Mathis Danelzik, M.A.

Mathis Danelzik, Jahrgang 1981, ist Akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Bernhard Pörksen (Schwerpunkt: Print- und Onlinemedien).
Universität Tübingen
Medienwissenschaft
Wilhelmstr. 50
Raum 262
72074 Tübingen
Tel.: 0049 (0) 7071 29-72365
Fax: 0049 (0) 7071 29-5367
E-Mail: mathis.danelzik[at]uni-tuebingen.de
Sprechstunden im Sommersemester 2012
Di., 11.00-13.00 Uhr
Das Profil
Zu Mathis Danelziks Forschungsschwerpunkten und zentralen Themengebieten gehören: Verhaltensänderungskommunikation und Kommunikation mit gesellschaftsverändernden Zielen (Communication for Social Change), transkulturelle Kommunikation, konstruktivistische Theorie und Ethik.
Hinzu kommt universitäre Lehre an der Justus Liebig Universität Gießen und der Eberhard Karls Universität Tübingen, bisher zu internetvermittelter kollaborativer Wissensproduktion, Medientheorien, konstruktivistischen Theorien sowie zur Vermittlung praxisrelevanter medienökonomischer und - rechtlicher Rahmenbedingungen des Publizierens im Internet.
Curriculum Vitae
Mathis Danelzik studierte in Münster und Coventry Kommunikations-, Politik- und Kulturwissenschaften sowie Philosophie und schloss den M.A. in Communication, Culture and Media an der Universität Coventry 2006 ab. Von 2007 bis 2009 war er Stipendiat des durch die Exzellenzinitiative des Bundes geförderten Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er schreibt seine Dissertation über Strategien und die Ethik von Verhaltensänderungskampagnen gegen „schädliche traditionelle Praktiken“ bei Professor Claus Leggewie und Professor Bernhard Pörksen und hat zu den Grenzen des Dialogs als Instrument der Konfliktlösung, zur non-dualistischen Philosophie Josef Mitterers, zu konstruktivistischen Perspektiven auf Macht und das Politische sowie zu Emotionen aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht veröffentlicht. Seit Januar 2010 forscht und lehrt Mathis Danelzik am Lehrstuhl von Professor Bernhard Pörksen in der Medienwissenschaft Tübingen.
Als Doktorand am GCSC wurde Mathis Danelzik im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes von der DFG mit einem Stipendium finanziert. Die für die Dissertation durchgeführte Feldforschung in Tansania wurde durch ein Stipendium des DAAD unterstützt. Ein Stipendium der Begabtenförderung der Friedrich Ebert Stiftung förderte Mathis Danelziks Studium in Münster und Coventry, das Studium in Coventry zum Master of Arts wurde zusätzlich durch ein Erasmus-Stipendium unterstützt.
Von 2007 bis 2008 war Mathis Danelzik als StipendiatInnensprecher und Mitglied des Direktoriums des GCSC tätig. Während des Studiums hat er als Tutor des Instituts für Kommunikationswissenschaft der WWU Münster, im Verlagswesen (Klartext Verlag), in der politischen Kampagnenkommunikation (Bundeswahlkampf 2002, SPD Berlin), der politischen Erwachsenenbildung (Friedrich Ebert Stiftung) und bei einer Unternehmensberatung (Level M Managementberatung) Arbeitserfahrung gesammelt.
Sonstige medienwissenschaftliche Aktivitäten
- Mitglied des Netzwerkes Internationale und Interkulturelle Kommunikation (Vorbereitung zur Gründung gleichnamiger Fachgruppe bei der DGPuK)
- Mitglied der Gesellschaft für Medienwissenschaft
Die wichtigsten Publikationen
- Danelzik, M. (2011). Inkommensurabilität, Handlungszwang und Macht – Argumente für eine kritische Haltung gegenüber dem Dialog. In R. Dietrich, D. Smilovski & A. Nünning (Hrsg.): Lost or Found in Translation? Interkulturelle/Internationale Perspektiven der Geisteswissenschaften (S. 113-130). Trier: WVT.
- Danelzik, M. (2010). Ein Unterschied, der (k)einen Unterschied macht. Machtausübungen in Diskursen im Dualismus und im Non-Dualismus. In S. Weber & A. Riegler (Hrsg.), Die Dritte Philosophie: Kritische Beiträge zu Josef Mitterers Non-Dualismus (S. 228-239). Weilerswist: Velbrück.
- Danelzik, M. (2009). Forderung von Transparenz und Quoten. Rezension von: Wie werden Professuren besetzt? Kult_Online, 7 (1). Abgerufen am 06.09.2010, kult-online.uni-giessen.de/wps/pgn/home/KULT_online/18-4/
- Danelzik, M. (2008). Does Non-dualism Imply an Approach to Power? Non-dualizing Epistemology and the Political. Constructivist Foundations, 3 (3), 214-220.
- Danelzik, M. (2005). Zum Verhältnis von Sprache und Emotionen – Was wir tun, wenn wir Emotionen zu einem kommunikationswissenschaftlichen Thema machen. In S. J. Schmidt (Hrsg.), Medien und Emotionen (S. 40-65). Münster: Lit Verlag.


