Dr. Berenike Jung

Berenike Jung ist Akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Professor Klaus Sachs-Hombach mit dem Schwerpunkt "mediale Darstellung von Gewalt".

 

Universität Tübingen
Institut für Medienwissenschaft
Wilhelmstr. 50
R 255
72074 Tübingen
Tel: +49-7071-29-72814
berenike.jung(at)uni-tuebingen.de 

Sprechstunde

Donnerstags 14 -16 Uhr

Profil

Zu Berenike Jungs Forschungs- und Interessenschwerpunkten in Filmwissenschaften und  Cultural Studies gehören: Dokumentarfilm, politische und ethische Fragestellungen, Gewalt und Film, Populärfilm und Videospielen, Whiteness Studies und Genderfragen, Filmtheorie, Film/Philosophie, transnationales Kino, südamerikanischer Film, und zeitgenössische US Fernsehserien.

Im Bereich Medienwissenschaften interessiert sie sich zum einen für Schnittstellen von traditioneller und kreativer Methodik in akademischer Forschung, und zum anderen für Medienwirkungsforschung, insbesondere wie die Digitalisierung der Medienlandschaft emotionale Reaktionen verändert und politische Prozesse beeinflusst.      

Curriculum Vitae

Dr. Berenike Jung studierte Nordamerikastudien und Vergleichende Literaturwissenschaften an der Freien Universität Berlin, französische Literatur an der Universität Saint-Denis Paris VIII und, unterstützt von einem Fulbright-Stipendium, Cinema Studies an der New York University.

Im Anschluss arbeitete sie u.a. im journalistischen Bereich, an einem Dokumentarfilm in Valparaíso, Chile, und beim Cornelsen Verlag in Berlin.

2016 promovierte sie am Institut für Film- und Fernsehwissenschaften der Universität Warwick, gefördert von einer Chancellor Scholarship. Ihre Dissertation The (In)visibilities of Torture: Political Torture and Visual Evidence in U.S. and Chilean Fiction Cinema (2004 – 2014) wird beim Edinburgh Universitätsverlag erscheinen. Für ihre interdisziplinäre Ausrichtung gewann sie eine Early Career Fellowship der Universität Warwick. Während dieser Zeit entwickelte sie einen podcast zum Thema Artificial Intelligence and Gender Trouble und gewann einen Förderpreis zur Entwicklung einer App (explorativer Prototyp), die sich der psychischen Gesundheitsfürsorge von Studenten widmet. Gemeinsam mit Professor Stella Bruzzi arbeitet sie an einem interdisziplinären Sammelband zur Rhetorik des Schmerzes, der bei Routledge USA unter Vertrag steht.

Aktuelle Publikationen

  • Narrating Violence in Post-9/11 Action Cinema. Terrorist Narratives, Cinematic Narration, and Referentiality (VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2010).
     
  • “History, Fiction and the Politics of Corporeality in Pablo Larraín’s Dictatorship Trilogy,” in Film, History, and Memory, Hrsg: Jennie Carlsten & Fearghal McGarry (Palgrave, 2015), S. 118-33.
     
  • “Utopian Heroes: Trauma reenactment and Stalling in Batman Begins and Superman Returns,” in Envisioning American Utopias, Hrsg: Antje Dallmann, Reinhard Isensee & Philipp Kneis (Peter Lang, 2011), S. 195-204.
     
  • “Imagining the Past. The Politics of Corporeality in Pablo Larraín’s dictatorship trilogy”, in De l’Unité populaire à la transition démocratique: représentations, diffusions, mémoires cinématographiques du Chili, 1970-2013, Hrsg: Victor Barbat und Catherine Roudé (2013).
     
  • “For They Need to Believe Themselves White: An intertextual analysis of Orson Welles's ‘Othello’,” Exchanges Vol. 4, No 2 (2017), S. 224-261.
     
  • “Is ‘We Tortured Some Folks’ Enough’?” Lacuna Magazine, 30 April 2015.
     
  • Beyond the Rhetoric of Pain, Routledge U.S. (i.E. 2018): Mitherausgeberin, redaktionelle Bearbeitung;  “Blood & Women. An Interview Diamela Eltit”.
     
  • The Invisibilities of Torture, Edinburgh University Press (i.E. 2018).