 2010 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen tätig.

Die wichtigsten Publikationen

  • Pörksen, B., & Detel, H. (2014). The Unleashed Scandal. The End of Control in die Digital Age. Exeter: Imprint Academic.
  • Detel, H. (2013). Disclosure and Public Shaming in the Age of New Visibility. In J. Pertley (Hrsg.), Media and Public Shaming. Drawing the Boundaries of Disclosure (S. 77-96). Reuters Institute for the Study of Journalism. University of Oxford. London/New York: I.B.Tauris.
  • Detel, H. (2013). Zur Anatomie des Skandals im digitalen Zeitalter. Kollektive Empörungsdynamiken unter dem Einfluss der kommunikativen Deterritorialisierung. In B. Pfetsch, J. Greyer & J. Trebbe (Hrsg.), MediaPolis – Kommunikation zwischen Boulevard und Parlament (S. 275-292). Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft.
  • Pörksen, B., & Detel, H. (2012). Der entfesselte Skandal. Das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter. Köln: Herbert von Halem Verlag.
  • Pörksen, B., & Detel, H. (2012). Kollaps der Kontexte. In der Digital-Ära wird der Kontrollverlust zur Alltagserfahrung – und der Skandal allgegenwärtig. Der Spiegel, Nr. 14, S. 140-141.
  • Pörksen, B., & Detel, H. (2012). Über die Zukunft der Enthüllung. Journalismus in einer veränderten Medienwelt. Aus Politik und Zeitgeschichte, 62. Jg., Nr. 29-31, S. 9-15.
  • Pörksen, B., & Detel, H. (2011). Evidenzerfahrungen für alle. Das kontraproduktive Krisenmanagement des Verteidigungsministers und die Logik der Skandalisierung im digitalen Zeitalter. In O. Lepsius & R. Meyer-Kalkus (Hrsg.), Inszenierung als Beruf. Der Fall Guttenberg (S. 56-70). Berlin: Suhrkamp Verlag.

 

Vollständige Publikationsliste als PDF-Datei.